Erste Baumplattformen im Hambacher Forst abgerissen

Die Polizei hat im Hambacher Forst die ersten Fakten geschaffen und Bauwerke der Aktivisten abgerissen.

Ein Aktivist, der auf der Plattform oben auf dem Baumstamm saß, sei noch vor dem Polizeieinsatz herunter geklettert, sagte ein Polizeisprecher. Heute Morgen war die Polizei mit Hundertschaften in den Hambacher Forst eingerückt. Auf Veranlassung der Landesregierung sollen alle Baumhäuser der Braunkohle-Gegner geräumt und abgerissen werden. Die Begründung: fehlender Brandschutz. Die Aktivisten haben schon Rechtsanwälte beauftragt, gegen die Räumung vor den Verwaltungsgerichten Aachen und Köln vorzugehen. Dort sind Eilanträge gestellt worden, um die Räumung im Hambacher Forst juristisch noch zu stoppen.

Die Polizei geht davon aus, dass sie noch einige Tage im Hambacher Forst sein wird. Es ist einer der größten Polizeieinsätze im Land jemals. 50 bis 60 Baumhäuser gibt es dort, die geräumt werden sollen. Umwelt- und Klimaschützer haben für die nächsten Tage große Proteste angekündigt. Sie rechnen mit tausenden Menschen, die sich an Demos, Blockaden und Waldspaziergängen beteiligen wollen.

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