40-Meter Carrera-Bahn in Aachen

DANIELS BLOG: Wenn Männer an Weihnachten auf einmal wieder zu Kindern werden, dann liegt das oft an den Geschenken, die unter dem Tannenbaum liegen. Doch meistens liegt die Aufmerksamkeit der Männer nicht auf den Paketen, die sie selbst geschenkt bekommen haben. Nein, Männer sind total fasziniert von den Spielzeugen, die Ihre Kinder unter dem Tannenbaum hervor holen. So war das schon damals bei meinem Vater und mir und so wird das auch bei meinem Sohn und mir laufen. Vor allem ein Geschenk hat in der Vergangenheit immer viel Aufmerksamkeit von uns Männern geschenkt bekommen: Die Carrerabahn!

Die Carrerabahn ist ganz einfach erklärt: Es handelt sich um ein elektrisches Spielzeug. Die Carrerabahn besteht aus einer Fahrbahn mit zwei Fahrspuren. Jede der beiden Fahrspuren hat einen Metallleiter. Sobald der Strom fließt, kann mittels des Drückens auf den Controller die Stromzufuhr reguliert werden. Die Geschwindigkeit kann damit also variiert werden und sollte ebenfalls der Strecke angepasst werden. Ist die Biegung der Kurve zu stark und der Drücker zu fest gedrückt, fliegt das Auto von der Fahrbahn.

Und liebe Männer, aufgepasst! Auch wenn dieses Jahr keine Carrerabahn unter dem Tannenbaum liegen sollte, die Faszination eines Rennfahrers der mit einem Controller über der Fahrbahn schwebt und auf sein Auto acht geben muss, könnt ihr euch dennoch holen. Denn in den Aachen Arkaden wurde eine Carrerabahn aufgestellt, auf der Ihr kostenlos Euer Geschick unter Beweis stellen könnt.

Und diese Carrerabahn ist garantiert größer, als das Modell, was sich unter jedem Tannenbaum befindet. Diese Carrerabahn hat 4 Spuren, wiegt 1,2 Tonnen und hat eine Rennstrecke von 40 Metern. „Allein der Aufbau hat 8 Stunden gedauert“, hat mir Herr Teifke erzählt. Herr Teifke ist derjenige, dem diese Carrerabahn gehört und der noch bis zum 16. Dezember jeden Tag von 12 – 18 Uhr in den Aachen Arkaden die ganz großen Rennen veranstaltet.

Die Bestzeiten liegen aktuell bei ca. 12 – 13 Sekunden – meine Bestzeit lag bei 32,4 Sekunden. Für das Finale am Samstag den 16. Dezember, an dem alle Sieger beim großen Preis der Aachen Arkaden teilnehmen werden, hat meine Bestzeit also nicht ausgereicht – dafür hat es mir einen Heidenspaß gemacht mal wieder Kind sein zu dürfen.