Pokalsieger! Alemannias Traum ist Wirklichkeit

Um genau 18:12 Uhr gab es am Abend in Bonn kein Halten mehr.  Es war der Schlusspfiff eines Endspiels, aber der Startschuss für eine schwarz-gelbe Partynacht.

Zuvor hatte die Alemannia im Finale des Mittelrheinpokals den Noch-Drittligisten Fortuna Köln verdient mit 3:1 geschlagen. Die Kölner gingen zwar schon nach wenigen Minuten in Führung, die Aachener Mannschaft kämpfte aber um jeden Ball, spielte sich Chancen heraus und versuchte es immer mal wieder aus der Distanz. Erfolgreich für die Alemannia war dann kurz vor dem Pausentee Torjäger Imbongo, der den Ausgleich zum genau richtigen Zeitpunkt erzielte. Imbongo darf sich auch Spieler des Spiels nennen, wobei der Pokalsieg die Folge einer herausragenden Mannschaftsleistung war, wie Peter Hackenberg nach der Partie sagte. In der zweiten Halbzeit brachte Batarilo die Alemannia in Führung - der Pokal war schon zum Greifen nah, es war aber noch reichlich Zeit auf der Uhr, die es herunterzuspielen galt. Das tat die Alemannia allerdings nicht, indem sie sich hinten reinstellte, um das Ergebnis zu verwalten. Ganz im Gegenteil: Das Team von Fuat Kilic suchte immer wieder den Weg zum Tor. Glowacz fand diesen Weg dank Imbongo-Vorlage nicht nur zum Tor , sondern fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit auch ins Gehäuse und machte mit dem dritten Treffer für die Schwarz-Gelben  alles klar:  Die Alemannia ist FVM-Pokalsieger und zieht damit erstmals seit 7 Jahren in die 1.Runde des DFB-Pokals ein. 

 

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