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Funkel soll das Kind jetzt schunkeln

Die Alemannia hat sich wohl für die populärste Lösung auf dem Trainerstuhl entschieden. Friedhelm Funkel übernimmt das Zepter am Tivoli. Damit hat sich Sportdirektor Erik Meijer für die erfahrenste wie teuerste Lösung entschieden. „Jede Lösung ist billiger als ein Abstieg“, meinte der Niederländer noch vor einigen Tagen.

„Es gab in meiner Karriere immer wieder Berührungspunkte mit der Alemannia. Erik Meijer musste mir nicht allzu viel berichten, ich kenne den Klub aus vielen Begegnungen im Laufe der Jahre ganz gut“, sagt der neue Chefcoach. Funkel wurde ein Tag nach der Entlassung von Peter Hyballa beim VfL Bochum freigestellt. Auf Funkels Autogrammkarte stehen fünf Aufstiege in die Bundesliga. Mit über 1100 Einsätzen als Spieler oder Trainer im deutschen Profi-Fußball ist der 57-Jährige die personifizierte Erfahrung.

Genau das hat Meijer in der jetzigen Situation gesucht. Mit Funkel lotst Meijer jenen Trainer an den Tivoli, unter dem er einst als Spieler bei Bayer Uerdingen die ersten Schritte im deutschen Fußball machte. Jetzt wollen Trainer und Sportdirektor gemeinsam dafür sorgen, dass die Alemannia möglichst schnell 40 Punkte auf dem Konto hat.

 

Autor: Andreas Cüppers