Lieber Las Vegas: Der Wow-Effekt

Tims Blog: Hangover, Stadt der Sünde, Casinos, Wüstenstadt, Metropole – kurzum Las Vegas! Fabian aus Alsdorf, Maike aus Erkelenz und Charlotte aus Aachen gehen auf ihre letzte große Reise als JunggesellInnen. Sie haben bei Lieber Las Vegas auf 100'5 DAS HITRADIO. den Junggesellenabschied in Nevada gewonnen.

Um 8 Uhr am Donnerstagmorgen geht’s am Frankfurter Flughafen los. Zusammen mit ihren fünf Freunden treffen sich die bald Vermählten im Zug nach Hessen. Natürlich gibt’s auf dem Weg dorthin Bier und Sekt. Ein Frühstück voller Vorfreude. Nach dem üblichen Check-In und dem Warten am Flughafen, stehen etliche Sicherheitschecks an. Gesichtskontrolle, Körperkontrolle, Fingerabdrücke, Fragen beantworten, Ja und Nein sagen und irgendwann nach mehr als 12 Stunden Flug ist es geschafft. USA! LAS VEGAS! Eskalation? Ja, trotz Übermüdigkeit (ist das ein Wort? Egal!), trotz Mammut-Flug.

„Ich habe nicht geschlafen“ oder „Vielleicht mal 20 Minuten kurz die Augen zu gemacht“ ist das Resümée nach dem Flug einmal über den großen Teich, über Grönland und Kanada hinweg in die USA. Das Schöne ist, egal, ob wir müde oder k.o. bei der Landung sind oder mittlerweile auf den 24 Stunden wach-Modus zusteuern, die Vorfreude blendet jegliche Erschöpfung aus. Glücksgefühle bei den 18 Gewinnern. Dennis aus Aachen ist noch nie vorher geflogen: „Ich bin schon aufgeregt.“ Und die Aufregung nimmt er, wie alle anderen mit in die Stadt, für die es keine Wörter gibt, um ihre Einzigartigkeit und Vielfalt, kurz Wahnsinn zu beschreiben. Mit großen Augen gehen wir aus dem Flughafen. „Boah, wie warm ist es? Hallo? Zuhause haben wir 5 Grad.“ – ein Zitat, das die Heimat nicht gerne hört. Bei angenehmen 23 Grad um 17 Uhr verlassen wir voller Elan den Flughafen.

Mit den typisch gelben Taxen fahren wir an den Wolkenkratzern von Las Vegas vorbei Richtung Bellagio, unserem Hotel für die nächsten drei Nächte. Wow. Der Aachener Dom würde im Größenverhältnis wie ein kleiner Vorbau aussehen. 30 Stockwerke, ach was 50 Stockwerke hoch sind die größten Hotels. Ein Lichtermeer, ein Rausch, eine Reizüberflutung. Überall blinkt es. Nach 25 Minuten Taxi-Fahrt kommen wir gerade rechtzeitig. Die weltberühmten Springbrunnenfontänen schießen Wasser meterhoch in die Luft. Blitzlichtgewitter drum herum. Touristen knipsen Selfies im Akkord. Und wir düsen mit den Taxen dran vorbei. Das nächste Wow. Überall nur offene Münder. Der Taxi-Stand vor dem Bellagio ist so groß wie der Aachener Bushof – gefühlt. Ein Taxi nach dem anderen fährt vor. Selfie machen ja! Aber nicht zu lange warten, denn sonst kommt: „Sir, please, don't stop going.“ Es ist viel los, sehr viel. In der Lobby: Wow. Kronleuchter, Statuen, Gemälde – alles extra "Big", extra auffällig. Und dann geht der Casino-Wahnsinn los. Automaten, überall Bling-Bling. Jackpot hier, Jackpot da. Nur ohne uns. Natürlich gewinnt immer die Bank. Aber das ist allen, die hier vegetieren und Bock auf Spaß haben, egal. Wir gehen mit unseren Koffern durch die Massen. Reizüberflutung. Wow. Alles so verrückt. Ist das die Müdigkeit? Nein! Diese Stadt ist so. Diese Stadt lebt davon. Fabian läuft wenig später im Krokodilkostüm durchs Casino, Trauzeuge Max: „Da muss er durch.“ Von wegen, er wird kaum beachtet und wenn er auffällt, dann positiv. Las Vegas hat für einen Moment einen verrückt gekleideten Menschen mehr: Fabian. Aber ob einer mehr oder weniger, fällt nicht auf. Nach knapp 30 Stunden wach sein, ist der Wahnsinn für ein paar Stunden vorbei. Augen zu im Luxus-Zimmer. 20. Stock, Blick über Vegas, einfach nur WOW!

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