Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

IS-Unterstützer aus Aachen nach Tunesien abgeschoben

Nach einem Eilantrag der Städteregion Aachen ist ein IS-Unterstützer, der zuletzt in Aachen gewohnt hat, abgeschoben worden. Er wurde vom Gefängnis in Dortmund zum Flughafen gebracht und nach Tunesien geflogen, teilten die Behörden mit.

Er soll Anhänger des IS über die Grenze geschleust haben. Er wurde 2014 verurteilt und kam in Haft. Der Mann wollte sich mit einem Eilantrag vor der Abschiebung schützen, den lehnte das Verwaltungsgericht Aachen aber ab. Der Tunesier soll selbst während seiner Haftzeit versucht haben, Mitgefangene als IS-Unterstützter zu gewinnen. mehr...

Strafanzeige aus Aachen gegen Michael Wendler

Der Schlagersänger Michael Wendler hat neuen Ärger am Hals.

Der Grund: Obwohl ein Gericht ihm schon vor Jahren verboten hat, sich nur unter dem Namen „Wendler“ zu vermarkten, macht er damit weiter. Ein anderer Sänger, Frank Wendler, fühlt sich dadurch benachteiligt. Er meint, jemand, der seine CD kaufen möchte, könnte stattdessen aus Versehen eine von Michael Wendler kaufen. Deshalb hat sein Anwalt aus Aachen jetzt Strafanzeige gegen erstattet. mehr...

Neun Jahre Haft!

Das Aachener Landgericht hat einen Mann nach brutalen Überfällen in Düren und Roetgen zu neun Jahren Haft verurteilt.

In Roetgen soll er ein älteres Ehepaar zu Hause überfallen und mit einer Waffe bedroht haben. Wegen besonders schweren Raubes mit gefährlicher Körperverletzung muss er jetzt ins Gefängnis mehr...

Prozessstart: Vater soll Baby gequält haben

Vor dem Landgericht Mönchengladbach ist heute ein Prozess gegen die Eltern eines kleinen Jungen gestartet.

Der Vater soll das noch keine zwei Monate alte Baby gequält und dann ermordet haben. Auch die Mutter ist angeklagt: Sie soll nicht eingegriffen und so den Tod des Kindes in Kauf genommen haben. mehr...

Bewährungsstrafe für junge Mutter

Das Aachener Landgericht hat eine junge Mutter heute zu 1 ½ Jahren auf Bewährung verurteilt.

Sie soll ihr Baby versehentlich fallen gelassen haben und aus Angst vor dem Jugendamt erst spät einen Arzt angerufen haben. Außerdem soll sie die Rettungskräfte nicht umfassend über den Grund der Verletzungen des Babys informiert haben. mehr...

Sechseinhalb Jahre Haft für versuchten Mord

Das Landgericht Aachen hat einen Mann zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.

Wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Er soll seine von ihm getrennt lebende Frau in Aachen Seffent mit einem Baseballschläger auf offener Straße verprügelt haben mehr...

IS-Unterstützer darf abgeschoben werden

Die Städteregion Aachen darf einen IS-Untersützer aus Tunesien abschieben.

Das hat das Verwaltungsgericht Aachen heute entschieden. Der Mann gilt als Unterstützer der Terror-Organisation IS, sitzt aktuell in Dortmund in Haft und hat davor in Aachen gewohnt. mehr...

Urteil im Prozess um tödlichen Unfall

Im vergangenen Dezember hat es auf der A 61 bei Viersen einen wirklich schrecklichen Unfall gegeben. Eine junge Polizistin starb dabei. Der LKW-Fahrer, der das Polizeiauto gerammt hatte, in dem sie saß, muss für zwei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis.

Das haben die Richter am Landgericht Mönchengladbach am Dienstagmittag entschieden. Der LKW-Fahrer wurde unter anderem wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Weil er beim Unfall drei Promille Alkohol im Blut hatte, sei er nicht voll schuldfähig, so die Richter. mehr...

Urteil nach Überfall auf Juwelier

Vor dem Landgericht Aachen ist das Urteil gegen die vier Männer gefallen, die einen Juwelier am Büchel überfallen haben sollen.

Der Haupttäter muss acht Jahre ins Gefängnis. Für die anderen drei gibt es Jugendstrafen zwischen zwei Jahren und acht Monaten und drei Jahren. Sie überfielen den Juwelier und besprühten die anwesenden Personen mit Reizgas. Das ganze dauerte 75 Sekunden, sie erbeuteten Armbanduhren und Ringe im Wert von über 300.000 Euro. mehr...

Über drei Jahre Freiheitsstrafe für Shishabar-Betreiber

Ein Stolberger Shishabar-Betreiber ist am Landgericht Aachen wegen gefährlicher Körperverletzung zu 3 Jahren und 3 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Im März soll es in der Shishabar zu einem Streit gekommen sein, drei Männer sollen die Bar dann verlassen haben. Der Angeklagte soll hinterhergelaufen sein, und die Männer mit einem Messer angegriffen haben. Einem soll er in den Brustkorb gestochen haben.

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