Politik

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Bürger äußern sich zur Ortsumgehung in Scherpenseel

Die Planungen für die Ortsumgehung bei Scherpenseel gehen weiter. Nachdem das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde, wird jetzt mit den Bürgern geklärt, wie der Streckenverlauf der neuen Straße aussehen soll.

Dabei gebe es viel Diskussionsbedarf, sagte Übach-Palenbergs Wolfgang Jungnitsch gestern Abend bei einer Bürgerveranstaltung. Vor allem individuelle Sorgen über den Streckenverlauf seien bei den Bürgern vorhanden, so Jungnitsch weiter. Grundsätzlich gebe aber viele Befürworter der Ortsumgehung.

Die neue Straße soll den Ortsverkehr in Scherpenseel, Siepenbusch und Ubach-over-Worms entlasten und eine neue Verbindung zwischen dem mehr...

DG begrüßt Verteilung von Jodtabletten

In Belgien werden bald Jodtabletten in einem Umkreis von 100 Kilometern rundum die Atomkraftwerke verteilt werden. Der Gesundheitsminister der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Antonios Antoniadis begrüßt die Entscheidung der Belgischen Regierung.

Als nächstes müsse bis zum nächsten Jahr geklärt werden, wie die Tabletten verteilt werden, schreibt Antoniadis in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus werde weiter an einem nationalen Noteinsatzplatz gearbeitet, so Antoniadis. Dabei sei die Verteilung der Jodtabletten nur ein erster Schritt. mehr...

Auch StädteRegion Aachen und Kreis Heinsberg wollen vorsorglich Jodtabletten verteilen

Nachdem Belgien angekündigt hat, nächstes Jahr vorsorglich Jodtabletten zum Schutz vor radioaktiver Strahlung an die Bevölkerung auszuteilen, wird das auch in der StädteRegion Aachen gefordert.

Städteregionsrat Etschenberg will NRW-Innenminister Jäger bitten, der Verteilung an alle bis 45 Jahre alten Einwohner zuzustimmen. Auch der Heinsberger Landrat Stephan Pusch bittet den Innenminister darum. Die Tabletten werden in den Kommunen gelagert, zu einer Vorab-Verteilung muss das Land erst seine Zustimmung geben. Die Bitten an das Innenministerium sind eine Reaktion auf die Ankündigung Belgiens, nächstes Jahr an die Bevölkerung im Umkreis von 100 Kilometern um ein mehr...

Demo gegen Krankenhausschließung in Bardenberg

In Würselen ist für heute Abend eine Demo gegen die geplante Krankenhausschließung in Bardenberg angesetzt.

Dazu lädt die Bardenberger SPD ein. Das Krankenhaus soll geschlossen und die Stationen am anderen Standort des Medizinischen Zentrums Marienhöhe untergebracht werden. Das will die SPD nicht hinnehmen, sie befürchtet negative Folgen für den Ortsteil und die Patienten. Die Kundgebung für den Erhalt des Krankenhauses beginnt heute um halb sieben auf dem Dr. Hans-Böckler- Platz. Am Standort Bardenberg ist ein Fort- und Weiterbildungsort für Pfleger, betreutes Wohnen und ein Supermarkt geplant. mehr...

DG fördert die Integration

Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens will im neuen Schuljahr mehr für die Intergration tun.

Dazu gab Bildungsminister Harald Mollers am Dienstag einen 10-Punkte-Aktionsplan bekannt. Der sieht unter anderem vor das kommende Schuljahr offiziell zum Jahr des Interkulturellen Dialogs zu erklären. Lehrer und Schüler sollen in verschiedenen Projekten für fremde Kulturen sensibilisiert werden. Dazu stellt die Regierung mindestens 50.000 Euro zur Verfügung. mehr...

Bundeskanzlerin Merkel bei der Karlspreisverleihung

Die Liste der Ehrengäste zur Karlspreisverleihung an Papst Franziskus wird immer länger. Auch Kanzlerin Merkel und der spanische König Felipe haben angekündigt, in Rom dabei zu sein.

Das hat das Karlspreisdirektorium mitgeteilt. In Aachen wird die Verleihung im Krönungssaal des Rathauses übertragen. Dafür gibt es laut Stadt schon 600 Anmeldungen, wer noch dabei sein möchte, sollte sich also beeilen und sich auch anmelden. mehr...

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

Rund 2000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes legen am Mittwoch im 100'5-Revier ihre Arbeit nieder.

Kitas, die Müllabfuhr, der öffentliche Nahverkehr, Stadtverwaltungen, Schwimmbäder und Jobcenter sind betroffen. Daneben werden mehr als 100 Kitas im Kreis Heinsberg, Düren und in der StädteRegion Aachen bestreikt. Bereits am Dienstag wurde der Linien und Schulbusverkehr in Mönchengladbach lahmgelegt, sowie zahlreiche, städtischeKitas geschlossen. Am Mittwoch wird nun auch in Jülich, Aachen, Stolberg, Eschweiler, Würselen, Herzogenrath, Düren, Niederzier, Heinsberg und Übach-Palenberg gestreikt. Besonders viele Menschen sind im Nah- und Flugverkehr, sowie bei der Betreuung ihrer Kinder betroffen: mehr...

Neue Förderung für Schulen in der DG

Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens fördert die Schulen in der Region mit einem neuen Maßnahmenkatalog.

Der sieht vor, dass zum Beispiel ausgefallener Unterricht in Zukunft vermieden werden soll. Dafür wird ein Vertretungspool mit Lehrern angelegt, die flexibel einsetzbar sind. Außerdem sollen Quereinsteiger in den Lehrerberuf unterstützt werden. Die Lehrer bekommen zudem ab 2017 ein Prozent mehr Geld, nachdem ihr Gehalt aus Kostengründen in den letzten Jahren gekürzt wurde. mehr...

Auch Streiks an KiTas angekündigt

Im Tarifstreit für den öffentlichen Dienst erhöht die Gewerkschaft Ver.di eine Woche vor der nächsten Verhandlungsrunde den Druck.

Sie hat zu Warnstreiks angerufen. Schon heute wird an kommunalen Krankenhäusern und Kliniken gestreikt, in der StädteRegion Aachen am Medizinischen Zentrum in Würselen, im Kreis Düren an der LVR-Klinik. Die Versorung der Patienten ist aber gesichert.

Größere Auswirkungen wird ein Warnstreik haben, der voraussichtlich nächste Woche Mittwoch stattfinden wird. Wie die Stadt Aachen bekanntgab, werden dann wohl auch KiTas und Ganztagsschulen betroffen sein. In der Mitteilung heißt es, es sei nicht möglich eine Notbetreuung mehr...

Bundesregierung bittet Belgien um Abschaltung von zwei Reaktoren

Die Bundesregierung hat Belgien gebeten, die beiden Atomreaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3 vorerst abzuschalten, bis offene Sicherheitsfragen geklärt sind.

Die Bitte kommt von Bundes-Umweltministerin Barbara Hendricks, wie ihr Ministerium heute Morgen mitteilt. In den Druckbehältern der beiden Anlagen waren vor Jahren Risse gefunden worden. Eine unabhängige Sicherheitskommission kann laut Umweltministerium nicht bestätigen, dass die Reaktoren auch bei einem Störfall sicher wären. Dass sie nicht sicher wären, aber auch nicht. Deutsche und belgische Experten seien dafür, weitere Untersuchungen zu machen, hieß es. mehr...