Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Geliebte des Mörders jetzt auch angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Aachen klagt die Witwe eines ermordeten Beamten aus Eschweiler an.

Vor zwei Jahren war der im Urlaub in Bulgarien mit 52 Axt-Schlägen vom Geliebten seiner Ehefrau ermordet worden. Der Mörder sitzt schon seit einem halben Jahr in Haft. Der Witwe wird vorgeworfen, dass sie den Mord mit geplant und vor Gericht gelogen habe. mehr...

Sechs Jahre Gesamtfreiheitsstrafe

Vor dem Aachener Landgericht ist heute ein Mann zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren wegen besonders schweren Raubes verurteilt worden.

Ihm wird vorgeworfen im Januar zwei Spielhallen auf dem Adalbertsteinweg und in der Borngasse überfallen zu haben. Dabei bedrohte er die Angestellten mit einer Spielzeugwaffe und erbeutete Bargeld und ein Smartphone. In einem Fall soll er einen Angestellten in einer Toilette eingesperrt haben. mehr...

Zwei Geldautomatensprenger verurteilt

Zwei Geldautomatensprenger aus den Niederlanden sind heute vom Kölner Langdericht verurteilt worden.

Beide müssen für fünf ein halb Jahre ins Gefägnis. Den Männern wurde vorgeworfen mehrere Geldautomaten in NRW gesprengt zu haben. Nachdem sie eine Bank in Düren im vergangenen Jahr in die Luft gejagt hatten, wurden sie geschnappt. Erbeutet wurden in Düren über 160.000 Euro, einen Teil davon konnten die Ermittler wieder an die Bank zurückgeben.

mehr...

Zwei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt

Vor dem Aachener Landgericht sind heute zwei Männer verurteilt worden, weil sie im Herbst 2016 bei einer Schlägerei vor einer Diskothek in der Wirchsbongardstraße in Aachen mit dabei waren.

Ein Minderjähriger wurde zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt, ein Erwachsener muss dreieinhalb Jahre ins Gefägnis. Eines der Opfer wurde damals mit einem Messer und mit Schlägen schwer verletzt. mehr...

Fünf Jahre Haft im Prozess um Tod von Ehefrau

Vor dem Landgericht Aachen ist heute Vormittag das Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Frau gefallen.

Ein 74-Jähriger aus Aachen soll laut Anklage seine völlig betrunkene Frau so schwer misshandelt haben, dass sie an den Verletzungen starb. Er wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu 5 Jahren Haft verurteilt. Dem Gericht zufolge konnte nicht sicher bewiesen werden, dass der Mann vorhatte, seine Frau zu töten. Die Tat wurde deshalb nicht mehr als Totschlag bewertet. mehr...

Fünfeinhalb Jahre Haft für Sven Lau

Islamistenführer Sven Lau ist als Terrorhelfer zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den ehemaligen Feuerwehrmann aus Mönchengladbach der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung schuldig. Lau habe die islamistische Terrormiliz Jamwa unterstützt. Die Bundesanwaltschaft hatte sechseinhalb Jahre Haft gefordert, die Verteidigung hatte einen Freispruch beantragt.

mehr...

Monschauer darf keine Tiere mehr halten

Die Städteregion Aachen hat einem Tierhalter aus Monschau zu Recht verboten, Tiere zu haben. Das Verwaltungsgericht Aachen hat eine Klage des Halters dagegen abgewiesen.

Auf seinem Grundstück in Monschau hatte er rund 80 Tiere gehalten. Die Städteregion stellte 2016 bei ihm Verstöße gegen den Tierschutz fest. Er musste die Pferde, Schafe, Kühe und andere Tiere abgeben und darf auch keine weiteren mehr halten. Die Entscheidung war richtig, so das Gericht. Die Tiere seien verwahrlost, unterernährt und schlecht untergebracht gewesen. Gegen das Urteil kann der Mann noch in Berufung gehen, dann muss sich das Oberverwaltungsgericht in Münster damit befassen. mehr...

Schausteller-Klage endgültig gescheitert

Die Betreiber der Kirmesfahrgeschäfte "Wilde Maus“ und „Breakdance No. 1" sind auch vor dem Oberverwaltungsgericht Münster mit ihrem Antrag auf nachträgliche Zulassung zur Dürener Annakirmes gescheitert.

Die Beschwerden gegen die Eilbeschlüsse des Verwaltungsgerichts Aachen wurden zurückgewiesen. Der Beschluss des OVG ist unanfechtbar. Die beiden Schausteller hatten die Stadt Düren verklagt, weil sie ihre Fahrgeschäfte nicht auf der Annakirmes aufbauen durften. mehr...

Geldstrafe für Vogelfänger

Wegen Tierquälerei und illegalen Vogelfangs muss ein Rentner aus Düren-Niederau 4.000 Euro Strafe zahlen.

Außerdem darf er auf seinem Grundstück keine Vögel mehr halten. Dort hatte die Polizei im vergangenen November mehr als 20 Fanggeräte sichergestellt und über 30 einheimische Singvögel beschlagnahmt. Außerdem retteten die Beamten zwei Greifvögel, die in völlig verdreckten Drahtkäfigen gehalten wurden. Im Prozess vor dem Aachener Amtsgericht behauptete der Rentner, er habe einige der Vögel selbst gezüchtet. Das konnte ein Gutachter aber widerlegen.

(Foto: Komitee gegen den Vogelmord e.V.) mehr...

Annakirmes kann wie geplant aufgebaut werden, Eilanträge von Schaustellern zurückgewiesen

Die Dürener Annakirmes kann wie geplant aufgebaut werden.

Das Aachener Verwaltungsgericht hat die Eilanträge von 8 Schaustellern zurückgewiesen, die nicht zugelassen wurden und dagegen geklagt haben. Es urteilte aber nicht darüber, ob sie zu Recht von der Kirmes ausgeschlossen wurden. Das könnte ein normaler Prozess klären, in dem es auch um einen möglichen Schadensersatz für die Schausteller gehen würde. Obwohl die Stadt Düren mit dem aktuellen Urteil Recht bekommen hat, muss sie die Kosten des Verfahrens tragen. Denn sie sei Schuld daran, dass das Auswahlverfahren so intransparent ist, so das Gericht. mehr...