Spielzimmer, Yoga-Zelt und Sauna für Jogis Jungs

Die Beine hochlegen, dazu einen Cocktail schlürfen und die Abendsonne am Lago Maggiore genießen. Es könnte so schön sein, das Hotel der Deutschen Nationalmannschaft. Wenn Bundestrainer Jogi Löw aber ab Dienstagnachmittag Schweinsteiger, Özil und Co am Hotel Giardino in Ascona begrüßt, dann geht’s um Training, Training, Training. Und Hoteldirektor Philippe Frutiger gibt alles mit seinem Team, damit es den Jungs gut geht.

„Die Vorfreude ist riesig. Es war in den letzten Wochen sehr viel Koordinationsarbeit nötig. Und jetzt sind wir in den letzten kleinen Planungen noch. Alles ist aufgebaut, alles ist bereit, die Sonne scheint im Tessin“, sagt Frutiger im 100'5-Interview. Der Hoteldirektor bietet eine Wohlfühloase an, in der sich das DFB Team schon auskennt. Schon während der Europameisterschafft 2008 war Jogi Löw mit seinem Team in dem Hotel. „Da entstehen natürlich Freundschaften“, blickt Philippe Frutiger auf die Zeit zurück.

Und 8 Jahre später, welche Ansprüche hat der DFB?

72 mediterran eingerichtete Zimmer und Suiten, Spezialitäten-Restaurants, ein großzügiger Fitnessbereich mit Pool und Sauna und Trainingsplätze in direkter Nähe bieten perfekte Rahmenbedingungen. Dazu hat der DFB ein Medienzentrum und ein Yoga-Zelt auf der Hotelanlage aufbauen lassen. Und während der Vorbereitung darf kein Gast dort übernachten. Die Nationalmannschaft hat das komplette Hotel gebucht.

Gibt es die Chance auf Autogramme?

Jährlich fahren Tausende Deutsche zum Laggo Maggiore. Der zweitgrößte See in Italien mit Alpenpanorama bietet eine der schönsten Seepromenaden, auf der auch George Clooney mit Freundinnen schon gesichtet wurde. Der Promifaktor ist hoch. Allerdings ist das DFB Team abgeschirmt. „Die Mannschaft wird man nicht oft zu Gesicht bekommen“, so der Hotel-Direktor. Spätestens seit den Terroranschlägen von Paris gelten auch im Camp des DFB höhere Sicherheitsvorkehrungen. So muss schon der Zufall her, wenn Schweini oder Poldi mal außerhalb des Trainingsplatzes gesichtet werden.

Und am Ende bleibt die Frage, wer Europameister wird. „Die Chance, dass die Deutschen Europameister werden ist viel größer als bei den Schweizern und somit ist eigentlich klar, wen ich unterstützen werde", blickt Hoteldirektor Philippe Frutiger auf die nächsten Wochen. Na, dann auf eine gute Vorbereitung!


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