Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Prozess um Drogenhandel in JVA Aachen führt zu Gefängnisstrafen

Vor dem Aachener Landgericht ist gestern ein Prozess zu Ende gegangen, bei dem es um Drogenhandel ging.

Der Hauptangeklagte wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt - er soll den Handel vom Gefängnis aus organisiert haben, während er in der JVA Aachen saß. Ein Mitangeklagter, der von außerhalb der JVA half, muss für vier Jahre in Haft. In einen Teil der Vorfälle soll auch ein Beamter des Aachener Gefängnisses verwickelt gewesen sein. Von Lieferungen von Drogen und Handys in die JVA war im Prozess die Rede. Er bekam eine Bewährungsstrafe. mehr...

Prozess wegen Geldautomatensprengung in Düren

Im vergangenen Dezember ist in Düren ein Geldautomat gesprengt worden.

Zwei Männer wurden daraufhin festgenommen. Heute hat am Kölner Landgericht der Prozess gegen sie begonnen. Sie sollen gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen sechs Geldautomaten in Düren, Bonn und Leverkusen gesprengt und so insgesamt mehr als 570.000 Euro erbeutet haben. Die Urteile sollen Ende August fallen. mehr...

Windräder im Münsterwald dürfen gebaut werden

Die geplanten sieben Windräder im Aachener Münsterwald dürfen gebaut werden.

Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden und damit eine Beschwerde des Vereins Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der Bau nicht gegen Naturschutzrecht verstößt. In der Begründung des Urteils heißt es unter anderem, die Windräder würden das Landschaftsbild zwar verändern, es aber nicht erheblich beeinträchtigen. mehr...

Einigung im Prozess um Alemannia-Manager

Der ehemalige Geschäftsführer von Alemannia Aachen, Frithjof Kraemer, muss nicht ins Gefängnis.

Er kann mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen. Darauf haben sich das Aachener Landgericht, die Staatsanwaltschaft und Kraemer im laufenden Prozess gegen ihn geeinigt. Vorher hatte der Ex-Manager der Alemannia ein Geständnis abgelegt. Ihm wird Insolvenzverschleppung, Untreue und Betrug vorgeworfen. Der Prozess soll am 28. Juni zuende gehen. mehr...

Luca-Prozess: Stiefvater und Mutter verurteilt

Am Landgericht Mönchengladbach ist heute ein Mann zu lebenslanger Haft und eine Frau zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der fünfjährige Luca war im Oktober 2016 nach einer schweren Misshandlung verstorben.

Der Stiefvater des kleinen 5-Jährigen Luca habe den Jungen durch Schläge oder Tritte innerlich sehr schwer verletzt und ihn wohl am Ende erwürgt, sagte der Richter am Morgen. Wie der Tod genau zustande kam, bleibt weiter lückenhaft. Die Mutter muss wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen hinter Gittter. Sie habe aus Bequemlichkeit nicht reagiert, nachdem ihr Kind schon vorher masssiv verletzt wurde. mehr...

Frithjof Kraemer ab heute in Aachen vor Gericht

Der ehemalige Alemannia-Manager Frithjof Kraemer steht ab heute vor dem Aachener Landgericht.

Vorgeworfen werden ihm unter anderem Insolvenzverschleppung, Betrug in besonders schwerem Fall und vierzig Mal Untreue - das alles aus der Zeit der ersten Insolvenz der Alemannia im Jahr 2012.

Laut Anklage habe er im Jahr 2012 trotz Zahlungsunfähigkeit keine Insolvenz angemeldet. So sei im April eindeutig erkennbar gewesen, dass der Club zahlungsunfähig war. Mit einem Umfinanzierungskonzept war er anschließend gescheitert. Erst im November 2012 sei schließlich Insolvenz angemeldet worden – laut Staatsanwaltschaft zu spät. Am Ende sei es zu einem Schaden mit mehr...

Urteil im Pax-Bank-Prozess

Nach dem spektakulären Überfall auf die Pax-Bank in Aachen 2014 hat das Landgericht eine Frau zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Der mit mitangeklagte Mann wurde freigesprochen, weil letztlich nicht nachgewiesen werden konnte, ob er an dem Überfall beteiligt war. Laut Gericht habe die verurteilte Frau Angestellte der Bank gefessellt und mehr als 400.000 Euro erbeutet. Sie wurde wegen erpresserischen Menschenraubes und schweren Raubes verurteilt.

Der Überfall sorgte damals für Aufsehen. Zuerst wurden morgens die Reinigungskräfte überwältigt - die Täter kamen mit deren Schlüssel in die Bank. Dann wurden die Bankangestellten abgefangen und gezwungen mehr...

Eskalierter Streit endet vor Gericht

Vor dem Landgericht Aachen geht es vom heutigen Freitag an um einen Streit zwischen zwei Männern, der am Schluss blutig eskalierte.

Mitte Januar soll ein 36-Jähriger den anderen Mann nach einem Wortgefecht mit einer Metallstange angegriffen haben. Sein Gegenüber war mit einem Hammer bewaffnet. Beide verletzten sich. Der 36-Jährige sitzt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung nun auf der Anklagebank. mehr...

Urteil nach Raubzug durch die Innenstadt

Für eine Serie von Raubüberfällen innerhalb kurzer Zeit in der Aachener Innenstadt muss ein junger Mann für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung wurde er heute vor dem Landgericht Aachen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er im Januar betrunken und mit einem Messer bewaffnet durch die Stadt gezogen ist. Vier Personen hatte er laut Anklage angesprochen, beraubt und zwei von ihnen auch verletzt. mehr...

Streit um "Knöllchen" vor Gericht

Ein Knöllchen, ein Streit, der eskaliert - und acht verletzte Polizisten.

Darum geht es von Freitagmorgen an vor dem Landgericht Aachen. Angeklagt sind ein Mann und zwei seiner Söhne aus Düren – unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Der 47-jährige Vater soll im November einen städtischen Mitarbeiter bedroht haben, als dieser ein Knöllchen schrieb. „Das ist meine Straße und da schreibst Du keine Knöllchen“, soll der Mann sinngemäß gesagt haben. Mehrere Mitglieder der Familie sollen dann die Polizei, die zur Verstärkung eingetroffen war, angegriffen und acht Beamte verletzt haben. Ein Sohn hat laut Anklage einem mehr...