Ein Geruch von faulen Eiern...

Eigentlich ist es unsichtbar und geruchslos. Erdgas. Doch damit frühzeitig ein Gasleck in einer Leitung erkannt werden kann, wird dem Erdgas ein sogenannter Warnduft beigemischt. Unter dem Namen „Gasodor-s-free“ roch das Gas in den letzten gut acht Jahren nach Knobluach-Klebstoff. Damit ist jetzt Schluss. Back to the roots, sagt der Aachener Energieversorger STAWAG.

Ab dem 6. Juni riecht das Erdgas in Aachen wieder nach dem typischen „faulen Eiern“. Dafür wird das Odorierungsmittel (der Riechstoff) mit Tetrahydrothiophen (THT) gemischt. Damit können Bürger bei Gaslecks schneller gewarnt und die Feuerwehr gerufen werden. „Die Branche hat vor Jahren entschieden, auf den modernenen Geruchsstoff umzusteigen, weil der umweltfreundlicher ist. Heute muss man aber feststellen, dass überwiegend der typische (Schwefel-)Geruch benutzt wird. Für die Kunden ist es einfacher, wenn Gas überall gleich riecht, sagt Eva Wussing von der STAWAG im 100'5-Interview zur Umstellung.

Das komplette Interview gibt es hier:

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