Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Mehr Kontrollen zur Leinenpflicht im Naturschutzgebiet

In den Naturschutzgebieten rund um Aachen werden in letzter Zeit immer mehr freilaufende Hunde gesichtet.

Am größten ist das Problem in Stolberg-Münsterbusch, sagt die Städteregion. Den Hund ohne Leine rumlaufen zu lassen, ist im Naturschutzgebiet verboten, weil das gefährlich für brütende Vögel, Rehe und ihren Nachwuchs werden kann. Das Umweltamt will jetzt mehr informieren und notfalls auch ein Bußgeld kassieren. mehr...

Rekultivierung im Tagebau Hambach

15 Fußballfelder groß ist das Naherholungsgebiet am Tagebau Hambach. Die Sophienhöhe wird seit Jahren neu gestaltet, vor Jahren haben dort noch Bagger Kohle abgebaut, jetzt blüht dort wieder die Natur. Rekultivierung nennen die Experten das.

Mittlerweile leben in dem Naherholungsgebiet mehr Arten als vorher, sagt RWE. Und es gibt in dem Tagebau-Gebiet Hambach auch jede Menge Wanderwege. Dort ist außerdem der Inselsee entstanden. Das nächste große Projekt ist die Goldene Aue, die in den nächsten Jahr entsteht. mehr...

Fahrradtour gegen Atomkraftwerke Tihange und Doel

Als Demo gegen die umstrittenen Kernkraftwerke Tihange und Doel in Belgien organisieren die Aachener Grünen wieder eine Fahrradtour.

Am 8. Juli findet die Sternfahrt statt. Für Mitfahrer gibt es eine Warnweste mit der Aufschrift „Tihange abschalten“ und dann geht es mit Rad in die Aachener Innenstadt über den Grabenring bis zum Markt. mehr...

Zu viele Wildgänse

In Aachen gibt es zu viele Wildgänse - wie in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen. Das Problem: Die Gänse hinterlassen viel Kot und verdrängen andere Tiere.

Zurzeit wird bei der Stadt eher reagiert statt agiert. Sie sammelt den Kot der Tiere auf. Direkte Maßnahmen gibt es noch nicht. Auch ein Gänse-Schießen steht nicht im Raum. Eine Bitte hat die Stadt dennoch: Die Gänse sollen nicht gefüttert werden. mehr...

Feinstaubbelastung im Rheinischen Braunkohlerevier hat abgenommen

Die Feinstaubbelastung im Rheinischen Braunkohlerevier hat abgenommen, sagt das NRW-Umweltministerium.

Die gemessene Belastung liegt demnach seit Jahren unter den Grenzwerten. An den Tagebauen wird unter anderem Wasser eingesetzt, um den Staub in der Luft zu binden.

mehr...

Legionellen in der Rur möglich - Wasser nicht unter Druck versprühen

In der Rur zwischen Düren und Jülich und im Jülicher Mühlenteich können Legionellen-Bakterien sein – davor warnen der Wasserverband Eifel-Rur und das Kreis-Gesundheitsamt.

Gefährlich ist das normalerweise nicht. Nur wenn das Wasser in feinen Tröpfchen versprüht wird, kann das vor allem bei alten und kranken Menschen zu einer Lungenentzündung führen. Es sollte also nicht für Hochdruckreiniger, zum Rasensprengen oder ähnliches benutzt werden. Eine Anlage zum Desinfizieren ist geplant, bis die fertig ist, dauert es aber ein halbes Jahr. mehr...

Hunderte Drogenspritzen in Dürener Park - direkt neben Kinderspielplatz

In einem Park in der Nähe des Dürener Bahnhofs gibt es ein großes Drogenproblem.

Ein Familienvater hat dort innerhalb von nur zwei Stunden mehr als 240 gebrauchte Drogenspritzen gefunden. Das ARD-Morgenmagazin hat ihn dabei begleitet. Der Park liegt auch noch direkt neben einem Kinderspielplatz. Die Stadt Düren sagt, sie sei für das Gelände nicht verantwortlich, weil es der Deutschen Bahn gehöre. Die hat angekündigt, dass ein Reinungstrupp den Park aufräumen soll.

Als erste Maßnahme hat die Stadt jetzt den betroffenen Bahnhang abgesperrt und will Gespräche mit der Bahn führen. mehr...

Dreckiger Heizöltank im Straßengraben in Jülich

Eine große Umweltsauerei haben Unbekannte in Jülich-Güsten angerichtet. Neben einem Feldweg lag am Osterwochenende ein zum Teil noch gefüllter Heizöltank im Straßengraben.

Eine Spezialfirma musste die Erde dort abtragen, weil sie voller Öl war. mehr...

Deutsche Umwelthilfe verklagt Düren

Die Deutsche Umwelthilfe hat weitere Städte verklagt, weil sie die EU-Grenzwerte für saubere Luft nicht einhalten.

Darunter ist auch eine aus dem 100'5-Revier, nämlich Düren. Bei den Klagen geht es um Luftverschmutzung durch gesundheitsschädliche Stickoxide, die in Städten zum großen Teil aus Diesel-Abgasen stammen. Solche Klagen gab es auch schon gegen Stuttgart und Düsseldorf. Da entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass Diesel-Fahrverbote unter bestimmten Bedingungen erlaubt sind. mehr...

Tagebau Hambach: Bezirksregierung Arnsberg genehmigt Hauptbetriebsplan bis 2020

Im Tagebau Hambach darf in den nächsten Jahren grundsätzlich weiter Braunkohle abgebaut werden.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat gerade mitgeteilt, dass sie den sogenannten Hauptbetriebsplan bis 2020 genehmigt hat. mehr...