Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Fischsterben in Angelsee

In Mönchengladbach-Peel macht starkes Wasserlinsenwachstum dem Anglerverein dort schwer zu schaffen.

Im Peeler Feldchen See sind nach Schätzungen des Vereins schon mehr als 150 Fische gestorben, weil der Sauerstoffgehalt im Wasser durch den grünen Teppich darauf so niedrig ist. Vermutet wird, dass die Wasserlinsen wegen starker Düngung auf den umliegenden Feldern so sehr wuchern. Der Verein hat einen Biologen eingeschaltet und eine Absaugpumpe bestellt. Gesucht werden auch noch Freiwillige, die helfen, den See von dem Bewuchs zu befreien. Infos dazu findet Ihr hier .

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Verteilung von Jodtabletten startet am 1. September

Die Verteilung von Jodtabletten als Schutz im Fall eines Reaktorunfalls startet im 100'5-Revier am ersten September.

Der Grund ist unsere Nähe zum umstrittenen belgischen Kernkraftwerk Tihange. Die Tabletten sollen verhindern, dass im Fall eines Reaktorunfalls die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt, was zu Krebs führen kann.

Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg haben gemeinsam ein Verteilungskonzept für ihre Bürger ausgearbeitet. Über ein Onlineportal, das bald freigeschaltet werden soll, kann man einen Bezugsschein beantragen, mit dem man die Tabletten vom 1. September bis Ende November bei allen teilnehmenden mehr...

Dieselverbot und höhere Parkgebühren in Aachen?

An mehreren Stellen in Aachen ist die Luft noch immer zu stark mit Schadstoffen belastet - trotz der Umweltzone, die seit einundhalb Jahren im Zentrum gilt.

Deshalb muss die Stadt weitere Maßnahmen prüfen. Zur Zeit sind mehrere denkbar. Ganz oben auf der Liste steht eine Erhöhung der Parkgebühren an den Straßenrändern in der Innenstadt, um Autos fernzuhalten. Bisher sind die Gebühren in Aachen nach Ansicht der Bezirksregierung Köln zu niedrig.

Diese hat die Stadt auch gebeten, ein mögliches Verbot von Dieselautos zu prüfen. Um so ein Verbot durchzusetzen, fehlt bisher allerdings die rechtliche Grundlage.

Kritik daran kommt auch schon von der mehr...

Braunkohlegegner wollen Tour nutzen

Braunkohlegegner wollen die Durchfahrt der Tour de France am kommenden Sonntag nutzen, um im Rheinischen Braunkohlerevier zu protestieren.

Das Bündnis "Zukunft statt Braunkohle" ruft zum Protest auf. Die Botschaft der Braunkohlegegner ist eindeutig: Kohle tötet. Sie wollen auf die Folgen des Tagebaus für Mensch und Natur aufmerksam machen. Für sie gehe es darum den Zuschauern vor dem Fernseher zu zeigen, dass die Tour nicht durch blühende Landschaften fährt. Stattdessen verlaufe die 2. Etappe über mehrere Kilometer parallel zur Abbaukante des Tagebaus Garzweiler. Stören wollen die Braunkohlegegner die Tour aber nicht. mehr...

50.000 Teilnehmer bei Menschenkette gegen Tihange

Im 100'5-Revier hat heute Nachmittag die bisher größte Protestaktion gegen die belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel stattgefunden.

Nach Angaben der Veranstalter bildeten dabei 50.000 Teilnehmer eine Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen. Sie kamen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden und forderten, die beiden Tihange 2 und Doel 3 sofort stillzulegen.

In den Reaktordruckbehältern der beiden Meiler wurden tausende Risse entdeckt. Experten halten das für ein großes Sicherheitsrisiko. Trotzdem hat die belgische Atomaufsicht den Weiterbetrieb genehmigt. mehr...

Atomkraftgegner bekommen Einladung

Die Organisatoren der Menschenkette gegen Tihange am Sonntag haben nach eigenen Angaben eine Einladung des Kraftwerksbetreibers Engie zu einem Dialog bekommen.

Um so ein Gespräch bemühen sich die Atomkraftgegner schon seit fünf Jahren, sagt das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie. Trotzdem wird wohl nichts aus dem Treffen: Es soll nämlich am Sonntag stattfinden, genau zu dem Zeitpunkt also, an dem ja auch die Menschenkette ist. mehr...

Hohe Ozonwerte im 100'5 Revier

Mit den hohen Temperaturen steigen im 100'5-Revier auch wieder die Ozonwerte.

Wie die StädteRegion Aachen mitteilt, wurden in Aachen-Burtscheid und Simmerath auffällige Werte gemessen. Besonders bei empfindlichen Menschen können hohe Ozonwerte zu Kopfschmerzen und Schleimhautreizungen führen. Sie sollten auf Sport und Ähnliches im Freien besser verzichten - oder es morgens tun. mehr...

Hohe Waldbrandgefahr im 100'5 Revier

Im 100'5 Revier ist die Gefahr von Waldbränden aktuell hoch.

Nach Einschätzung des Regionalforstamtes Rureifel-Jülicher Börde bedeuten die hohen Temperaturen enormen Stress für den Wald, außerdem gibt es dort viel trockenes Gras und Äste. Im Wald ist es deshalb momentan verboten und hochgefährlich zu rauchen, Feuer zu machen oder zu grillen. Auch in der Nähe von Wäldern sollte man das nicht tun, weil der Wind die Funken weitertragen kann. mehr...

Land NRW verkauft indirekte Beteiligungen an AKW in Tihange und Doel

Das Land NRW hat seine umstrittenen Anteile an zwei französischen Energiekonzernen verkauft. Das hat das NRW-Finanzministerium der Aachener Zeitung bestätigt.

Über die Wertpapiere war Nordrhein-Westfalen indirekt am Betreiber der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel finanziell beteiligt. Deshalb hatte es Kritik am Land wegen dieser Anleihen gegeben. mehr...

Belgien bestätigt neu entdeckte Risse in Tihange 2

Im belgischen Atomreaktor Tihange 2 haben Experten bei neuen Kontrollen weitere Risse entdeckt.

Im Hochdruckkessel seien 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion 2014 gefunden worden. Das antwortete der belgische Innenminister Jan Jambon auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Nach Medienangaben erklärte Jambon, die Sicherheit des Reaktors sei damit nicht infrage gestellt. Die 70 zusätzlichen Risse habe man entdeckt, weil die Kamera bei der neuen Untersuchung anders positioniert worden sei, sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga.

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