Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Tausende demonstrieren am Hambacher Forst

Mehrere tausend Demonstranten haben heute Mittag am Hambacher Forst gegen die geplante Rodung des uralten Waldes protestiert.

Sie forderten auch einen schnellen Ausstieg aus dem Kohlestrom. Die Polizei sprach von mehr als 4.000 Teilnehmern. Weil die Polizei den Wald abgesperrt hat, in dem sie Baumhäuser von Braunkohlegegnern räumt, konnten die Demonstranten nur über Äcker und Wege am Rande des Waldes laufen. Einige von ihnen hatten Bäume mitgebracht, die sie dort einpflanzen wollten, wo schon gerodet wurde.

200 Demonstranten drangen in den gesperrten Wald ein - dabei kam es zu Rangeleien mit Polizisten.

Der Energiekonzern RWE will im Herbst mehr...

Neue Proteste am Hambacher Forst

Im Hambacher Forst geht der Polizeieinsatz weiter.

Dutzende Baumhäuser von Braunkohlegegnern sollen noch geräumt werden. Gestern gerieten die Arbeiten ins Stocken, weil Aktivisten in Stollen tief unter der Erde entdeckt wurden.

Und der Widerstand gegen die geplante Rodung des alten Waldes hält an. Neue Protestaktionen sind angekündigt: Gleich zwei heute Mittag, direkt am Hambacher Forst. Unter anderem wollen Aktivisten dann auf dem Gebiet, das schon gerodet wurde, junge Bäume pflanzen. mehr...

Polizeiaktion im Hambacher Forst geht weiter

Die Polizei ist auch heute im Hambacher Forst im Einsatz.

Mehrere Beamte wurden im Braunkohlekraftwerk Niederaußem, in der Nähe des Waldes, zusammengezogen. Dort haben Aktivisten drei Bagger besetzt.

Außerdem bereiten Polizisten die Räumung einer weiteren Baumhaussiedlung vor. Unterirdische Gänge der Braunkohlegegner machen den Einsatzkräften Probleme. Denn Experten haben herausgefunden, dass sie einsturzgefährdet sind. Weil sich Aktivisten darin verschanzt haben könnten, kann hier kein schweres Gerät zur Räumung eingesetzt werden. mehr...

Räumungen im Hambacher Forst gehen weiter

Der Großeinsatz mit der Räumung der Baumhäuser von Aktivisten im Hambacher Forst geht heute seit dem frühen Morgen weiter.

Laut Polizei hatten es gestern Abend einige Braunkohlegegner aus einer Demo heraus geschafft, in den Wald zu rennen. Größere Zwischenfälle gab es dabei aber nicht. Die Aachener Polizei rechnet damit, dass der Einsatz noch lange dauert. Insgesamt gibt es im Hambacher Forst rund 50 bis 60 Baumhäuser.

Klare Worte zu diesem Großeinsatz kommen vom stellvertretenden Vorsitzenden des "Bundes Deutscher Kriminalbeamter". Er kritisiert, dass dadurch Polizisten im Alltag fehlten. Hier würden Beamte regelrecht verheizt, um den Braunkohleabbau mehr...

Erste Baumplattformen im Hambacher Forst abgerissen

Die Polizei hat im Hambacher Forst die ersten Fakten geschaffen und Bauwerke der Aktivisten abgerissen.

Ein Aktivist, der auf der Plattform oben auf dem Baumstamm saß, sei noch vor dem Polizeieinsatz herunter geklettert, sagte ein Polizeisprecher. Heute Morgen war die Polizei mit Hundertschaften in den Hambacher Forst eingerückt. Auf Veranlassung der Landesregierung sollen alle Baumhäuser der Braunkohle-Gegner geräumt und abgerissen werden. Die Begründung: fehlender Brandschutz. Die Aktivisten haben schon Rechtsanwälte beauftragt, gegen die Räumung vor den Verwaltungsgerichten Aachen und Köln vorzugehen. Dort sind Eilanträge gestellt worden, um die Räumung im mehr...

Maßnahmenpaket: Aachen will Fahrverbote noch verhindern

Die Stadt Aachen muss dringend etwas tun, wenn sie Dieselfahrverbote noch verhindern will.

Schon Anfang nächsten Jahres muss die Luftqualität besser sein. CDU und SPD wollen das mit einer Reihe von Maßnahmen schaffen: So sollen noch in diesem Jahr alle Dieselbusse neue Abgasfilter bekommen. Außerdem sollen Ampeln so geschaltet werden, dass der Verkehr besser fließt, die Parkgebühren sollen kräftig steigen und die maximale Parkdauer auf eine Stunde begrenzt werden. Heute Nachmittag ist das alles Thema im Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen. mehr...

Greenpeace unterstützt Aktivisten im Hambacher Forst

Die Umweltorganisation Greenpeace unterstützt die Klimaaktivisten im Hambacher Forst.

Man habe zwei Container in der Nähe des Waldes aufgestellt, sagte ein Greenpeace-Sprecher. Dort könnten die Aktivisten etwa Computer benutzen und sich mit Proviant versorgen. Greenpeace ist ebenfalls gegen die Rodung des Waldes, zumindest solange die Kohlekommission in Berlin tagt. mehr...

Rodung im Hambacher Forst verschoben

RWE verschiebt die geplanten Rodungen im Hambacher Forst, wenn auch nur um zwei Wochen.

Eigentlich sollten dort ab dem 1. Oktober Bäume gefällt werden. Jetzt ist vom 14. Oktober die Rede. Das steht nach Angaben des Oberverwaltungsgerichts Münster in einer schriftlichen Zusage von RWE. mehr...

Gewerkschaft der Polizei fordert Rodungsstopp im Hambacher Forst

Die Braunkohlegegner im Hambacher Forst bekommen Unterstützung, die sie so vermutlich nicht erwartet hätten.

Die Gewerkschaft der Polizei fordert einen Rodungsstopp im Hambacher Forst, solange die Kohlekommission in Berlin mit ihrer Arbeit noch nicht fertig ist. Er wolle nicht über Monate unnötig Polizisten in einen gefährlichen Einsatz schicken, sagte der NRW-Landeschef der GdP, Michael Mertens aus Herzogenrath. mehr...

Jäger dürfen Gänse schießen

Viele von euch haben sich in den letzten Tagen bei uns gemeldet, weil im 100'5 Revier vermehrt Gänse geschossen werden.

Besonders in der Nähe von Pannesheide und Horbach ist das passiert. Das liegt an der Jagdsaison: Laut Bundesjagdrecht dürfen die Tiere zwischen Mitte Juli und Ende Januar geschossen werden. So können zum Beispiel Bauern Jäger damit beauftragen, wenn zu viele Gänse das Gemüse von den Feldern fressen. mehr...