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Aus im Pokal - Alemannias Fehlstart ist perfekt!

Auf der Suche nach Lösungen: Alemannia-Coach Peter Hyballa muss die Defensive dringend stabilisieren. Foto: DFM

Was nun Alemannia? Nach einer umkämpften Partie im Karlsruher Wildpark unterlag Aachen dem KSC mit 1:3. Knackpunkt der Partie war ein Kopfballtor des Karlsruher Abwehrspielers Dennis Kempe sieben Minuten vor dem Ende der Partie. In der letzten Minute hätte Sergiu Radu die Schwarz-Gelben in die Verlängerung retten müssen, doch der eingewechselte Rumäne scheiterte ganz frei am starken Karlsruher Keeper Dirk Orlishausen.

Radus Aktion, sie war ein Spiegelbild der bisherigen Saison: eine Mischung aus Wille und technischem Können, aber auch Verkrampfung und Pech. Stattdessen machte eben der KSC im Gegenzug das 3:1 gegen eine aufgerückte Aachener Hintermannschaft.

Aachen-Coach Peter Hyballa, der dem durchaus bemühten Reinhold Yabo den Vorzug vor Manuel Junglas gab, stellte nach dem Match gegenüber 100,5 DAS HITRADIO fest: „Hinten sind wir durchschnittlich, aber die Gegner bestrafen jeden Fehler und im Abschluss ist das im Moment, ehrlich gesagt, echt schlecht.“

Mit Blick auf die Spielanlage war es mal wieder völlig in Ordnung, was Hyballas Mannschaft abliefert, vor allem im zweiten Durchgang hätte man durchaus in Führung gehen können. Wenige Sekunden nach Wideranpfiff war es der flinke aber eben manchmal unkonzentrierte Marco Stiepermann, der eine Großchance liegen ließ.

Zu Beginn der Partie dribbelte sich die BVB-Leihgabe sehenswert durch die halbe Karlsruher Hintermannschaft und holte einen Elfmeter raus, den Kevin Kratz zum ersten Saisontor für schwarz-gelb nutzte. Patrick Milchraum beendete mit einem Distanzschuss seine verletzungsbedingte „Seuchenzeit“ ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Der Rest ist bekannt: Vorne werden die Chancen nicht genutzt und hinten kämpfen acht Hände gegen neun Löcher im Schlauchboot.

Fazit: Die neu formierte junge Aachener Mannschaft kommt im Moment über gute Ansätze nicht hinaus und muss nun gegen die schweren Gegner St.Pauli und Cottbus Antworten geben auf die Frage: Was nun Alemannia?