Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Mit dem Fahrrad gegen Tihange und Doel

Am Sonntag gibt’s wieder eine Fahrraddemo im 100'5 Revier gegen das umstrittene Atomkraftwerk in Tihange.

Geplant ist, von fünf Startpunkten aus sternförmig in die Aachener Innenstadt zu fahren. Die Routen führen aus den Richtungen Vaals, Herzogenrath, Baesweiler, Eifel und Eupen in die Stadt. Einen Link mit den genauen Routen und Startzeiten findet ihr hier . mehr...

Etschenberg fordert Aufklärung nach Problemen in Tihange

Städteregionsrat Etschenberg will, dass die gestern bekannt gewordenen Baumängel am Atommeiler Tihange 3 schnell aufgeklärt werden.

Die belgische Atomaufsichtsbehörde und auch Betreiber Electrabel müssten erklären, was es mit dem sogenannten Bröckelbeton auf sich habe. In dem betroffenen Bereich des Kernkraftwerks sind die Notfallsysteme untergebracht. Bis Ende des Monats will Etschenberg über Art und Umfang der festgestellten Mängel, die vorgesehenen Maßnahmen ihrer Beseitigung und den Zeitplan genau informiert werden. mehr...

Unbekannter setzt kranke Schildkröten in Tierpark aus

Auch bei Tieren können Krankheiten natürlich ansteckend sein. Das hat einen Unbekannten aber nicht daran gehindert, ins Schildkrötengehege des Aachener Tierparks zwei schwer kranke Landschildkröten zu setzen.

Der Tierpark bekam dazu einen anonymen Brief des Halters. In dem schreibt er, dass er die Tiere nicht mehr halten könne und er ihnen jetzt eine gute Zukunft wünsche. Eine Aktion, die auch für die anderen Schildkröten sehr gefährlich war und mit der man sich sogar strafbar macht, sagt der Tierpark dazu. Richtiger Ansprechpartner in solchen Fällen sei die Reptilienauffangstation. mehr...

Fahrverbot in Aachen zulässig

Laut Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen sind Diesel-Fahrverbote für die Aachener Innenstadt ab dem 1. Januar 2019 zulässig.

"Ich fürchte, dass man am Ende gezwungen sein wird, ein Verbot auszusprechen, was kein Mensch kontrollieren kann", sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp dazu.

Die Stadt hat die Möglichkeit, alternative Maßnahmen zur Luftverbesserung vorzubringen, die nachweislich genau so wirksam wie ein Fahrverbot wären. Daher ist die Stadt nun in der Verantwortung, die Luft in der Innenstadt durch entsprechende Maßnahmen zu verbessern - ansonsten kommt das Fahrverbot. Zum Beispiel werden jetzt über 100 Busse umgerüstet und neue mehr...

Neue Idee zum Tageau Hambach

Die Dürener Grünen haben einen Vorschlag gemacht, um den Streit um den Tagebau Hambach zu klären.

Sie haben einen offenen Brief an die Bundesregierung geschrieben und schlagen darin vor, RWE die noch übrigen Flächen rund um den uralten Hambacher Wald einfach abzukaufen. Damit würden alle gewinnen, meinen die Grünen: Die Anwohner, die ganze Region und auch RWE, weil das Unternehmen dadurch sein Image verbessern würde. Um den Hambacher Forst gibt es seit Jahren Streit: RWE will dort weiter roden, um den Tagebau voranzutreiben, Umweltschützer wollen das verhindern. mehr...

Ehemaliges JHQ soll Erholungsgebiet werden

In Mönchengladbach-Rheindahlen gibt es noch ein großes ehemaliges Gelände des britischen Militärs, früher eine kleine Stadt in der Stadt. Dafür gibt es jetzt neue Pläne – das Gelände soll zurück zur Natur und ein Erholungsgebiet werden.

Soldaten sind dort schon seit Jahren nicht mehr, aber sie haben insgesamt 2000 Gebäude hinterlassen. Ab Ende August sollen sie abgerissen werden. Aus dem Bauschutt soll ein Hügel werden – möglicherweise sogar mit einem Aussichtsturm obendrauf. mehr...

Müll vom Grillen immer mitnehmen

Wir bekommen an diesem Wochenende bestes Grillwetter im 100'5-Revier. Für die Stadt Aachen ist das aber nicht nur ein Grund zur Freude, denn oft werden bei solchem Wetter die Parks zugemüllt.

Deshalb appelliert sie jetzt an alle: Lasst Einweggrills, Plastikfolien, Pappteller und Getränkedosen nach der Grillfeier nicht liegen, sondern entsorgt sie richtig. Entweder in den Tonnen, die dafür aufgestellt wurden – oder, wenn sie voll sind, zu Hause.

Das ist auch billiger, denn wer Müll liegen lässt, dem droht ein Verwarnungsgeld. 55 Euro kostet das mindestens.

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Trinkwasser in Deutschland sehr gut

Das Trinkwasser in Deutschland ist sehr gut - das hat der neuste Bericht des Umweltbundesamts wieder bestätigt.

Dass Grenzwerte überschritten werden, kommt nur sehr selten vor. Noch ein Pluspunkt: Das Wasser aus dem Hahn ist nicht nur sehr gut, sondern auch sehr viel billiger als Wasser aus der Flasche. Was genau in eurem Trinkwasser drin ist, steht auf den Internetseiten der Wasserversorger, also im 100’5-Revier zum Beispiel bei der Stawag oder enwor. mehr...

Schon wieder Giftköder im 100'5 Revier

Schon gestern haben wir euch vor den Hackbällchen mit Rattengift in Düren-Merzenich gewarnt.

Und jetzt sind auch welche am Broicher Weiher bei Alsdorf gefunden worden. Also passt auf, was eure Vierbeiner fressen, wenn ihr spazieren seid. mehr...

Mehr Kontrollen zur Leinenpflicht im Naturschutzgebiet

In den Naturschutzgebieten rund um Aachen werden in letzter Zeit immer mehr freilaufende Hunde gesichtet.

Am größten ist das Problem in Stolberg-Münsterbusch, sagt die Städteregion. Den Hund ohne Leine rumlaufen zu lassen, ist im Naturschutzgebiet verboten, weil das gefährlich für brütende Vögel, Rehe und ihren Nachwuchs werden kann. Das Umweltamt will jetzt mehr informieren und notfalls auch ein Bußgeld kassieren. mehr...