Verschiedenste Emotionen prägen letztes Alemannia-Heimspiel

Die Schwarz-Gelben verlieren 1:2 gegen den Bonner SC. Im Vordergrund stand an diesem Samstag aber anderes.

Mit einer emotionalen Choreografie und „Werner Fuchs“-Sprechchören haben die Aachener Fans an "Mister Alemannia" gedacht. Trainer Werner Fuchs starb vor 20 Jahren kurz vor dem Aufstieg in die 2.Bundesliga an Herzversagen. Zu seinen Ehren waren auch alte Weggefährten, wie Stephan Lämmermann, am Tivoli zu Gast. Und auch den Spielern von heute war die Bedeutung des Tages bewusst, hat Robin Garnier gesagt. Der war im 100‘5 Alemannia Livestream zu Gast:

Noch während eine große Plane mit Werner Fuchs drauf den Stehplatz bedeckte und am Zaun der Spruch "Eines Tages werden mich meine Kinder fragen, wer war der größte Alemanne in all den Tagen und dann werd ich deinen Namen sagen" prankte, wurden drei Spieler des aktuellen Kaders verabschiedet. Alan Stulin, Mahmut Temür und Leon Tigges, der gegen Bonn sein Ligaspieldebüt gab, werden den Verein am Ende der Saison verlassen. 

Dann ging es ins Spiel: Die Bonner gingen nach einem abgefälschten Freistoß in Führung. Imbongo glich nach einer Ecke aus. Sein Mannschaftskollege Robin Garnier, der gelbgesperrt fehlte, kommentierte das Tor im 100'5 Livestream:

Mit dem 1:1 ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit trafen die Bonner zum 1:2. Die Führung wollten sie dann auch über die Zeit bringen und warfen in einzelnen Situationen den Fairplay-Gedanken über Bord. Beispielsweise wurde von der Ersatzbank aus ein zweiter Ball ins Spiel geworfen, um möglicherweise Zeit zu schinden. Für die Bonner geht es noch gegen den Abstieg. Die Gäste sind nach dem Erfolg gegen die Alemannia aber noch nicht über den Berg, da Konkurrent SV Straelen überraschend Tabellenführer Viktoria Köln geschlagen hat, die jetzt noch um die Meisterschaft und damit auch den Aufstieg zittern müssen. Der direkte Verfolger aus Oberhausen ist bis auf einen Punkt rangekommen. 

Zurück nach Aachen: Nach Abpfiff überschlagen sich die Ereignisse. Unübersichtliche Rudelbildungen auf dem Platz, offenbar ausgegangen von Provokationen gegenüber Alemannias Torschützen Imbongo. Genaue Umstände müssen noch geklärt werden. Es entwickelten sich unschöne Szenen. Dazu Alemannias Kapitän Peter Hackenberg:

Polizei und Ordnungsdienst mussten die Gemüter in den Katakomben beruhigen. Die Pressekonferenz nach dem Spiel fand allerdings ohne Bonns Trainer statt. Alemannias Trainer Fuat Kilic war aber da und hat noch was zum Spiel gesagt - auch im Hinblick auf das FVM-Pokalfinale am 25.Mai gegen Fortuna Köln:

Vor dem Pokalfinale geht es aber noch zum letzten Ligaspiel gegen Borussia Dortmund II. Ihr könnt beide Partien natürlich wie gewohnt im 100'5 Alemannia Livestream hier auf der Website verfolgen. 

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