Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Wieder ein Bagger im Tagebau Hambach besetzt

Sechs Umweltaktivisten verschafften sich am Morgen unerlaubt Zutritt zu dem Gelände.

Den Aktivisten geht der Rodungsstopp im Hambacher Forst alleine nicht weit genug, sie wollen einen kompletten Austieg aus der Kohle. Außerdem wollen sie darauf aufmerksam machen, dass sich ihr Protest nicht pauschal gegen die Arbeitsplätze der RWE-Mitarbeiter richtet. Dazu hatten sie mehrere Plakate an dem Bagger befestigt. In der vergangenen Woche hatten viele RWE-Mitarbeiter gegen einen Abbau ihrer Arbeitsplätze demonstriert.

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Immerather Mühle wird abgerissen

Dass viele Orte im rheinischen Braunkohlerevier den Baggern weichen müssen, ist lange bekannt.

Aber gerade Menschen, die in diesen Orten gelebt haben, tut es besonders weh, wenn Wahrzeichen abgerissen werden. Heute wurde mit dem Abriss der Immerather Mühle im Erkelenzer Stadtteil Immerath begonnen. Um Abschied zu nehmen wurde eine spontane Mahnwache eingerichtet. mehr...

Umrüstung der Busse schneller als erwartet

Dass die ASEAG ihre Busse in Aachen umrüsten wird, war ja angekündigt.

Dass es aber so schnell geht, ist wohl eine Überraschung. Bis Anfang April 2019 sollen die 98 Busse mit Dieselfilter umgerüstet sein, die dafür in Frage kommen, schreibt die Aachener Zeitung. Das ist eine der Maßnahmen, um ein mögliches Dieselfahrverbot in Aachen zu vermeiden. mehr...

Nach Rodungsstopp gehen die Proteste weiter

Zahlreiche Umweltaktivisten besetzten mit Protestplakaten einen Bagger im Tagebau Hambach.

Unterdessen haben in Keyenberg hunderte Menschen an dem Protest-Spaziergang teilgenommen. An dem Spaziergang haben sich auch RWE-Beschäftigte beteiligt. Sie werfen den Braunkohlegegnern vor, ihre Jobs zu vernichten. "Die Unsicherheit bei den Beschäftigten ist sehr groß", erklärte ein RWE-Mitarbeiter.

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Bezirksregierung geht davon aus, Dieselfahrverbote verhindern zu können

Die Bezirksregierung Köln hat den Luftreinhalteplan für Aachen überarbeitet und geht davon aus, dass es in Aachen keine Dieselfahrverbote wird geben müssen.

Klappen soll das mit Förderprogrammen von Bund und Land und durch die veränderte Busflotte der ASEAG. Die Busse müssen dazu mit Filtern nachgerüstet sein - bis September 2019 - oder sie müssen einen elektrischen Antrieb haben. Durch diese Maßnahmen können die Stickstoff-Grenzwerte in Aachen spätestens 2020 eingehalten werden. Davon geht jedenfalls die Bezirksregierung aus. mehr...

RWE möchte Tagebau am Hambacher Forst offenbar verlangsamen

Der Energiekonzern RWE plant offenbar, die Braunkohleförderung im Tagebau am Hambacher Forst zu verlangsamen.

Der Spiegel berichtet, dass RWE dort rund ein Drittel weniger Braunkohle fördern könnte. Dadurch sei der Abbau in Hambach noch etwa ein weiteres Jahr möglich - ohne Rodungen im Hambacher Wald. Mit Auswirkungen auf Arbeitsplätze im Tagebau rechnet RWE demnach nicht. Das Ganze ist eine Folge der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster, das ja am Freitag einen Rodungsstopp beschlossen hatte für den Hambacher Forst. mehr...

Polizei zieht sich aus dem Hambacher Forst zurück

Wochenlang ist die Polizei im Einsatz im Hambacher Forst gewesen. Für heute ist der Abzug der Polizisten geplant.

Das hat NRW-Innenminister Reul am Sonntag angekündigt.Mit der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster sei die Rodung mindestens für die kommenden zwei Jahre vom Tisch, hat Reul gesagt. Es sei an der Zeit, dass im Wald Ruhe einkehre. Umweltschützer rief er dazu auf, keine neuen Baumhäuser zu bauen. Damit haben Aktivisten aber schon am Wochenende wieder angefangen. mehr...

Zehntausende demonstrieren gegen Braunkohle

Wie viele Teilnehmer es waren, darüber gehen die Angaben auseinander. Die Veranstalter sprechen von 50.000 Menschen, die Polizei von bis zu 30.000.

Es herrschte Festivalstimmung am Hambacher Forst und am Abend zog die Polizei die Bilanz, dass der Tag aus ihrer Sicht friedlich und störungsfrei verlaufen ist. Die Anreise sorgte allerdings für Verkehrsbehinderungen, die Autobahnabfahrt Merzenich und das Kerpener Kreuz in Fahrtrichtung Aachen waren zeitweise gesperrt. Auf der Autobahn 4 gab es einen Rückstau von mindestens zehn Kilometern.

Still wird es wohl nicht so schnell werden um den Hambacher Forst. Die Aktivistengruppe Ende Gelände rief gestern dazu mehr...

Großdemo am Hambacher Forst

Demonstranten aus ganz Deutschland haben sich heute am Hambacher Forst versammelt - zu einer Großdemo.

Mit bis zu 20 000 Menschen hatten die Veranstalter vorab gerechnet. Umweltverbände hatten zu der Demo gegen Braunkohle und für den Klimaschutz aufgerufen. Die Lage rund um das Thema Hambacher Forst ist seit gestern eine andere: Ein Gericht hatte die von RWE geplante Rodung gestern vorläufig gestoppt. Das wird von den Umweltschützern als wichtiger Etappensieg gewertet. Die Stimmung bei der Demo wurde als entspannt beschrieben - auf der Kundgebung gab es Konzerte, wie von der Band Revolverheld.

Die Veranstalter haben im Laufe des Nachmittags gesagt, dass mehr...

Groß-Demo am Hambacher Forst darf stattfinden

Nach dem Verbot der für morgen geplanten Groß-Demo von Umweltschützern am Hambacher Forst haben die Juristen entschieden.

Das Gericht hat das Verbot heute Nachmittag gekippt. Die Polizei hatte die Veranstaltung verboten, weil sie Sicherheitsbedenken hatte. Das Verwaltungsgericht Aachen sah das aber anders und hat die Demo jetzt unter Auflagen genehmigt. Die Polizei Aachen hat auch mitgeteilt, dass sie das Urteil akzeptieren wird. Sie will nun mit den Organisatoren und zuständigen Behörden dafür sorgen, dass es keine Probleme bei der An- und Abreise geben wird. Das ist eine große Aufgabe, denn bei der Demo morgen werden mehr als 20.000 Teilnehmer erwartet. Und mehr...