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Hoher Schaden bei Feuer in Viersen

Zwei Jugendliche sollen vergangene Nacht eine offene Ganztagsschule in Viersen fast niedergebrannt haben.

Die Polizei nahm zwei Verdächtige im Alter von 16 und 19 Jahren fest. Im Stadtteil Dülken sollen die beiden einen Papiercontainer in Brand gesteckt und dann unter das Dach der Paul-Weyers-Schule geschoben haben. Das Feuer griff auf einen Anbau über, dessen Dachstuhl völlig ausbrannte. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich die Flammen auch auf das Hauptgebäude ausbreiteten, trotzdem entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro.

Zeugenhinweise führten die Ermittler zu dem älteren Verdächtigen, der noch die Scheibe einer Sparkasse mehr...

Wieder Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Die Polizei ist seit dem Morgen wieder im Hambacher Forst im Einsatz.

Dort räumen die Beamten südlich der alten A4 Barrikaden von Waldwegen. Die Hindernisse müssten weg, weil sie Einsatz- und Rettungswege blockieren würden, so die Polizei. mehr...

Viel Kritik an deutschen Brennelement-Exporten

Die Lieferungen von Brennelementen aus Deutschland an die umstrittenen belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel sorgen weiter für Diskussionen.

Der Zweckverband Region Aachen hat eine Resolution verabschiedet, in der er die Lieferungen kritisiert und die Bundesregierung auffordert, sich stattdessen dafür einzusetzen, dass die Kraftwerke stillgelegt werden.

Mehrere Anti-Atom-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen und eine Ärzteorganisation kritisieren insbesondere die Rolle der Bundesministerin für Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks. Sie werfen ihr vor, sich nicht ausreichend gegen die Lieferungen einzusetzen und die genauen Umstände zu mehr...

Mit roter Linie gegen Rodung

Rund 1200 Menschen haben gestern nach Angaben der Polizei und des Veranstalters gegen ein weiteres Abholzen des Hambacher Forsts demonstriert.

Sie waren rot gekleidet und bildeten an der alten A 4 eine symbolische rote Linie. Sie fordern, dass der Tagebaubetreiber RWE die Rodung des Waldes stoppt. Es gibt auch eine Online-Petition zur Rettung des Hambacher Forstes. Dabei sind schon 20.000 Unterschriften zusammengekommen. mehr...

Sachbeschädigungen am Tagebau Hambach

Am Wochenende haben auf dem RWE-Gelände am Tagebau Hambach Unbekannte Zäune und Beleuchtung beschädigt und Barrikaden aufgebaut.

Davon berichtet die Polizei. Etwa acht bis zehn Personen sollen auch schreiend, drohend und mit Knüppeln bewaffnet auf RWE-Mitarbeiter zugelaufen sein. Als die Polizei eintraf, waren die Verdächtigen aber schon wieder in den Wald geflohen.

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Wieder Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Die Aachener Polizei war heute wieder mehrer Stunden im Hambacher Forst im Einsatz.

Aktivisten, die gegen die Rodung des Waldes durch RWE protestieren, hatten im Waldgebiet insgesamt 18 Barrikaden aufgebaut und drei Gräben gegraben. Die Polizei setzte Sonderfahrzeuge ein, um die Geflechte aus Stacheldraht und Ästen zu entfernen. Bis zum Nachmittag waren die Waldwege blockiert. mehr...

Polizei zieht Bilanz zu Einsätzen rund um den Hambacher Forst

Rund um den Hambacher Forst machen Braunkohlegegner der Polizei weiterhin viel Arbeit: Vor allem, seit Anfang November dort wieder Bäume gefällt werden, sei die Lage eskaliert, sagt der Aachener Polizeipräsident Weinspach.

Zwar habe es in diesem Jahr im Umfeld des Tagebaus weniger Straftaten gegeben als 2015. Dafür waren die Proteste in diesem Jahr gewalttätiger. mehr...

Aktivisten legen Hambachbahn im Tagebau lahm

Zwei Frauen und ein Mann haben in der vergangenen Nacht den Betrieb der Hambachbahn blockiert. Zwei von ihnen hatten sich an Schienen gekettet.

Sie wurden im Laufe der Nacht von der Polizei gelöst, festgenommen und vom Tagebau aus nach Aachen gebracht. Verletzt wurde bei der Aktion zum Glück niemand. Die Aachener Polizei ermittelt. mehr...

Urteil zu Wiesencamp am Hambacher Forst

Der Kreis Düren darf gegen das Wiesencamp von Braunkohlegegnern am Hambacher Forst vorgehen.

Das hat das Oberverwaltungsgericht in Münster heute entschieden. Die Zelte, Bauwagen und Hütten stehen auf einem privaten Grundstück. Der Kreis hatte dem Eigentümer als Bauaufsicht gesagt, dass das Camp beseitigt werden soll. Das war rechtens, sagt das Gericht. Der Wiesenbesitzer hatte argumentiert, das verletze die Versammlungsfreiheit. Das sah das Oberverwaltungsgericht aber anders. Das Camp sei nicht Teil einer Versammlung, sondern werde nur von den Aktivisten als Unterkunft und Basislager für Protestaktionen genutzt.

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Zunehmende Gewalt am Tagebau Hambach

Nachdem am Hambacher Forst gestern ein RWE-Auto beworfen wurde und deshalb verunglückt ist, hat die Polizei den Wald nach den Verdächtigen durchkämmt.

Unbekannte hatten den Wagen mit Gegenständen beworfen. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Auto und es überschlug sich mehrfach. Vier RWE-Mitarbeiter im Wagen wurden dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Suche im Wald wurden mehrere Verdächtige vorläufig festgenommen. mehr...