Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Frau wegen schwerer Brandstiftung verurteilt

Wegen schwerer Brandstiftung ist eine Frau vor dem Aachener Landgericht zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

Sie hatte im März in einer Obdachlosenunterkunft Feuer gelegt. Das Gericht hat außerdem eine Unterbringung in einer geschlossenen Entzugsanstalt angeordnet. Damals kamen keine Personen zu schaden; ein Bewohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. mehr...

Nach Brandserie in der Eifel: Jugendlicher steht vor Gericht

Insgesamt zehn Mal hat es zwischen Novmber 2018 und Mai 2019 in der Eifelregion gebrannt.

Für mindestens sieben Brände soll ein damals 15 Jährige Junge verantwortlich sein, die Taten hat er bereits gestanden. Dreimal hatte der Junge zum Beispiel an seiner eigenen Schule, dem Gymnasium in Schleiden, ein Feuer gelegt. Am 31. Oktober beginnt vor dem Landgericht Aachen der Prozess gegen ihn. Ihm wird Brandstiftung und sogar versuchter Mord vorgeworfen. Seit seiner Festnahme im Sommer sitzt der Junge in Untersuchungshaft, weil akute Wiederholungsgefahr besteht. mehr...

Prozessbeginn im Fall des fast zu Tode geschleiften Mannes am Urftsee

Zwei Männer sollen einen anderen Mann an einer Talsperre in der Eifel mit einem Seil an einen Kleintransporter gebunden und unter Vollgas mitgeschleift haben. Fast einen Kilometer weit.

Gegen die beiden hat heute in Aachen der Prozess begonnen. Die Angeklagten schweigen bisher zu den Vorwürfen. Für die Staatsanwaltschaft ist die Sache klar. Den beiden Beschuldigten wird versuchter Mord vorgeworfen. Sie sollen den lebensgefährlich verletzten Mann ohne Telefon in der einsamen Gegend an der Urfttalsperre zurückgelassen haben. Eine zufällig vorbeikommende Frau fand den Mann und rief die Rettungskräfte. Der Tat vorausgegangen sein soll ein Streit zwischen den mehr...

Urteil im Prozess um ehemaligen Personalratschef der Stadt Aachen erwartet

Vor Gericht in Aachen soll heute entschieden werden, ob ein Personalratschef der Stadt 5.000 Euro brutto verdienen darf, obwohl er keinen Hochschulabschluss hat.

Der Gärtner ist im Jahr 2009 in den Personalrat der Stadt gewechselt. Sieben Jahre später war er Vorsitzender des Personalrats. Sein Gehalt ist in dieser Zeit massiv gestiegen - teils auf fragwürdige Art und Weise. Den Steuerzahler hat das schätzungsweise über 160.000 Euro gekostet. Mittlerweile arbeitet der Mann nicht mehr für die Stadt Aachen. Heute soll vor Gericht entschieden werden, ob das alles so juristisch in Ordnung war. mehr...

Immer wahrscheinlicher: Infizierte Rinder in Aachen werden wohl geschlachtet

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat in einem so genannten Eilverfahren eine Beschwerde eines Aachener Landwirts abgewiesen.

Der Landwirt möchte verhindern, dass seine Rinder geschlachtet werden müssen, wie es das Veterinäramt der Städteregion Aachen entschieden hat. Die etwa 170 Rinder des Mannes haben das Rinderherpesvirus. Die letzte juristische Möglichkeit, den Tod der Tiere zu verhindern, war das aber noch nicht. mehr...

Flüchtlingshelferin lebensgefährlich verletzt: Mann aus Eritrea kommt in Psychiatrie

Vor Gericht in Aachen ist heute ein Mann aus Düren freigesprochen worden, der im Mai seine Vermieterin lebensgefährlich verletzt hat.

Der Mann ist als Flüchtling aus Eritrea nach Deutschland gekommen und hat aus dem dortigen Bürgerkrieg wohl eine starke Psychose. Deshalb hält das Gericht ihn für nicht schuldfähig. Er kommt deshalb jetzt dauerhaft in eine Psychiatrie. mehr...

Amtsgericht entscheidet im Streit zwischen Jäger und Reiseveranstalter

Beim Streit zwischen einem Jäger und einem Reiseveranstalter in Mönchengladbach hat das Amtsgericht entschieden, dass der Jäger kein Geld zurückbekommt.

Konkret ging es darum, dass der Jäger Schadensersatz haben will, weil er auf seiner Reise keinen Elch erschossen hat - das war aber sein Ziel. Das sei vom Reiseveranstalter auch vorher garantiert worden, sagt der Jäger. Stimmt nicht, sagt das Gericht: Ihm sei nur versprochen worden, dass er die Chance haben werden, einen Elch zu erschießen - und die hat er auch gehabt. Darum: Kein Geld zurück. mehr...

"Loverboy" verurteilt

Wegen Zwangsprostitution, Vergewaltigung und Körperverletzung, hat das Landgericht Aachen heute einen Mann zu neuneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Danach kommt er in Sicherungsverwahrung.

Der Mann hatte zwei junge Frauen in die Prostitution gedrängt. Dazu hat er ihnen die große Liebe vorgespielt und, das sagt das Gericht, die Frauen so emotional abhängig gemacht. Dann hat er sie für ihn anschaffen geschickt. Außerdem soll er die Frauen geschlagen und vergewaltigt haben. Das Gericht beschreibt sie als seelisch gebrochen. mehr...

Nach mehrfacher Brandstiftung in Alsdorf: Paar zu langen Haftstrafen verurteilt

Ein Paar aus Alsdorf muss für acht bzw. achteinhalb Jahre ins Gefängnis - wegen Brandstiftung und damit versuchten Mordes in 33 Fällen. So hat es das Aachener Landgericht entschieden.

Der Mann und die Frau haben zu Beginn des Jahres zweimal innerhalb von nur zwei Wochen im Keller eines Mehrfamilienhauses in Alsdorf-Kellersberg Feuer gelegt. Die beiden haben selbst in dem Haus in einer Wohnung gewohnt. Beide haben während der Taten wohl viel Alkohol getrunken, sagen die Richter. mehr...

Kurioser Prozess in Mönchengladbach: Jäger streitet mit Reiseveranstalter über Elch-Jagd

Ein kurioser Streit wird heute vor dem Amtsgericht Mönchengladbach ausgetragen.

Ein Jäger will Schadenersatz von einem Reiseveranstalter. Der hatte damit geworben, dass der Mann in Weißrussland einen Elch schießen dürfe. Sollte er nicht zum Abschuss kommen, gebe es Geld zurück. Der Jäger behauptet nun, er habe auf einen Elch geschossen, ihn aber nicht getroffen. Deswegen bitteschön - Geld zurück. Der Reiseveranstalter sagt, der Jäger habe getroffen, das Tier sei aber weggelaufen und später in einem Sumpfgebiet verendet. mehr...