Bundesinnenministerium verkauft Beteiligungen an Tihange-Betreiber Engie

Das Bundesinnenministerium hat seine Anteile am Tihange-Betreiber Engie verkauft.

Dass dem deutschen Staat über Pensionsfonds ein Teil der umstrittenen belgischen AKW selbst gehört, hat seit Jahren für viel Kritik gesorgt. Jetzt hat die Regierung darauf also reagiert und alle Anteile abgegeben. Das steht auch so schon seit Anfang 2018 im GroKo-Koalitionsvertrag von Union und SPD. Nach anderthalb Jahren ist dieses Versprechen jetzt also umgesetzt worden.

Dass es auch schneller geht, zeigt das Land NRW. Nordrhein-Westfalen hat über einen Pensionsfonds auch Anteile von Engie gehabt. Das ist im Mai 2017 bekannt geworden. Im Juni 2017 hat das Land die Wertpapiere dann schon verkauft.

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