Die männliche Variante von Waxing

Murats Blog: Das ist eine Nachricht an alle da draußen, die unbedingt mal zum Radio wollen: TUT DAS NICHT! LERNT BITTE ETWAS VERNÜNFTIGES!

50 kg Zwiebeln schneiden? Kein Thema! Nicht Lachen? Schwierig, aber ok! Käsekuchen essen bis zum Umfallen? Muss nicht sein, kann man aber machen.

Aber wer kommt denn bitte auf die dämliche Idee, Pflaster auf Armen, Brust und Beinen zu verteilen und dann zu spielen, wer diese sch*** Dinger schneller abreißen kann? Und weil das Ganze noch nicht peinlich genug ist, wird auch noch alles gefilmt und ins Internet gestellt!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sadismus ein Grundkriterium ist, um beim Radio zu arbeiten – anders ist meine 1.000 Euro Challenge nämlich nicht zu erklären.

Mein Gegner Tekin aus Aachen war da dann doch sichtlich entspannter – wäre ich auch bei dem eher übersichtlichen Haarwuchs, der seinen Oberkörper und die Beine bekleidet. Und naja so lief dann auch die Challenge – jedes meiner Pflaster löste sich nur unter dermaßen heftigen Schmerzen, dass ich inzwischen glaube zu verstehen, was Frauen bei einer Geburt ertragen müssen. Besonders die kleinen feinen Haare trieben mir beim Abreißen der Pflaster beinahe Tränen in die Augen. Und während ich gerade so die Hälfte der Pflaster gelöst hatte, ging es neben mir schon „Ritsch, Ratsch, Ritsch, Ratsch“ und Tekin war fertig. Völlig verdient.

Für meine verbleibenden Pflaster gabs dann ein Pflasterspray – tolles Zeug – danach kann man die klebenden Höllenauflagen ganz einfach lösen – ohne, dass die Hälfte des eigenen Brusthaars entfernt wird. Beim nächsten Mal, würde ich das Spiel nochmal spielen – aber dann von Anfang an mit diesem Pflasterspray. Bis dahin hoffe ich, dass die kahlen Stellen an Armen, Beinen und Brust wieder zuwachsen...