Hambach

Rekultivierung im Tagebau Hambach

15 Fußballfelder groß ist das Naherholungsgebiet am Tagebau Hambach. Die Sophienhöhe wird seit Jahren neu gestaltet, vor Jahren haben dort noch Bagger Kohle abgebaut, jetzt blüht dort wieder die Natur. Rekultivierung nennen die Experten das.

Mittlerweile leben in dem Naherholungsgebiet mehr Arten als vorher, sagt RWE. Und es gibt in dem Tagebau-Gebiet Hambach auch jede Menge Wanderwege. Dort ist außerdem der Inselsee entstanden. Das nächste große Projekt ist die Goldene Aue, die in den nächsten Jahr entsteht. mehr...

Keine Ermittlungen gegen Polizisten nach Pferde-Unfall bei Demo im Tagebau Hambach

Die Aachener Staatsanwaltschaft wird nicht gegen den Polizisten ermitteln, der bei der „Ende Gelände“-Demo im Tagebau Hambach im vergangenen November 2017 eine Aktivistin in die Nähe eines Pferdes gestoßen hatte.

Das Tier hatte die Junge Frau dabei getroffen und verletzt. Das hat die Staatsanwaltschaft der Aachener Zeitung bestätigt. Zwar sei das alles so passiert - der Polizist habe das sich nähernde Pferd aber nicht sehen können. Deswegen könne man ihm keine Absicht unterstellen. Das Gleiche gelte für die Polizistin, die auf dem Pferd saß.

Vorher hatte die Aktivistin versucht, einen Polizisten daran zu hindern, eine Sitzblockade aufzulösen. Der mehr...

Tagebau Hambach: Bezirksregierung Arnsberg genehmigt Hauptbetriebsplan bis 2020

Im Tagebau Hambach darf in den nächsten Jahren grundsätzlich weiter Braunkohle abgebaut werden.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat gerade mitgeteilt, dass sie den sogenannten Hauptbetriebsplan bis 2020 genehmigt hat. mehr...

Fledermäuse aus ihren Höhlen ausgesperrt

Im Waldgebiet am Braunkohletagebau Hambach gibt es Streit um die geschützte Bechsteinfledermaus.

Die Tiere kommen jetzt schon aus ihren Winterquartieren zurück in den Hambacher Wald, sagt der Bund für Umwelt und Naturschutz. Da stehen sie aber vor verschlossener Tür. Denn: Tagebaubetreiber RWE Power hat ihre Baumhöhlen mit Plastikfolie zukleben lassen. So wolle man verhindern, dass bei den geplanten Rodungen Tiere getötet werden. Die Fledermäuse auszusperren verstoße gegen das Naturschutzgesetz, findet der BUND. Die Naturschützer sprechen davon, dass die Tiere vertrieben werden sollen. mehr...

Polizei berichtet von neuen Angriffen im Hambacher Forst

Am Rande des Hambacher Forsts haben Vermummte letzte Nacht einen Bagger, Toilettenhäuschen und einen Hochsitz angegriffen.

Wie die Polizei mitteilt, brannte der Hochsitz ab. Auf Bagger und Toilettenhäuschen wurden Molotov-Cocktails geworfen. Sicherheitsleute von RWE seien mit Feuerwerkskörpern beschossen worden, verletzt wurde dabei aber niemand.

mehr...

„Solidaritätsproteste" für Umweltaktivisten nach Festnahmen im Hambacher Forst

Umweltaktivisten sind heute wieder in der Region aktiv. Es geht um den Hambacher Forst; allerdings diesmal nur indirekt.

Vor zwei Wochen gab es am Hambacher Wald eine Protestaktion. Dabei sind Aktivisten handgreiflich geworden. Neun sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Heute soll es Solidaritätsproteste geben. Eine Aktion beginnt um zwei Uhr am Aachener Münsterplatz, eine sogenannte Krachwache ist zwei Stunden später vor der JVA geplant. mehr...

Neue Auseinandersetzungen im Hambacher Forst

Gerodet wird im Hambacher Forst ja aktuell wieder nicht. Aber: Ärger gabs dort auch gestern trotzdem.

Die Polizei meldet, dass Mitarbeiter des RWE-Sicherheitsdienstes mit Steinen beworfen wurden - getroffen wurden sie aber nicht. Auch wurden von Aktivisten gestern wohl wieder so genannte Krähenfüße ausgelegt und Barrikaden aufgebaut. Bei einem Gespräch mit Aktivisten soll ein Polizist bespuckt und auch geschlagen worden sein, schrieb die Polizei Aachen. mehr...

Ab 18 Uhr stoppen die Rodungen im Hambacher Forst

Die Rodungen im Hambacher Forst müssen erst mal wieder aufhören – um 18 Uhr.

Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Der Grund: Die Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz B.U.N.D hatte gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Köln Beschwerde eingereicht. Bis das Oberverwaltungsgericht darüber entschieden hat, darf RWE keine Bäume mehr fällen.

Den ganzen Tag hatte die Aachener Polizei es nicht einfach mit dem Umweltaktivisten im Hambacher Forst. Die Beamten wurden beschuldigt Pfefferspray gegen die Aktivisten eingesetzt und sie von einer Böschung geschubst zu haben. Aber auch die Beamten selbst werden von den mehr...

Rodungen haben begonnen

RWE fällt seit dem Vormittag wieder Bäume im Hambacher Forst. Die Polizei ist mit mehreren Hundertschaften vor Ort, um die Aktion abzusichern.

Denn es ist damit zu rechnen, dass Anti-Kohle-Aktivisten versuchen werden, die Rodungen zu stoppen. Aktuell wohnen etwa 200 Braunkohlegegner permanent im Hambacher Wald.

mehr...

Klage vom BUND gegen Rodungspläne des Tagebau Hambach abgelehnt

Am Tagebau Hambach darf weiter gerodet werden.

Das hat das Kölner Verwaltungsgericht eben entschieden, weil die Rodungspläne rechtlich einwandfrei sind. Das meint auch das Land NRW und der Energielieferant RWE. Es gibt nämlich einen 40 Jahre alten Plan, der rechtlich die Rodungen genehmigt. Und weil der auch noch gültig ist, hat das Gericht die Klage vom BUND gegen den Tagebau Hambach abgelehnt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz hatte gegen die Baumrodungspläne vom Tagebau Hambach geklagt, weil sie ihrer Meinung nach gegen das europäische Umweltrecht verstoßen. Sie gehen jetzt in Berufung. mehr...