Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Rodungsstopp bis 2020: RWE einverstanden

Der Energiekonzern RWE hat für den Hambacher Forst unabhängig von anstehenden Gerichtsentscheidungen einen Rodungsstopp zugesagt bis zum Jahr 2020.

Man sei von der Landesregierung darum gebeten worden, teilte RWE eben mit und habe diesem Wunsch entsprochen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte zum Thema Braunkohleausstieg heute im Landtag eine Regierungserklärung gehalten und dabei auch über den Rodungsstopp für den Hambacher Forst bis zum kommenden Jahr gesprochen. mehr...

NRW-Initiative im Bundesrat: Keine deutschen Brennstäbe mehr nach Tihange liefern

Heute schließen sich die Bundesländer NRW, Baden-Württemberg und das Saarland zu einer gemeinsamen Initiative im Bundesrat zusammen.

Es geht ihnen darum, die Bevölkerung vor potenziell unsicheren Atomkraftwerken - wie beispielsweise dem in Tihange - zu schützen. Im Kern wollen die drei Länder, dass künftig aus Deutschland keine atomaren Brennstoffe mehr dorthin exportiert werden. Momentan ist es noch so, dass deutsche Brennstäbe auch in Tihange landen. Problematisch ist die Frage, wie man ein solches Exportverbot vereinbar mit europäischem Recht hinbekommt. mehr...

Dioxinbelastung an der Inde: Ergebnisse von Bodenuntersuchungen

Das Umweltamt der StädteRegion Aachen hat weitere Bodenproben an der Inde untersucht, nachdem dort im letzten Jahr erhöhte Dioxinwerte gemessen worden waren. Jetzt ist das Ergebnis da.

Demnach war der Wert auch in den neuen Proben zu hoch. Pflanzen, die dort wachsen, sind höher belastet als zulässig. Deshalb dürfen zum Beispiel Milchkühe das Gras nicht mehr fressen. Die Untersuchungen gehen aber noch weiter, im laufenden Jahr sollen mehr Wiesenflächen, aber auch zum Beispiel Spielplätze auf Dioxinbelastung untersucht werden. Gefährlich sei Dioxin nur dann, wenn es mitgegessen wird, zum Beispiel über Erde, die an Obst oder Gemüse klebt, so die StädteRegion. mehr...

Was bedeutet der Kohleausstieg 2038 für das 100'5 Revier?

Dazu hat sich Michael Kreuzberg geäußert, der als Vetreter für das rheinsche Braunkohlerevier in der "Kohlekommission" mitgearbeitet hat.

Im Zuge des Kohleausstiegs sollen schon in den nächsten Jahren rund 1,5 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen fließen, so Kreuzberg. Das Geld soll erstmal als Soforthilfe dienen und dann unter anderem für das neue Innovationscenter in Düren verwendet werden oder auch für wichtige Infrastruktur-Projekte. Außerdem soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Dies gelte für alle Mitarbeiter, die in der Braunkohle-Industrie tätig sind, so der Plan der Kommission. Insgesamt stünden rund 15 Milliarden Euro extra bereit, mehr...

Neues Angebot: Foodsharing auch in Heinsberg

Immer mehr Menschen wollen etwas dagegen unternehmen, dass jeden Tag Massen von Lebensmitteln weggeworfen werden. So jetzt auch in Heinsberg.

Das Mittel gegen Verschwendung heißt dort: Foodsharing. Übriggebliebenes Essen kann in öffentlichen Kisten, sogenannten „Fair-Teilern“ abgelegt werden, so dass sich jeder daraus bedienen kann. Es gibt schon ein richtiges Netzwerk in Heinsberg: über 130 Menschen teilen und tauschen ihr Essen untereinander.

Ähnliche Aktionen gibt es auch in anderen Teilen der Region schon, etwa in Aachen. mehr...

Baumhaus-Räumungen im Hambacher Forst sollen erstmal nicht stattfinden

Eigentlich war für die nächste Woche wieder eine Baumhaus-Räumung im Hambacher Forst geplant - die ist aber vorerst abgesagt. Das hat der Kreis Düren gestern bestätigt.

Es sei ein Anruf aus dem Aachener Polizeipräsidium gekommen - bei dem Anruf sei mitgeteilt worden, dass der Einsatz erstmal nicht stattfinden wird, sagte ein Sprecher des Kreises Düren. Am späten Nachmittag sei dann noch eine Information vom Bauministerium gekommen. Man werde Kommunen und Polizei zu einem Austausch einladen. Dann werde es eine «Prüfung in Bezug auf die Qualität der illegal errichteten baulichen Anlagen» geben, hieß es in einer Pressemitteilung. Daraus ergebe sich, dass es eine mehr...

Hambacher Forst mit neuen Räumungen

Im Hambacher Forst ist es in den letzten Wochen wiede ruhiger geworden, das könnte sich bald ändern. Das Land NRW hat jetzt den Kreis Düren und die Stadt Kerpen damit beauftragt, neue Baumhäuser der Umweltaktivisten zu räumen.

Die sind kurz nach der letzten Räumung wieder gebaut worden und seien wegen der ungenügenden Sicherung eine Gefahr für die Bewohner Außerdem seien sie ein Rückzugsort für Gewalttäter. Heute waren die Behörden schon mal im Wald unterwegs, um sich ein Bild von den Baumhäusern zu machen, die Aktivisten haben Widerstand angekündigt. mehr...

Stadt baut Ladesäulen für Elektrofahrzeuge stark aus

Innerhalb von zwei Jahren will die Stadt Aachen rund 475 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufbauen.

Offizieller Start für das Projekt war am Donnerstag, gefördert wird es aus dem Sofortprogramm “Saubere Luft” des Bundes. Die Ladesäulen sollen nicht nur im öffentlichen Raum stehen, sondern auch zum Beispiel bei Unternehmen. Die Stadt denkt da etwa an Handwerksbetriebe, Taxen oder Pflege- und Paketdienste, weil die besonders viel in der Innenstadt unterwegs sind. Unternehmen, die Interesse haben, können sich bei der Stadt Aachen melden. mehr...

Die ASEAG rüstet Busse mit modernen Filtersystemen auf

Bei der ASEAG in Aachen werden knapp 100 Busse gerade mit modernen Filtersystemen ausgestattet.

Die sollen Stickoxide, Feinstaub und Partikel aus den Abgasen herausholen. Zusätzlich kauft die ASEAG übrigens auch ungefähr 50 neue Euro-6-Dieselbusse. Insgesamt sollen so in Zukunft nur noch 14 statt 114 Tonnen Stickoxide im Jahr in die Aachener Luft gepustet werden. mehr...

Kranke Bäume werden gefällt

Der lange, trockene Sommer hat auch den Bäumen im 100'5 Revier zu schaffen gemacht.

Etliche Bäume sind schwer angeschlagen und müssen gefällt werden. In Aachen beginnen heute auf der Alt-Haarener-Straße sogenannte Baumpflegearbeiten. Auch an der Monschauer Straße und an anderen Stellen werden bis Ende Januar vermehrt Bäume gefällt. mehr...