Selber pflanzen statt Farmville spielen

Gemüseackerdemie

Stundenlang am Smartphone hängen und sich fast ausschließlich von Fast Food ernähren kommt für die Mädels der Gemüse-AG an der Gesamtschule Brand in Aachen nicht in Frage.

13 Mädchen aus der 5. Klasse ackern seit Februar 2016 regelmäßig im großen Schulgarten der Schule und pflanzen dort 25 verschiedene Gemüsearten ein. Dabei wird die Schule vor allem durch die „GemüseAckerdemie“ unterstützt.

Bei der Arbeit im Schulgarten lernen die Kinder zum Beispiel, welche Arbeit hinter vielen Nahrungsmittel steckt und wie man auch selber Zucchini, Tomaten & Co. anbauen kann.

Auch das Sozialwerk Aachener Christen hilft bei dem Projekt, indem sie Langzeitarbeitslose mit der Unterstützung auf den Ackern beauftragt – eine tolle & spannende Aufgabe für viele Menschen, die Schwierigkeiten haben, eine neue Stelle zu finden. Sobald das Gemüse erntereif ist, wandert es zur Verwertung an die Mensa, Lehrer oder an die Eltern der Schüler. Um eine gute Vermarktung kümmert sich beispielsweise der Naturwissenschaftskurs der 9. Klasse.

Finanzieren kann sich die Gemüse-AG dadurch nicht - sie erhält finanzielle Unterstützung vor allem durch Spenden aus der Industrie. Den Schülern scheint das Projekt jedenfalls extrem viel Spaß zu machen – ist eben doch etwas Anderes selber in der Erde zu wühlen, als auf dem Handy wieder Farmville zu spielen.

Das Konzept der GemüseAckerdemie im Video:

Mehr Infos zur GemüseAckerdemie gibt’s auf der offiziellen Website.

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