Stadt, Land, Meer - Delfine, Schildkröten und Co.

BLOG: Nach Fuerteventura und Lanzarote biegt AIDAnova Richtung Gran Canaria ab. Dort auf dem Programm: Delfine und Wale beobachten. Alle sind dabei! Mit dem Bus geht es für unsere Familien aus Heinsberg, Gangelt, Würselen, Eschweiler und Merkstein über die Insel nach Puerto Rico - einem typischen Touristen-Ort. Große Hotelanlagen in den Berg gebaut, etliche Bars säumen das Straßenbild und ein Feld voller Liegen am Strand. Es ist Vor-Saison, die, die da sind, sind gefühlt immer da. Braungebrannt sitzen immer wieder Senioren in den Bars und schlürfen ihr Bierchen oder ihren Hugo in der Sonne. Ziel: Es gibt ein Braun, das noch brauner ist, als Braun - Lederbraun. Unsere Kids und Eltern haben sich dick eingecremt. Kappenpflicht an Bord des Catamarans, mit dem wir in See stechen. Ziel: Delfin-Wal-Seeing. 

 "Ich glaube da hinten irgendwo ist ein Wal", ist sich Elija sicher. Okay, dann mal los. Nach ein paar Minuten beginnt das Geschaukele. Nina und Jenny geht es gar nicht gut. Fest umklammert sitzt Nina auf einem der Lederstühle mittig auf dem Catamaran. Kappe tief ins Gesicht gezogen. Ich möchte ihr wissen, was schlimmer sei, Achterbahn oder Catamaran fahren? "Catamaran auf jeden Fall! Nie wieder hier drauf", fällt ihre Antwort eindeutig aus. Mit einem Reise-Kaugummi und dem festen Willen schnell Richtung Hafen zu kommen geht die Reise für sie weiter. Für Zoey ist das ein einziger Spaß. Sie freut sich auf Delfine und Wale.

Und da plötzlich tauchen zwei "Flipper" auf. Naja, ganz kurz. Eine Flosse ist zu sehen. "Ich glaube, das war ein Delfin, ein Wal hat größere Flossen", erklärt Elija. Dann geht die Suche weiter. Die Sonne brennt, der Wind ist tückisch. Bei Windstärke 4-5 merken wir nicht, wie sehr unsere Haut strapaziert wird. Also wieder ordentlich eincremen. Die Sonnenmilch wird rumgereicht, die Augen immer weit aufgerissen nach Delfinen Ausschau haltend aufs weite Meer gerichtet. Wir schaukeln uns über den Atlantischen Ozean. Die Crew des Catamaran sucht mit Ferngläsern nach Schaumspritzern auf der Meeresoberfläche. Dort vermuten sie Delfine. Immer da, wo sich Vögel niederlassen, sind die Säugetiere zu finden, denn da gebe es Fischreste oder kleine Fische, erklärt mir der Tour-Guide. 

Und dann tut sich was. Ein Crew-Mitglied hat was gesehen. Der Catamaran braust übers Meer. Die Kinder wollen aufstehen. Sie stürmen an die Reling. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Rund 10 Delfine toben vor unserem Catamaran. "Die kommen immer näher zu uns", berichtet Zoey. "Die mögen die Wellen, die wir erzeugen", ergänzt Elija. "Die sind halt neugierg", erklärt uns Zoey die Welt.

In diesen Minuten vergisst auch Nina für einen Moment ihre Übelkeit. Sie greift zur Kamera, knipst und knipst. "Neeeein, die Cam hat nichts gespeichert", ist Nina entsetzt. Moment mal, war sie nicht eben kurz davor...


Egal, dieses Erlebnis ist besonders für unsere fünf Familien. Die Delfine bleiben eine Viertelstunde bei uns, ehe sie weiterziehen. Ein tolles Gefühl. Wale gibt es an dem Tag nicht für uns zu sehen, dafür tauchen noch ein paar Schildkröten neben dem Boot auf und wieder ab. Und am Abend fallen die Kids ins Bett, und träumen von Schildkröten, Delfinen. Und Jenny und Nina sind froh alles überstanden zu haben. Gute Nacht, AIDAnova!

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