Prozess um gesprengte Geldautomaten beginnt

Vor zwei Jahren hat eine Serie von Geldautomaten-Sprengungen im 100'5-Revier – und auch darüber hinaus – für Aufregung gesorgt. Ab heute muss sich einer der mutmaßlichen Täter vor dem Aachener Landgericht verantworten.

Er soll zwischen Februar und Mai 2016 an der Sprengung von 17 Geldautomaten beteiligt gewesen sein – unter anderem in Heinsberg-Dremmen, Erkelenz-Keyenberg, Baesweiler-Beggendorf, Selfkant-Süsterseel, Waldfeucht, Übach-Palenberg-Scherpenseel, Linnich, Mönchengladbach-Wickrath und Viersen-Dülken. Nur in sechs Fällen konnte die Bande auch Beute machen – insgesamt 660.000 Euro.

Ein weiterer Täter ist der Polizei bekannt, aber noch auf der Flucht. Die Ermittler vermuten außerdem, dass es auch noch mehrere unbekannte Komplizen gab.

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