Politik

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Zahlen zur Betreuungsquote im 100'5 Revier

Im Kreis Heinsberg gibt es zu wenige Betreuungsplätze für ein- und 2-jährige Kinder.

Die Quote liegt bei gut 48 Prozent – das bedeutet, dass nicht einmal jedes zweite Kind in diesem Alter einen Platz bekommt. Fast 70 Prozent der Eltern im Kreis Heinsberg wollen aber einen solchen Betreuungsplatz für unter 3-Jährige haben. In der StädteRegion Aachen, etwa in Monschau, Roetgen, Simmerath und Baesweiler, ist die Betreuungsquote ähnlich wie im Kreis Heinsberg. Der Bedarf kann dort aber besser gedeckt werden. mehr...

Lösung für Jülicher Atommüll gefunden

Der Jülicher Atommüll soll ab 2019 ins Zwischenlager in Ahaus gebracht werden. Darauf hätten sich die zuständigen Ministerien geeinigt, berichtet die Aachener Zeitung.

Die rund 150 Castorbehälter, die zurzeit in Jülich lagern, sollen demnach einzeln per LKW nach Ahaus transportiert werden. Diese Möglichkeit für den Atommüll aus Jülich ist aber umstritten, wie die anderen Möglichkeiten auch. Die wären: ein Transport in die USA oder der Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich. mehr...

Warnstreik in der kommenden Woche betrifft auch Kitas

In Aachen ist für nächste Woche Mittwoch ein Warnstreik im öffentlichen Dienst geplant. Für Eltern von Kita-Kindern bedeutet das, dass sie sich für Mittwoch eventuell jemanden zur Betreuung der Kinder suchen müssen.

Denn auch in städtischen Kitas und Offenen Ganztagsschulen wird voraussichtlich gestreikt. Die Stadt sagt, dass sie keine Notbetreuung einrichten kann. Welche Kitas und Ganztagsschulen betroffen sind, wird der Stadt nicht mitgeteilt, deshalb kann sie sich darauf nicht einstellen. mehr...

Hoher Besuch in Aachen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war heute zum Auftakt seines Antrittsbesuchs in NRW auch in Aachen.

Er besuchte die Hochschule und den Dom. Eigentlich wollte Steinmeier schon im November NRW besuchen. Nach der gescheiterten Sondierung zu einer Jamaika-Koalition wurde er aber als Vermittler in Berlin gebraucht. mehr...

Pulse of Europe trifft sich auf dem Aachener Katschhof

Die Initiative Pulse of Europe ist weltweit organisiert. Sie setzt sich für ein starkes Europa ein. In Deutschland machen 99 Städte mit. Heute fand das erste Treffen des neuen Jahres unter anderem auch in Aachen auf dem Katschhof statt.

Weltweit nehmen 21 Städte an regelmäßigen Aktionen teil. Die künftigen Veranstaltungen in Aachen sind immer am ersten Sonntag im Monat geplant. Jeweils um 14 Uhr auf dem Katschhof. mehr...

Aachener Tafel sieht Vorgehen in Essen kritisch

Mit ihrer Entscheidung, Ausländer vorübergehend abzuweisen, hat die Essener Tafel in den letzten Tagen bundesweit für große Diskussionen gesorgt. Bei der Aachener Tafel wird das Vorgehen in Essen sehr kritisch gesehen, sagt deren Vorsitzende Jutta Schlockermann.

Es könne sein, dass Tafeln überlastet seien. Dann könnten auch Wartelisten nötig werden, aber niemals eine Warteliste für Ausländer, so Schlockermann. In Aachen werde ausschließlich geguckt, ob die Menschen in der Stadt leben und bedürftig sind, alles andere interessiere nicht.

Sehr traurig sei aber, dass so viele alte Leute zur Tafel kommen würden. Da solle die Politik Abhilfe schaffen. mehr...

Stadt Aachen: Diesel-Fahrverbote wohl nicht notwendig

Die Stadt Aachen geht davon aus, dass sie keine Diesel-Fahrverbote braucht. Das hat Oberbürgermeister Marcel Philipp heute Nachmittag gesagt.

Und so kommt die Stadt zu ihrer Einschätzung: In Aachen werden an den betroffenen Stellen die Stickstoffwerte zwar überschritten, aber nicht sehr stark. Mit den Maßnahmen, die die Stadt aktuell schon umsetzt, könne man erreichen, dass die Werte auch ohne Fahrverbote weiter sinken, glaubt der OB. Und eine Forderung hat er auch, an die Autoindustrie. Die müsse jetzt die Dieselautos sauberer machen. mehr...

Online-Petition für Flüchtling aus Geilenkirchen

Schüler aus Geilenkirchen machen sich Sorgen, dass ihr Mitschüler nach Mali abgeschoben werden könnte. Deshalb hat eine zehnte Klasse der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule eine Online-Petition gestartet.

Der 19-Jährige Alhassane kam als minderjähriger Flüchtling allein nach Deutschland und ist voll integriert, sagen seine Mitschüler. Er will seinen Realschulabschluss an der Schule machen und dann Informatiker oder Elektroniker werden, hilft beim Roten Kreuz und spielt Fußball in einem Verein in der Region. mehr...

Laschet zu Tihange-Besuch bei der belgischen Regierung

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat heute einen Termin in Belgien. Er will mit der Regierung über das Pannen-Atomkraftwerk Tihange sprechen.

Laschet hat kürzlich einen Vorschlag gemacht, der aber auch umstritten ist. Seine Idee: Über neue Leitungen Strom aus NRW nach Belgien bringen, unter anderem auch aus deutscher Braunkohle. Dann könnten die belgischen AKW abgeschaltet werden, sagt Laschet. Dreckige Braunkohle aus Deutschland könne für Belgien ja wohl nicht die Lösung sein, sagen seine Kritiker. mehr...

Vor Gesprächen in Belgien: Atomkraftgegner fordern Abschaltung von Tihange

Deutsche Atomkraftgegner lassen in ihrem Protest gegen die belgischen Pannenmeiler in Tihange und Doel nicht locker.

14 Anti-Atominitiativen und Umweltverbände haben heute an Belgiens Premier Charles Michel appelliert, die – so wörtlich - wegen Sicherheitsproblemen dringend notwendige Stilllegung der betroffenen Reaktoren nicht länger hinauszuzögern. Sie kritisierten auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Laschet, weil er Belgien als Ersatz für den Strom, der in den umstrittenen Kraftwerken produziert wird, welchen aus NRW angeboten hat, der unter anderem aus Braunkohle hergestellt wird. Er solle stattdessen erneuerbare Energien anbieten, lautet die mehr...