Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Rodungen haben begonnen

RWE fällt seit dem Vormittag wieder Bäume im Hambacher Forst. Die Polizei ist mit mehreren Hundertschaften vor Ort, um die Aktion abzusichern.

Denn es ist damit zu rechnen, dass Anti-Kohle-Aktivisten versuchen werden, die Rodungen zu stoppen. Aktuell wohnen etwa 200 Braunkohlegegner permanent im Hambacher Wald.

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Neue Windräder für Eschweiler

In Eschweiler steht seit heute ein neuer Windpark.

Auf einem ehemaligen Gelände des Tagebaus Inden wurden 13 Windräder aufgestellt. Dafür wurde das Gelände befestigt und mit Kies aufgeschüttet. Sie sollen erneuerbaren Strom erzeugen für bis zu 30.000 Haushalte. Insgesamt haben die Windanlagen gut 60 Millionen Euro gekostet; die Dauer des Baus der Windräder betrug ca. ein Jahr. mehr...

Jugend fordert Ende der Kohle

Eine Jugendorganisation hat heute Morgen am Braunkohletagebau Hambach ein Riesen-Protestbanner gegen die Kohle ausgerollt.

Es liegt an uns, es im Boden zu lassen – stand auf englisch darauf. JunepA – so heißt die Organisation – fordert damit einen schnellen und konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle. Erst im vergangenen September wurde JunepA für seine Aktionen mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

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Auch AKW Tihange betroffen: Energiestudie sorgt für Debatte über Atomausstieg in Belgien

Während sich in der Region Aachen aus Sorge um das Atomkraftwerk in Tihange Zehntausende mit Jodtabletten versorgen, wird der schon geplante Atomausstieg in Belgien wieder infrage gestellt.

Eigentlich wollte das Land im Jahr 2025 aus der Kernkraft aussteigen. Es gibt jetzt aber eine neue Energiestudie. Darin ist davon die Rede, dass es eine "beispiellose Herausforderung" sei, alle sieben AKW in Belgien dann abzuschalten. Wenn einige länger am Netz bleiben würden, wäre der zusätzliche Strombedarf nicht mehr ganz so groß und Belgien hätte mehr Zeit, für die Zukunft danach zu planen. mehr...

Kostenlose Jodtabletten: heute endet Antragsfrist

Mehr als 123.000 Menschen in der Aachener Region haben sich bisher mit kostenlosen Jodtabletten versorgt.

Nach Angaben der Behörden hat damit etwa jeder Fünfte, der einen Anspruch hat, das Angebot genutzt. Heute, am Mittwoch ist die letzte Gelegenheit, auf den Online-Portalen der Stadt und Städteregion Aachen und der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen Bezugsscheine zu beantragen. Bis zum 30. November können sie in den Apotheken gegen Jodtabletten eingetauscht werden. Rechtzeitig nach einem Atomunfall eingenommen, sollen die Tabletten vor Schilddrüsenkrebs schützen. mehr...

Kostenlose Verteilung von Jodtabletten endet

Seit zweieinhalb Monaten werden in der Aachener Region kostenlos Jodtabletten verteilt, um im Falle eines möglichen schweren Unfalls im belgischen Atomkraftwerk in Tihange wenigstens irgendetwas tun zu können.

Wer noch Tabletten beantragen möchte, sollte das bis morgen tun. Danach sind die nämlich nicht mehr kostenlos.

Und so funktioniert das: Auf den Onlineportalen der Stadt Aachen, der Städteregion und der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen könnt ihr einen Bezugsschein beantragen. Der wird in der Apotheke gegen kostenlose Jodtabletten eingetauscht. mehr...

Atomkraftwerk in Tihange wieder abgeschaltet

Das Belgische Atomkraftwerk in Tihange musste mal wieder abgeschaltet werden.

Es gab einmal mehr technische Probleme. Offenbar ist ein Ventil defekt. In der kommenden Nacht soll Tihange wieder hochgefahren werden. mehr...

Atomgegner protestieren vor der IHK Aachen

Das belgisch Atomkraftwerk in Tihange bringt Menschen im 100'5 Revier auf die Straße.

Eindrucksvoll war das zu sehen bei einer Menschenkette im Sommer. Ganz so groß wird eine Protestaktion wohl nicht, die um 17:15 Uhr in Aachen geplant ist. Das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie hat dabei die IHK im Visier. Die veranstaltet ein Unternehmerforum zu Tihange. Die Kritik der Atomgegner: Die IHK rede die Sache schön. Die IHK begrüßt die Meinungsäußerung und betont, dass alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Sicherheit der Region. mehr...

Aktivisten kritisieren Vorgehen der Polizei im Tagebau Hambach

Der Einsatz der Polizei am Tagebau Hambach am Sonntag hat bei Aktivisten für Aufregung gesorgt.

Es kursiert ein Video, in dem eine Aktivistin vor ein Polizeipferd gerät. Für das Aktionsbündnis Ende Gelände ist klar, dass ein Polizist die Aktivistin bei der Auflösung einer Sitzblockade vor das Pferd gestoßen habe, die dann vom Huf des Tieres getroffen wurde. Auch kritisiert das Aktionsbündnis, die Polizei habe präventiv Pfefferspray eingesetzt und sei zu hart vorgegangen. Die Beamten, die von den Vorwürfen betroffen sind, sind der Polizei namentlich bekannt. Die Polizei Aachen möchte die Sachverhalte vollständig aufklären und hat eigene Vorermittlungen mehr...

Vor Weltklimakonferenz: Demonstrationszug mit rund 2500 Teilnehmern am Tagebau Hambach

Vor der morgen beginnenden Weltklimakonferenz in Bonn finden heute im Bereich des Tagebaus Hambach Protestaktionen statt. Wie uns die Polizei eben mitgeteilt hat, befindet sich ein Demonstrationszug weiter auf der zuvor angegeben Wegstrecke am Tagebau. Rund 2500 Personen nahmen nach Polizeiangaben zu Beginn teil; eine Gruppe habe sich jetzt allerdings abgespaltet.

Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ hatte angekündigt, den Tagebau besetzen zu wollen. Die Polizei warnt derzeit auch über Twitter davor, da im Bereich des Tagebaus Lebensgefahr bestehe. Außerdem müssen Personen, die sich unerlaubt dort aufhalten, mit einem Strafverfahren rechnen. mehr...