Lüttich

Tausende beim Trauermarsch für Opfer von Lüttich

Rund 3.000 Menschen haben heute Nachmittag in Lüttich an die Opfer der Schießerei vom vergangenen Dienstag erinnert.

Sie zogen durch die Stadt zu dem Platz, an dem zwei Polizistinnen und ein junger Mann von einem mutmaßlichen Islamisten getötet wurden. Dort zündeten sie Kerzen an, legten Blumen nieder und ließen schließlich weiße Luftballons in den Himmel steigen. mehr...

Geiselnahme mit Toten

Bei einer Geiselnahme in Lüttich sind heute vier Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Polizisten.

Zwei weitere Polizisten sollen verletzt sein. Gegen halb 11 waren Schüsse in der Innenstadt von Lüttich gefallen. Anschließend sei ein Mann geflohen und habe in einer Schule eine Putzfrau als Geisel genommen. Kurz darauf beendete die Polizei die Geiselnahme und tötete den Täter. Warum der Mann das gemacht hat, ist noch völlig unklar. mehr...

Forschung gegen Sekundenschlaf am Steuer

An der Uni Lüttich forscht man zum Thema Müdigkeit am Lenkrad.

Es geht um die Entwicklung einer Technologie, die sofort merkt, wenn der Fahrer müde wird - zum Beispiel an den Augenbewegungen. Die Uni Lüttich sucht noch Testfahrer. Die werden nach einem langen Schlafentzug aber natürlich nicht auf die Straße gelassen, sondern in einen Fahrsimulator gesetzt. mehr...

Unfall mit tödlichen Folgen bei Lüttich

Bei einem Unfall in der Nähe von Lüttich ist am Montagabend eine junge Frau ums Leben gekommen.

Fünf weitere Personen wurden verletzt. Im Zentrum von Ans hatte ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ein anderes Auto gerammt. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Mann zu schnell. Ein Richter sollte darüber entscheiden, ob er in Untersuchungshaft kommt. mehr...

Hunderte neue Arbeitsplätze am Lütticher Flughafen

Der Flughafen von Lüttich will sich vergrößern und dafür nach eigenen Angaben kräftig investieren.

Mehr als 20 Millionen Euro sollen bis Ende kommenden Jahres in den Ausbau fließen, teilte die Flughafenleitung mit. Mit dem Geld sollen unter anderem neue Lagerhallen gebaut und mehr als 300 Arbeitsplätze geschaffen werden. mehr...

Mann in Lütticher Innenstadt erschossen

In einem Cafe im Zentrum von Lüttich ist am Sonntagmorgen ein Mann erschossen worden.

Das habe die Staatsanwaltschaft bestätigt, berichtet die Nachrichtenagentur Belga. Die Polizei war kurz vor neun Uhr zum Tatort in der Innenstadt gerufen worden. Zu den Hintergründen wurde noch nichts bekannt. Bei dem Toten soll es sich um einen Lütticher Mitte sechzig handeln. mehr...

Brutaler Mord an zwei Kindern in Lüttich

Ein Mann soll in Lüttich seine beiden vier und sieben Jahre alten Kinder brutal ermordet haben.

Er wurde laut belgischen Medienberichten schon festgenommen. Mehrere Zeitungen schreiben, dass er für die Morde eine Kreissäge und ein Messer benutzt haben soll. Danach soll der Mann versucht haben, sich selbst umzubringen. Das misslang aber. mehr...

Leichnam des Piloten gefunden

Bei einer Flugschau ist am Sonntag bei Lüttich ein Militärpilot aus einem Hubschrauber gestürzt.

Die Leiche des Piloten ist jetzt gefunden worden. Der tote Pilot wurde in einem Waldstück nahe Huy gefunden. Wie es zu dem Sturz aus dem fliegenden Hubschrauber kam, ist weiter unklar. Ein Gerichtsmediziner soll jetzt den Leichnam untersuchen. In dem Hubschrauber befand sich noch ein Co-Pilot, der ihn sicher landen konnte. mehr...

FANC kritisiert Electrabel

Der Chef der Atomaufsichtsbehörde in Belgien, FANC, hat den Betreiber der Atomkraftwerke in Tihange und Doel kritisiert.

Wie jetzt bekannt wurde, schickte Jan Bens zwei Briefe an Electrabel. In denen bemängelt er die Sicherheitsvorkehrungen in den Werken. Der Brandschutz und das Risiko einer Kernschmelze werde zu locker behandelt. Das habe eine Untersuchung im August ergeben. Jan Bens war selbst fast 30 Jahre für den Betreiber der Atomkraftwerke tätig und ist jetzt der Leiter der belgischen Atomaufsichtsbehörde. mehr...

Totschlagsprozess um Politiker beginnt

Wegen Totschlags muss sich ein Politiker aus Lüttich ab heute vor Gericht verantworten.

Dem früheren belgische Regionalabgeordneten Bernard Wesphael wird vorgeworfen seine Frau umgebracht zu haben. Die Tat ereignete sich vor fast 3 Jahren in einem Hotel im Seebad Ostende. Der Politiker holte damals Hilfe und sagte aus, seine Frau sei depressiv gewesen und habe Selbstmord begangen. Eine Autopsie der Leiche schloss das aber aus. Sollte der 57-Jährige schuldig gesprochen werden, drohen ihm nach Medienberichten bis zu 30 Jahre Haft. Der Fall hat in Belgien für viele Schlagzeilen gesorgt, denn Wesphael ist ein prominenter Politiker. mehr...