Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Feuerwehr hilft, Bäume vor dem Absterben zu bewahren

Wir merken es alle und haben auch schon drüber berichtet: Es ist sehr trocken im 100'5 Revier und das macht vielen Pflanzen schwer zu schaffen. In Aachen drohen viele Bäume sogar abzusterben.

Damit es nicht soweit kommt, haben viele Aachener schon auf Bitte der Stadt angefangen, Bäume zu gießen. Auch der Stadtbetrieb wässert die Bäume und Hilfe gibt es jetzt auch von der Freiwilligen Feuerwehr. Ihre Löschzüge geben bei ihren Übungsfahrten den Bäumen Wasser. mehr...

Kritik an Gutachten zu Tihange

Wem oder was soll man in Sachen Sicherheit in belgischen Atommeilern noch glauben? Neulich hatten Experten in einem Gutachten dargelegt, die Risse in den Druckbehältern von Tihange 2 und Doel 3 seien gar nicht so schlimm.

Und immerhin waren es Experten der deutschen Reaktor-Sicherheitskommission. Sie berät unter anderem die Bundesregierung. Jetzt ist rausgekommen: An diesem Gutachten haben Angestellte eines Konzerns mitgearbeitet, der an den belgischen Kernkraftwerken beteiligt ist. Atomkraftgegner fordern deshalb ein neues Gutachten. mehr...

Ahornbäume von gefährlichem Pilz befallen

In Erkelenz-Lövenich haben Ahornbäume eine Krankheit, die auch für Menschen und Tiere gefährlich sein kann. Es sind insgesamt 90 Bäume an den Sportplätzen Bruchstraße und Butzkaul.

Das Waldgebiet, wo sie stehen, ist gesperrt. Die Bäume werden so schnell wie möglich gefällt und dann verbrannt. Während der Fällarbeiten sollen die Anwohner die Fenster und Türen geschlossen halten. Die Bäume haben die Rußrindenkrankheit. Sie sind von einem Pilz befallen. Dessen Sporen sollten auch Menschen nicht einatmen. mehr...

Diesel-Fahrverbot in Aachen noch vermeidbar?

In Sachen Diesel-Fahrverbot in Aachen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Die Messstelle an der Wilhemstraße steht nämlich ganz dicht an der Straße – möglich wären 10 Meter Entfernung, wo die Stickoxid-Werte möglicherweise schon besser wären. Und deswegen möchte die Stadt Aachen jetzt weitere Messstellen einrichten. Und zwar an Orten, an denen sich wirklich viele Menschen aufhalten – und das sei meist nicht direkt an der Straße, so ein Stadtsprecher. Beispielsweise also am Elisenbrunnen, vor dem RWTH Hauptgebäude oder am Aachener Markt. Möglicherweise könnte mit neuen, besseren Werten ein Diesel-Fahrverbot verhindert werden, weil die Maßnahmen ausreichen mehr...

AKW Tihange und Doel kein Risiko - sagen Experten

Die belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 machen seit Jahren wegen feiner Risse in den Druckbehältern der Reaktoren Negativ-Schlagzeilen - aber Experten sehen kein größeres Risiko.

Die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) hat am Vormittag einen Bericht vorgelegt zu den Meilern. Die deutschen Experten haben sich dabei mit den tausenden Rissen in den Druckbehältern beschäftigt. Und sie geben belgischen Experten recht mit der Annahme, dass sich diese Risse schon beim Bau gebildet haben. Und, dass sie nicht größer werden oder dass es mehr geworden sind. mehr...

Mit dem Fahrrad gegen Tihange und Doel

Am Sonntag gibt’s wieder eine Fahrraddemo im 100'5 Revier gegen das umstrittene Atomkraftwerk in Tihange.

Geplant ist, von fünf Startpunkten aus sternförmig in die Aachener Innenstadt zu fahren. Die Routen führen aus den Richtungen Vaals, Herzogenrath, Baesweiler, Eifel und Eupen in die Stadt. Einen Link mit den genauen Routen und Startzeiten findet ihr hier . mehr...

Etschenberg fordert Aufklärung nach Problemen in Tihange

Städteregionsrat Etschenberg will, dass die gestern bekannt gewordenen Baumängel am Atommeiler Tihange 3 schnell aufgeklärt werden.

Die belgische Atomaufsichtsbehörde und auch Betreiber Electrabel müssten erklären, was es mit dem sogenannten Bröckelbeton auf sich habe. In dem betroffenen Bereich des Kernkraftwerks sind die Notfallsysteme untergebracht. Bis Ende des Monats will Etschenberg über Art und Umfang der festgestellten Mängel, die vorgesehenen Maßnahmen ihrer Beseitigung und den Zeitplan genau informiert werden. mehr...

Unbekannter setzt kranke Schildkröten in Tierpark aus

Auch bei Tieren können Krankheiten natürlich ansteckend sein. Das hat einen Unbekannten aber nicht daran gehindert, ins Schildkrötengehege des Aachener Tierparks zwei schwer kranke Landschildkröten zu setzen.

Der Tierpark bekam dazu einen anonymen Brief des Halters. In dem schreibt er, dass er die Tiere nicht mehr halten könne und er ihnen jetzt eine gute Zukunft wünsche. Eine Aktion, die auch für die anderen Schildkröten sehr gefährlich war und mit der man sich sogar strafbar macht, sagt der Tierpark dazu. Richtiger Ansprechpartner in solchen Fällen sei die Reptilienauffangstation. mehr...

Fahrverbot in Aachen zulässig

Laut Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen sind Diesel-Fahrverbote für die Aachener Innenstadt ab dem 1. Januar 2019 zulässig.

"Ich fürchte, dass man am Ende gezwungen sein wird, ein Verbot auszusprechen, was kein Mensch kontrollieren kann", sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp dazu.

Die Stadt hat die Möglichkeit, alternative Maßnahmen zur Luftverbesserung vorzubringen, die nachweislich genau so wirksam wie ein Fahrverbot wären. Daher ist die Stadt nun in der Verantwortung, die Luft in der Innenstadt durch entsprechende Maßnahmen zu verbessern - ansonsten kommt das Fahrverbot. Zum Beispiel werden jetzt über 100 Busse umgerüstet und neue mehr...

Neue Idee zum Tageau Hambach

Die Dürener Grünen haben einen Vorschlag gemacht, um den Streit um den Tagebau Hambach zu klären.

Sie haben einen offenen Brief an die Bundesregierung geschrieben und schlagen darin vor, RWE die noch übrigen Flächen rund um den uralten Hambacher Wald einfach abzukaufen. Damit würden alle gewinnen, meinen die Grünen: Die Anwohner, die ganze Region und auch RWE, weil das Unternehmen dadurch sein Image verbessern würde. Um den Hambacher Forst gibt es seit Jahren Streit: RWE will dort weiter roden, um den Tagebau voranzutreiben, Umweltschützer wollen das verhindern. mehr...