Die Wahrheit über Brüssel

Ludger Fischer

Sie setzen sich für Verbraucher, die Umwelt oder den Kinderschutz ein. Auch Frauchenrechtler oder Kulturförderer gibt’s davon jede Menge. Lobbyisten. Besonders viele arbeiten in Brüssel bei der Europäischen Union. Einer von ihnen ist Ludger Fischer. Der langjähriger Aachener hat jetzt ein neues Buch veröffentlicht. Und das gibt tiefe Einblicke in die Welt der Lobbyisten.

In dem Buch „Die in Brüssel. Die Wahrheit über Lobbyisten – Einblicke in eine spannende Welt“ erzählt der Buchautor was die über 20.000 Lobbyisten in Brüssel wirklich machen und wofür sie bezahlt werden – er liefert sozusagen einen Einblick in den Maschinenraum von Europas Gesetzesfabrik. „Ich kläre darüber auf, dass Lobbyisten nicht nur für die Industrie oder Wirtschaftsverbände tätig sind, sondern für alle Bereiche, die gesellschaftlich relevant sind. So gibt es Menschen, die sich für jegliche Interessen einsetzen“, sagt Ludger Fischer.

Und da gibt es auch viele kuriose Fälle: „Es gibt den Kommissionsbeamten, dem die ganze Geschichte mit dem Lobbyismus so auf den Wecker geht, dass er es hinschmeißen will und lieber Pornodarsteller werden will“, erzählt der Autor im 100'5-Interview weiter. Grundsätzlich diskutieren sie Gesetzesvorschläge und machen Vorschläge, um ein Gesetz für ganz Europa beeinflussen zu können. „Es ist vorgesehen, dass gesellschaftliche relevante Gruppen an der Gesetzgebung mitwirken und das machen die Lobbyisten hier auch. Und das machen sie gut und aktiv.“

Das Buch „Die in Brüssel. Die Wahrheit über Lobbyisten – Einblicke in eine spannende Welt“ erscheint am 9. Mai in den Buchläden. Das Interview zum Nachhören mit dem Autor Ludger Fischer gibt es hier nochmal zum Nachhören:

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