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Prozessauftakt um Korruptionsaffäre verschoben

Vor dem Landgericht Düsseldorf hätte heute der Prozess um eine der spektakulärsten Korruptionsaffären der letzten Jahre beginnen sollen.

Sie reicht auch ins 100'5-Revier. Angeklagt ist unter anderem der ehemalige Chef des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Er soll dafür gesorgt haben, dass der BLB Immobilien wie das Schloss Kellenberg in Jülich überteuert gekauft hat, und dafür hohe Summen in die eigene Tasche gesteckt haben. Dem Steuerzahler sollen dadurch Schäden in Millionenhöhe entstanden sein. Heute konnte der Prozess nicht wie geplant beginnen, weil ein Angeklagter nicht erschienen ist. Nach dem 68-Jährigen wird jetzt per Haftbefehl gesucht, das mehr...

Bundesregierung bittet Belgien um Abschaltung von zwei Reaktoren

Die Bundesregierung hat Belgien gebeten, die beiden Atomreaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3 vorerst abzuschalten, bis offene Sicherheitsfragen geklärt sind.

Die Bitte kommt von Bundes-Umweltministerin Barbara Hendricks, wie ihr Ministerium heute Morgen mitteilt. In den Druckbehältern der beiden Anlagen waren vor Jahren Risse gefunden worden. Eine unabhängige Sicherheitskommission kann laut Umweltministerium nicht bestätigen, dass die Reaktoren auch bei einem Störfall sicher wären. Dass sie nicht sicher wären, aber auch nicht. Deutsche und belgische Experten seien dafür, weitere Untersuchungen zu machen, hieß es. mehr...

Gewerkschaftskundgebung in Aachen

Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst haben Beschäftigte des Aachener Stadtbetriebs heute Mittag auf dem Katschhof Flagge gezeigt.

Müllwagen verstellten den historischen Platz zwischen Rathaus und Dom. Die Gewerkschaft Ver.di hatte hier zu einer Kundgebung aufgerufen. Sie bekräftigte ihre Forderung unter anderem nach sechs Prozent mehr Geld. Aachens Bürgermeister Philipp, der auch Vorsitzender des kommunalen Arbeitgeberverbandes in NRW ist, hält das für übertrieben. Er geht davon aus, dass man sich auf etwa zwei Prozent einigen wird. Ver.di hat für die kommenden Tage weitere Aktionen in der Region geplant. Für nächste Woche sind auch Streiks angekündigt, unter mehr...

Prozess um Babymord in Mönchengladbach gestartet

Im vergangenen Oktober hat der Mord an einem Baby in Mönchengladbach bundesweit für Entsetzen gesorgt.

Von heute an müssen sich die Eltern vor dem Landgericht verantworten. Selbst die Ermittler waren von der Grausamkeit der Tat entsetzt. Der Vater soll seinen kleinen Sohn immer wieder misshandelt und schließlich brutal ermordet haben, als das Kind gerade einmal 19 Tage alt war. Die Anklage geht davon aus, dass der 27-Jährige zunehmend eifersüchtig auf das Baby wurde und es als Rivalen um die Liebe der Mutter betrachtete. Die Frau soll das Schreien des Kindes gehört, aber sich schlafend gestellt haben. Sie ist deshalb wegen Totschlags durch Unterlassen angeklagt mehr...

Aachener Flüchtlingsunterkünfte werden teurer

Die Flüchtlingsunterkünfte in Aachen werden viel teurer als vorgesehen.

Bisher liegen die Kosten um knapp 1,25 Millionen Euro über den ursprünglichen Plänen. Und die aktualisierten Kalkulationen beziehen sich nur auf 4 Objekte, für die restlichen liegen sie noch nicht vor. Die größte Differenz gegenüber den ursprünglich geplanten Kosten findet sich bei der Unterkunft in der Tempelhofer Straße, wo über eine halbe Million Euro mehr fällig wird. Hier reichten unter anderem Brandschutz und Notbeleuchtung nicht aus, was bei der ersten Begehung des Gebäudes nicht auffiel, sondern erst ein externer Gutachter feststellte. Auch in den anderen Fällen stellte sich erst mehr...

Rettungseinsatz im Aachener Westen

Die Feuerwehr hat gestern Abend in Aachen fünf Menschen aus einem brennenden Haus gerettet.

Das Feuer versperrte den Bewohnern den Weg durchs Treppenhaus nach unten. Mit Leitern brachten die Helfer sie in Sicherheit. Zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Haus im Piefenhäuschenweg ist erst einmal nicht bewohnbar. Was den Brand ausgelöst hat, weiß die Polizei noch nicht. mehr...

Verletztes Baby ist wieder wohlauf

Das Baby, das am am Donnerstag in Eschweiler von seiner Mutter angegriffen wurde, wird wieder völlig gesund.

Die Verletzungen seien nur oberflächlich gewesen, sagte uns eine Sprecherin der Aachener Staatsanwaltschaft. Die 42-Jährige hatte in einem Auto in der Innenstadt von Eschweiler auf ihren 2 Wochen alten Sohn eingeschlagen, bis der Vater sie stoppte. Die Frau ist seitdem in einer Psychiatrie untergebracht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist ihr Zustand so schlecht, dass sie noch immer nicht zu der Tat befragt werden konnte. Vermutet wird, dass sie nach der Schwangerschaft unter einer Wochenbettpsychose leidet, die unter anderem zu Wahnvorstellungen mehr...

Tierische Einsätze im Kreis Heinsberg

Gleich zwei tierische Einsätze hatte die Polizei gestern im Kreis Heinsberg.

Auf der alten Bundesstraße zwischen Arsbeck und Wildenrath hat ein Autofahrer am Morgen eine Schlange gesehen und die Polizei gerufen. Beamte fingen sie ein und brachten sie in Sicherheit. Es handelte sich um eine ungiftige nordamerikanische Kornnatter, die vermutlich aus ihrem Terrarium ausgebüxt ist. Ihr Besitzer wird noch gesucht.

In Hückelhoven-Doveren wurde gestern Vormittag ein 2 Tage altes Lamm von einer Weide gestohlen. In diesem Fall sucht die Polizei Zeugen. mehr...

Motorradunfälle in Aachen und Herzogenrath am Wochenende

In der Region haben sich gestern zwei Motorradfahrer bei Unfällen verletzt.

Auf der Trierer Straße in Aachen hatte ein Fahrer in einer Gruppe offenbar zu spät bemerkt, dass seine Freunde vor ihm an einer Ampel abbremsten. Er fuhr auf ein anderes Motorrad auf und verletzte sich dabei. In Herzogenrath kam ein Motorradfahrer von der Alte Straße ab und prallte gegen einen Ampelmast. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

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Demo in Lüttich gegen Tihange

In Lüttich sind am Nachmittag hunderte Atomkraftgegner auf die Straße gegangen.

Unter dem Motto "Stop Tihange 2 und Doel 3" demonstrierten sie gegen den Weiterbetrieb der umstrittenen belgischen Reaktoren. Die beiden Reaktoren sorgten in der Vergangenheit immer wieder mit Pannen für Schlagzeilen. Gegen Tihange, das nur 60 km von Aachen entfernt liegt, haben auch mehrere Kommunen im 100'5-Revier juristische Schritte eingeleitet. Deshalb kamen auch aus dem deutschen Grenzgebiet viele Menschen zur Demo nach Lüttich. Die Grünen hatten eigens Busse organisiert, die in Aachen, Euskirchen und Köln starteten. Die Demonstranten erinnerten auch an die Atomkatastrophen in mehr...