Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Urteil nach Überfall auf Juwelier

Vor dem Landgericht Aachen ist das Urteil gegen die vier Männer gefallen, die einen Juwelier am Büchel überfallen haben sollen.

Der Haupttäter muss acht Jahre ins Gefängnis. Für die anderen drei gibt es Jugendstrafen zwischen zwei Jahren und acht Monaten und drei Jahren. Sie überfielen den Juwelier und besprühten die anwesenden Personen mit Reizgas. Das ganze dauerte 75 Sekunden, sie erbeuteten Armbanduhren und Ringe im Wert von über 300.000 Euro. mehr...

Über drei Jahre Freiheitsstrafe für Shishabar-Betreiber

Ein Stolberger Shishabar-Betreiber ist am Landgericht Aachen wegen gefährlicher Körperverletzung zu 3 Jahren und 3 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Im März soll es in der Shishabar zu einem Streit gekommen sein, drei Männer sollen die Bar dann verlassen haben. Der Angeklagte soll hinterhergelaufen sein, und die Männer mit einem Messer angegriffen haben. Einem soll er in den Brustkorb gestochen haben.

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Wegen "Homejacking" vor Gericht

Ein Niederländer steht heute vor dem Aachener Landgericht.

Er soll als Mitglied einer Bande teure Autos geklaut haben. In manchen Fällen soll er in Wohnungen eingebrochen sein, um dort den Autoschlüssel zu klauen, Homejacking nennt man das auch. Der letzte Versuch der Bande in Geilenkirchen wurde von einem bellenden Hund gestört. Sie soll insgesamt Autos im Wert von über einer halben Million Euro geklaut haben.

Und so einen Fall gibt es jetzt schon wieder, hat die Polizei Aachen eben mitgeteilt. In der Nacht auf Freitag ist das im Aachener Süden passiert. Dabei sind neben einem teuren SUV auch Waffen geklaut worden. mehr...

Was passiert mit dem digitalen Erbe?

Der Bundesgerichtshof befasst sich am Donnerstag mit der Klage einer Mutter gegen Facebook.

Sie fordert nach dem Tod ihrer Tochter die Herausgabe privater Nachrichten, um eventuell Näheres über die Todesumstände zu erfahren. Um Streit über das digitale Erbe zu vermeiden, bietet Facebook eine Funktion an. Ihr könnt einen Kontakt bestimmen, der sich nach eurem Tod um euer Facebook-Konto kümmern kann. Dazu klickt ihr nach der Anmeldung bei Facebook auf das kleine Dreieck oben rechts in der blauen Zeile, und dann auf Einstellungen. Es öffnen sich die Allgemeinen Kontoeinstellungen. Da ist der unterste Punkt “Konto verwalten”. Wenn ihr auf “bearbeiten” klickt, könnt mehr...

Verbot für Motorradclub in den Niederlanden

Der Motorradclub Satudarah ist in den Niederlanden jetzt verboten.

Das hat das höchste Gericht des Landes in Den Haag entschieden. Die Richter befanden den Club als kriminell und gewaltbereit. Satudarah hat Standorte auch in der Grenzregion, unter anderem in Maastricht, Heerlen und Geleen. mehr...

Hausverbot gegen onanierenden RWTH-Studenten ist rechtmäßig

Das Verwaltungsgericht Aachen hat heute die Klage eines Studenten gegen die RWTH Aachen abgewiesen.

Der Student soll in der Uni-Bibliothek onaniert haben, eine Studentin beschwerte sich und der Student bekam sechs Monate Hausverbot. Das wollte er nicht akzeptieren und klagte gegen die RWTH. Heute hat die Studentin ausgesagt und das Gericht hat ihr geglaubt. Der Student sagte dazu: das sei zwar genauso passiert, wie es die Zeugin geschildert habe. Allerdings sei es nicht sein Glied gewesen, das sie in seiner Hand gesehen habe, sondern zwei fleischfarbene Tomaten. Bringt ihm aber nichts. Das Hausverbot ist rechtens. Er kann aber noch vor das mehr...

Verwirrter Mann aus Rheydt muss nach doppelter Brandstiftung in Psychiatrie

Vor dem Landgericht in Mönchengladbach ist ein Prozess wie erwartet damit zu Ende gegangen, dass der Angeklagte in eine psychiatrische Klinik muss.

Er hatte in Rheydt das Auto seines Vaters und die Wohnung seiner Eltern in einem Mehrfamilienhaus angezündet. Dabei wurden mehrere Bewohner verletzt. Seine Schwester war sogar noch in der brennenden Wohnung. Sie konnte glücklicherweise von der Feuerwehr gerettet werden. Vor Gericht sagte der Brandstifter aus, ein satanistischer Film habe ihn dazu gebracht, das Feuer zu legen. mehr...

Verwaltungsgericht verhandelt über mögliche Fahrverbote

Die Luft in Aachen ist zu dreckig und der Luftreinhalteplan muss verschärft werden, findet die Deutsche Umwelthilfe. Deswegen hat sie gegen die Stadt Aachen geklagt und heute wird verhandelt am Verwaltungsgericht Aachen.

Am liebsten wäre der Umwelthilfe ein Fahrverbot – aber nicht nur für Diesel. Sie fordert auch Fahrverbote für manche Benziner und sogar für gasbetriebene Autos. Außerdem wären die Einführung einer City-Maut, ein Bürgerticket, die Vergrößerung der Umweltzone und die Nachrüstung der Busse möglich. Saubere Busse und die Stärkung des Radverkehrs sind auch Vorschläge der Stadt Aachen. Möglicherweise könnte auch das Parken in der Innenstadt teurer mehr...

Nach Überfall vor Gericht

Nur etwas mehr als eine Minute hat ein Überfall auf einen Juwelier in Aachen im vergangenen Sommer gedauert.

Von heutigen Mittwoch an müssen sich vier Männer dafür vor dem Landgericht verantworten. Ihnen wird besonders schwerer Raub mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Bei dem Überfall wurden Angestellte und Kunden im Geschäft mit Pfefferspray eingenebelt, dann verschwanden die Räuber mit Schmuck und Uhren im Wert von mehr als 300.000 Euro. mehr...

Tödliche Rache aus Eifersucht?

Vor dem Landgericht Aachen beginnt am heutigen Dienstag ein Mordprozess.

Die beiden Angeklagten sollen im Januar an der Trierer Straße in Aachen einem Mann aufgelauert haben. Der Hauptangeklagte soll ihn dann mit einem Messerstich ins Herz getötet haben. Als Motiv wird Rache aus Eifersucht vermutet. Das spätere Opfer soll eine Beziehung mit der Ex-Freundin des Angeklagten gehabt und den mutmaßlichen Täter am Tag vorher selbst angegriffen haben. mehr...