Der erste Schritt zum Ausbildungsplatz

„Die Chancen auf Ausbildungsplätze sind so hoch wie nie, man muss den Schülern aber verschiedene Berufe aufzeigen, damit sie sich orientieren können.“ 
Michael Mahr von den Vereinigten Arbeitgeber Verbänden.

Michael Mahr selbst habe mit 18 Jahren nämlich noch nicht gewusst, was er damals werden wollte. Zur seiner Zeit gab es keinen „Aachener Berufsparcours“, auf dem er sich hätte orientieren können - umso besser für die heutige Jugend. In einer Art „Minipraktikum“ konnten sich jeweils acht Jugendliche in den verschiedensten Berufsfeldern ausprobieren. Neben typisch-technischen Berufen sind auch Jobs aus der Gastronomie, der Pflege und Forschung vorgestellt worden.

In der Couvenhalle der RWTH Aachen konnten die Schüler verschiedene Stationen besuchen, bei der sowohl die Unternehmen als auch die Schüler ausloten konnten, ob Ihnen das entsprechende Berufsfeld liegt oder Vorstellung und Realität doch nicht so eng bei einander lagen.

Aachener Berufsparcours

Aachener Berufsparcours

Aachener Berufsparcours

Aachener Berufsparcours

Aachener Berufsparcours

Aachener Berufsparcours

 

„Nicht selten winkt für die Schüler dann ein Schnuppertag in dem jeweiligen Unternehmen oder sogar ein Praktikum.“
Karin Ressel Gründerin des Aachener Berufsparcours.

Pro Station blieben den Schüler rund zehn Minuten, so dass sie schon in kurzer Zeit eine Vielzahl spannender Berufe kennenlernen können. Insgesamt haben in diesem Jahr rund 400 Schülerinnen und Schüler von fünf Schulen an dem Berufsparcours teilgenommen.

Bei dem Aachener Schüler Erik hat das jedenfalls schon gut geklappt: „Ich habe mir die Berufe IT-Technik und Technik angeguckt, also Mechatroniker und Industriemechaniker. Dadurch habe ich zwei Praktika angeboten bekommen, die ich machen kann. Für mich war der Tag erfolgreich.“ 

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