Ninchen beim CHIO 2017 oder: „Und das muss bis morgen wirklich ALLES fertig werden?“

Ninchens Blog:

Den CHIO in der Aachener Soers kannte ich bisher tatsächlich nur komplett aufgebaut – alle Zelte stehen, alle Aussteller sind da, die Pferde stehen in ihren Boxen, die Mitarbeiter sind positioniert, die Gäste sind auf dem Gelände und das Essen steht im fertig aufgebauten Champions Circle bereit, um von den bekanntesten Spring- und Dressurreitern verzehrt zu werden.

Dementsprechend erstaunt war ich, als ich heute das Gelände betrat. Die Zeltstadt stand, die Aussteller bezogen gerade nach und nach ihre Posten. Ein Lieferwagen nach dem anderen schlängelt sich durch die Gassen, in denen sonst nur Besucher, Reiter und ihre Pferde erlaubt sind. Das große zweistöckige Zelt hinter dem Stadion steht komplett leer, außen streichen Mitarbeiter noch die letzten Holzbegrenzungen in reinem weiß. Dressur- oder Springpferde sieht man hier noch gar nicht, denn die reisen erst am Montag an. Allerdings sind bereits die ersten Voltigierpferde vor Ort, doch auch hier trudelt in diesen Minuten erst der Großteil ein. Auch die Reiter sind noch nicht vor Ort, lediglich Pfleger und Trainer lassen sich so langsam mal blicken.

Zwischendrin tummeln sich auch Jana und Lisa, die sich um die Einordnung der Pferde in ihre Boxen kümmern – und das ist ein wichtigerer Job als man denkt. Das eine Pferd mag lieber an der frischen Luft stehen, andere lieben die Ruhe im Inneren. Es gibt sogar Pferde mit einer Heuallergie. Auf alles wird geachtet – übrigens auch darauf, dass die Hengste nicht zu nah an den Stuten stehen. Das ist wie in der 100'5 Radio-WG, denn da hat Daniel auch seinen eigenen Platz, etwas abseits von den Mädels, am Fenster.