Erkelenz

Fahrradfrühling mit neuem Radweg auch für E-Bikes

In Erkelenz dreht sich heute alles ums Radfahren – hier wird nämlich der zehnte Fahrradfrühling gefeiert.

Zum runden Jubiläum eröffnet auch ein besonderer Radweg: Die sogenannte West-Bike-Route richtet sich nämlich auch gezielt an Fahrer von E-Bikes. Sie ist rund 200 Kilometer lang und ist mit Ladestationen ausgestattet. Der Kreis Heinsberg hofft, dass dadurch mehr Fahrradtouristen in die Region kommen.

Wegen des Fahrradfühlings sind heute außerdem die Geschäfte in der Erkelenzer Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet. mehr...

Geld gesammelt für gemeinsames Fußballerlebnis

In Erkelenz werden wir zur WM in Russland gemeinsam Fußball gucken können – beim Public Viewing am Ziegelweiher.

Für das Projekt Rudeljubel wurde online Geld gesammelt. Mehr als 40.000 Euro sind zusammengekommen: davon wollen die Veranstalter jetzt alles bezahlen wie die Leinwand, die Fifa-Lizenz und den Aufbau. Der Eintritt beim Rudeljubel in Erkelenz soll deshalb für alle frei sein. mehr...

Ballonfahrt endet mit Bruchlandung

In Erkelenz-Holzweiler ist am Sonntagmorgen die Landung eines Heißluftballons schief gegangen.

Der Ballon wurde von einer starken Windböe erwischt, als er gerade den Boden berührte und einige Meter über einen Acker gezogen. Ein Passagier erlitt laut Polizei recht schwere Verletzungen, beim Ballonführer könne sogar Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Nachdem der Notarzt sich um beide Verletzte gekümmert hatte, wurden sie in Krankenhäuser gebracht. mehr...

Tödlicher Unfall am frühen Morgen

Bei einem Unfall in Erkelenz-Venrath ist heute Morgen eine Frau ums Leben gekommen.

Wie die Polizei mitteilt, kam ihr Wagen von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, weiß die Polizei noch nicht. Die Verbindungsstraße zwischen Neuhaus und Venrath blieb mehrere Stunden lang gesperrt. mehr...

Aktivisten versuchen, Abriss des Immerather Doms zu verhindern

In Erkelenz wird ab heute eines der Wahrzeichen der Stadt abgerissen.

Die Kirche St. Lambertus, auch bekannt als Immerather Dom, muss Platz machen für den Tagebau Garzweiler – so wie ganz Immerath auch. Am Vormittag sollen die Bagger kommen. Geplant ist, dass der Abriss der Kirche etwa zwei Wochen dauern wird. Heute Morgen sind aber Anti-Kohle-Aktivisten in die Kirche gelangt. Sie wollen den Abriss mindestens verzögern. mehr...

Heute Mittag: Mahnwache gegen Braunkohle am Immerather Dom

“Ein Dom für immer” - das ist das Motto einer Mahnwache heute in Erkelenz-Immerath.

Hier wird ab morgen die Kirche St. Lambertus abgerissen. Sie muss dem Tagebau weichen, wie auch der Rest des Stadtteils. Am sogenannten Immerather Dom wollen Tagebaugegner heute noch einmal ein Zeichen setzen. Sie sagen, dass keine weiteren Dörfer, Kirchen oder Bäume wegen des Abbaus von Braunkohle zerstört werden dürfen.

Die Mahnwache beginnt um 12 Uhr, etwa eine Stunde später findet ein politisches Gebet statt, zu dem mehrere Initiativen aufgerufen haben. mehr...

Proteste vor dem Abriss des Immerather Doms

Eines der markantesten Gebäude von Erkelenz wird ab Montag abgerissen. Die Kirche St. Lambertus im Stadtteil Immerath muss dem Braunkohletagebau Garzweiler Platz machen.

Das letzte Wochenende vor dem Abriss wollen Braunkohlegegner für Protestaktionen nutzen. Heute Mittag begehen sie den Dreikönigstag in der Kirche. Morgen ab 12 Uhr findet hier eine Mahnwache und etwas später auch ein politisches Gebet statt, zu dem mehrere Initiativen aufgerufen haben.

Die Kirche ist die einzige im Kreis Heinsberg mit einer Doppelturmfassade und wurde schon vor über vier Jahren entwidmet. Von den Anwohnern wird sie auch Immendorfer Dom genannt. mehr...

Autofahrer stirbt in Matzerath

Bei Erkelenz-Matzerath ist es gestern Nachmittag zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Ein Auto geriet auf der Kreisstraße 29 in den Gegenverkehr und prallte dort mit einem entgegenkommen Lastwagen zusammen. Der Autofahrer aus Wassenberg wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Warum er in den Gegenverkehr fuhr, steht noch nicht fest. mehr...

Kritik am neuen RWE-Tagebaukonzept

Der Energiekonzern RWE hat sein neues Abbaukonzept für den Tagebau Garzweiler II vorgelegt.

Das sieht vor, den Ort Holzweiler nicht wie ursprünglich geplant umzusiedeln, sondern davor mit dem Abbau zu stoppen. Nach dem Ende des Tagebaus ist ein See geplant, der Holzweiler zum großen Teil umschließen soll. Außerdem soll die L19 abgebaggert und die A 61 östlich des Sees neu gebaut werden.

Die Bezirksregierung Köln verlangt Änderungen an dem Konzept. So soll der Tagebau nicht ganz so stark an Holzweiler reichen und die L19 - die wichtigsten Verbindungsstraße des Ortes nach Erkelenz - nicht abgerissen werden.

RWE musste ein neues Konzept ausarbeiten mehr...

Neuer Energieversorger in Erkelenz

In Erkelenz ist eine rund 270 Meter lange Photovoltaikanlage ans Netz gegangen.

Wie Bürgermeister Peter Jansen sagt, soll die Anlage zwischen der A46 und der Düsseldorfer Straße bereits vor zwei Jahren geplant worden sein. Mehrere Partner waren an dem Bau beteiligt, damit es so schnell umgesetzt werden konnten. Jetzt spart die Photovoltaikanlage 50 Tonnen Schadstoff ein, indem sie Strom für 200 Haushalte produziert. Wer sein Dach auch mit einer Solaranlage ausstatten möchte, kann sich auf der Seite der Stadt Erkelenz darüber erkundigen.

Hier der Link dazu: http://www.solare-stadt.de/erkelenz/ mehr...