Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Land NRW erlaubt Verteilung von Jodtabletten

Das Land NRW erlaubt den Kommunen im 100'5 Revier die Verteilung von Jodtabletten an alle Haushalte.

Das ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen Innenminister Ralf Jäger und Vertretern der Stadt Aachen, der Städteregion und der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen. Bisher hatte das Land sich an den Vorschlag der Stahlenschutzkomission gehalten und sich für eine zentrale Lagerung der Tabletten ausgesprochen. Hintergrund der Diskussion sind immer größere Zweifel an der Sicherheit der belgischen Atomreaktoren in Tihange und Doel unweit der Grenze. Mehr dazu gibt es auch bei uns heute Nachmittag im Programm um kurz nach 5 Uhr. mehr...

Baumschädlinge werden aus der Luft bekämpft

Auf der A44 zwischen dem Kreuz Neersen und der Anschlussstelle Forstwald, auf der A52 zwischen Schiefbahn und Schwalmtal und auf der A61 zwischen Kaldenkirchen und Güdderath sind heute Hubschrauber unterwegs.

Sie sollen Baumschädlinge bekämpfen. Die Aktion ist von 8 bis 14 Uhr geplant. Damit der Autobahnverkehr nicht gefährdet oder abgelenkt wird, begleitet eine so genannte bewegliche Baustelle die Helikopter. mehr...

Jetzt anmelden für den Aachener Frühjahrsputz!

Am 9. April machen über 5 Tausend Aachener beim 6. Aachener Frühjahrsputz ihre Stadt fit fürs Frühjahr.

Überall sind dann freiwillige Helfer unterwegs und befreien die Straßen und Wiesen vom Müll. Wer mitmachen möchte, sollte sich auf der Internetseite der Stadt Aachen rechtzeitig anmelden. mehr...

Oster-Camp im Hambacher Forst gestartet

Im Tagebau Hambach ist eine Art Oster-Camp der dortigen Braunkohlegegner gestartet.

In den kommenden 10 Tagen wollen bis zu 100 Aktivisten mit dabei sein. Bisher verläuft dabei alles ruhig, so die Polizei. Möglich ist aber, dass es im Hambacher Fort in den kommenden Tagen wieder Protestaktionen geben wird. mehr...

Über 50 Kommunen stehen hinter StädteRegion

Die StädteRegion Aachen erfährt bei ihrem Protest gegen den Weiterbetrieb des Atomreaktors Tihange 2 immer mehr Unterstützung.

Mittlerweile stehen mehr als 50 Kommunen hinter den Klagen der StädteRegion. Dafür sind die Kommunen auch bereit Geld zu geben. Im nächsten Schritt gibt es dann bald ein Treffen in Brüssel mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Dort soll dann auch der EU-Kommissar für Energie dabei sein, ihm wollen die Politiker einen Fragenkatalog zu Tihange übergeben.

Die erste Klage vor dem belgischen Staatsrat läuft seit gut einem Monat. Dabei geht es um die Frage, ob es überaupt eine Genehmigung für das Wiederhochfahren der mehr...

Tunnel im Hambacher Forst

Die Gemeinde Merzenich hat heute einen unterirdischen Tunnel von Umweltaktivisten im Hambacher Forst räumen lassen. Spezialkräfte haben den Tunnel auf dem Gelände einer Kiesgrube zerstört.

Mit dabei war auch die Polizei Düren. Sie schützte die Arbeiten der Feuerwehr, RWE Power und der Gemeinde Merzenich. Weil der Tunnel auf dem Grundstück der Gemeinde liegt, musste der Tunnel laut Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen geräumt werden. Zudem war nicht klar, wie sicher der unterirdische Stollen für die Einsatzkräfte war - dadurch wurden die Abrissarbeiten verzögert.

Vor dreieinhalb Jahren gab es im Hambacher Forst einen ähnlichen Einsatz. mehr...

NRW beschwert sich bei Vereinten Nationen

Das Land Nordrhein Westfalen wird gegen den Betrieb der umstrittenen Atomkraftwerke in Doel und Belgien Beschwerde bei den Vereinen Nationen und bei der Europäischen Kommission einlegen.

Das hat das Kabinett am Mittag entschieden. Die Laufzeiten der Reaktoren Doel 1 und 2 bzw. Tihange 1 seien ohne förmliche Beteiligung der Nachbarstaaten weit über die geplante Lebensdauer von 40 Jahren hinaus verlängert worden, sagt NRW-Umeweltminister Johannes Remmel. NRW hat demnach erhebliche Zweifel daran, ob die Laufzeitverlängerung durch die belgische Regierung mit europäischem und internationalen Recht vereinbar ist.

An der Beschwerde beteiligen will sich auch mehr...

Soldaten schützen Tihange und Doel

Zum Schutz vor Terroranschlägen sollen bald Soldaten die Atomkraftwerke in Tihange und Doel bewachen. Das hat der Belgische Innenminister Jan Jambon angekündigt.

Jambon sagte, er wolle 140 Soldaten zur Bewachung bereitstellen. Zudem soll eine Sondereinheit der Polizei ausgebildet werden. Schon vor einem Jahr nach den Terroranschlägen auf die Redaktion der Zeitschrift "Charlie Hebdo" hatten einzelnen Politiker mehr Schutz für die Kraftwerke gefordert. Damals hielt sich der Innenminster noch zurück. Vor ein paar Wochen war dann bekannt geworden, dass mutmaßliche Terroristen Tihange und Doel als Anschlagsziele ins Visier genommen haben. Das hat den Belgische mehr...

Kommunen im Kreis Düren sollen bald Jodtabletten bekommen

Der Kreis Düren hält für den Fall eines Unfalls in einem grenznahen belgischen Atomkraftwerk vorsorglich 550.000 Jodtabletten für die Bevölkerung bereit.

Zur Zeit werden sie noch zentral gelagert, sie sollen aber bald an die Städte und Gemeinden übergeben werden. Nach Angaben eines Kreis-Sprechers könnte das noch im März geschehen. Die Kommunen kümmern sich dann um eine Verteilung im Ernstfall. Auch die Städteregion Aachen habe hunderttausende Tabletten auf Lager. Diese seien aber schon an die Kommunen übergeben worden, sagte ein Sprecher der Städteregion. mehr...

Internationaler Kongress zu Tihange

Im ostbelgischen Eynatten haben am Abend eine Reihe von Experten über die Atomkraftwerke Tihange und Doel informiert.

Die EU-Abgeordneten Sabine Verheyen aus Deutschland und Pascal Arimont aus Belgien hatten zu der Tagung eingeladen. Anschließend einigten sich die Mitglieder der christdemokratischen Parteien der Euregio auf einen gemeinsamen Beschluss, sagte Pascal Arimont im 100'5-Inteview: "Die Meiler sollen runtergefahren werden, so lange die Zweifel zur Sicherheit nicht ausgeräumt sind. Das ist natürlich ein sehr schwieriger Weg." Der Beschluss soll jetzt im Europäischen Parlament weiter behandelt werden.

Die Atomaufsichtsbehörde FANC und die mehr...