Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Freispruch für JVA-Beamte bestätigt

Eineinhalb Jahre nach der Flucht eines Straftäters während eines Brauhaus-Besuchs in Köln bleibt es bei den Freisprüchen für zwei JVA-Beamte.

Gestern hat sich das Landgericht Köln noch einmal in einem Berufungsprozess mit dem Fall beschäftigt. Nach der Verhandlung stand für das Landgericht fest, dass sich die beiden Beamten der JVA Aachen damals nicht strafbar gemacht haben. Sie hatten den Straftäter bei einem seiner Ausgänge in dem Brauhaus alleine zur Toilette gehen lassen. Der Mann nutzte die Gelegenheit und flüchtete – erst drei Tage später wurde er wieder gefasst. mehr...

Wegen Totschlags und schwerer Brandstiftung: Mann aus Wegberg zu 13 Jahren Haft verurteilt

Ein Mann aus Wegberg-Kipshoven muss für 13 Jahre ins Gefängnis.

Er soll im vergangenen November seine Lebensgefährtin in ihrer Wohnung in Wegberg mit einem Messer getötet haben. Das hatte der Mann vor Gericht auch gestanden. Nach der Tat soll er in dem Haus dann auch noch ein Feuer gelegt haben - wohl um das Verbrechen zu vertuschen. mehr...

Lebenslange Haft wegen Sexualmordes

Nach dem Mord an seiner Freundin ist ein Mann vor dem Landgericht Mönchengladbach zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann sich im vergangenen November an der völlig betrunkenen Frau vergangen und sie dabei so schwer verletzt hatte, dass sie starb. Die Richter werteten die Tat als Mord. Das Motiv des Mannes sei seine eigene Lustbefriedigung gewesen. Die Kammer folgte mit dem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft nach einer lebenslangen Haftstrafe. mehr...

Wegberger hatte Drogen aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht: 9 Jahre Haft

Vor dem Landgericht Mönchengladbach ist ein Mann aus Wegberg zu neun Jahren Haft verurteilt worden, der als Dealer unter anderem die Rockergruppe Hells Angels mit Drogen beliefert haben soll.

Es ging dabei vor allem um Amphetamine, die der Mann in Kerkrade gekauft und dann nach Deutschland geschmuggelt hatte. Ein mitangeklagter Komplize aus Mönchengladbach muss für vier Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Beide hatten die Taten vor Gericht gestanden. mehr...

Urteil nach Leichenfund an der A 44

Im Mai 2014 ist an der A 44, in einem Gebüsch in der Nähe der Abfahrt Aachen-Brand, die Leiche einer Frau gefunden worden.

Heute Nachmittag hat das Aachener Amtsgericht deswegen einen Mann aus Baesweiler zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, berichtet die Aachener Zeitung auf ihrer Internetseite. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die Frau im Streit um ein Drogengeschäft niedergeschlagen hat. Ob er sie auch getötet hat, ließ sich aber nicht mehr sagen. Auch eine Überdosis Drogen kommt als Todeursache in Frage. Deshalb wurde der Angeklagte wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. mehr...

Kreuzauer sollen Lidl erpresst haben

Zwei Männer aus Kreuzau sollen den Lebensmittel-Discounter Lidl erpresst haben.

Deshalb müssen sie sich ab heute vor dem Dortmunder Landgericht verantworten. Den Männern wird vorgeworfen, in mehreren Filialen vergifteten Zucker, Zahnpasta und Nougatcreme deponiert und fünf Millionen Euro gefordert zu haben. Verletzt wurde aber niemand.

Einer der Männer ist schon wegen Mordes vorbestraft. Zum Prozessbeginn heute haben die Angeklagten angekündigt, sie würden zu einem späteren Zeitpunkt aussagen. mehr...

Geldstrafe für Foto aus Aachener Uniklinik

Das Oberlandesgericht Köln hat einen Fotojournalisten zu einer Geldstrafe verurteilt, der das Bild eines vermeintlichen Ebola-Patienten gegen dessen Willen verbreitet hat.

Der Fotograf habe sich bereits strafbar gemacht, als er das nicht unkenntlich gemachte Foto an eine Redaktion weitergab, entschied das Gericht in letzter Instanz. Damit bestätigte es eine vom Landgericht Aachen verhängte Strafe. Das Bild war im Aachener Klinikum entstanden – dort hatte der Fotograf einen Patienten mit Mundschutz und Handschuhen fotografiert.

Obwohl der das nicht wollte und auch schon klar war, dass sich ein Ebola-Verdacht nicht bestätigt hatte, wurde das Bild mehr...

Kraemer verurteilt

Das Landgericht Aachen hat den Ex-Manager von Alemannia Aachen, Frithjof Kraemer zu einer Bewährungsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurteilt. Zudem muss er eine Geldstrafe von 50.000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen.

Frithjof Kraemer hatte im Laufe des Prozessses ein Geständnis abgelegt und Fehler eingeräumt. Für Kraemer war es ein persönliches Scheitern. Das Landgericht Aachen bewertete das Geständnis als strafmildernd. Am Ende wurde Kraemer wegen 39-fachen Bankrotts verurteilt. mehr...

Urteil im Prozess gegen ehemaligen Alemannia-Manager erwartet

Im Prozess gegen den Ex-Manager von Alemannia Aachen Frithjof Kraemer werden heute Vormittag Plädoyers und Urteil erwartet.

Kraemer kann mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen. Darauf haben sich das Aachener Landgericht, die Staatsanwaltschaft und Kraemer im laufenden Prozess gegen ihn geeinigt. Vorher hatte der Ex-Manager der Alemannia ein Geständnis abgelegt. mehr...

Aktivisten verurteilt

Das Amtsgericht Düren hat drei Aktivisten verurteilt, weil sie Mitte Dezember die Hambachbahn blockiert haben.

Eine 22-jährige Frau muss eine Geldstrafe von 400 Euro zahlen, ihre beiden Mitstreiter müssen 40 Sozialdienst leisten. Die Aktivisten hatten sich an die Gleisen gekettet und konnten erst nach Stunden durch die Polizei festgenommen werden. mehr...