Aachener Forscher entwickeln innovative Textilfassade

Bild: Fotomontage des Aachener Bushofes nach Einführung von green.fACade, Quelle: ITA

Forscher an der RWTH Aachen haben die adaptive Textilfassade green.fACade entwickelt.

Diese Fassade kann man sich als eine Art T-Shirt für Gebäude vorstellen, die durch ihre Beschichtung effektiv schädliche Stickoxide filtern kann. Neben der normalen Beschichtung, wird ein Teil der Fassade außerdem „begrünt“, sodass auch hier aus Kohlendioxid normaler Sauerstoff werden kann. Ziel dieser Technik ist es, die Stickoxidbelastung in den Städten nachhaltig zu senken. Das Textil bindet beispielsweise den Feinstaub und beim nächsten Regen wird der rausgewaschen. Sonnenlicht und Luft kommen trotzdem hindurch. Und auch im Rahmen möglicher Diesel-Fahrverbote, könnte die Beschichtung zum Tragen kommen. „Wir haben das nicht explizit mit dem Ziel entwickelt, die Dieselfahrverbote in Aachen oder in anderen Städten zu verhindern. Was man aber sagen muss, ist dass diese Technik der Titandioxidbeschichtung schon auf verschiedenen Fassaden angewendet wird. Dazu gibt es Studien, die gezeigt haben, dass man die Stickoxide dadurch senken kann.“ so Jan Serode, Doktorand M.Sc. Architekt an der RWTH Aachen.

 

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