Daniels Blog: Mein Besuch bei Rehkitz "Bee"

Daniels Blog: Bevor ich euch vom kleinen Reh „Bee“ aus Jülich erzähle, möchte ich vorerst euer Walt Disney Wissen testen:

Frage 1: Wie heißt der Prinz in den sich Arielle verliebt und der Ihre Stimme so hinreizend findet?

  • Bagira
  • Fabian
  • Eric
  • Krzysiek

Frage 2:  Welche Vorsichtsmaßnahmen trifft Dornröschens Vater, damit seine Tochter nicht in den ewig andauernden Schlaf fällt?

  • Er sperrt Dornrösschen ein
  • Er besorgt ihr wachmachendes Aufputschmittel beim Kräuterhändler des Vertrauens
  • Er lässt die Hexe weg segeln, damit die Fluch Distanz nicht so weit reicht
  • Er lässt alle Spinnräder der Stadt verbrennen

Und jetzt wird es knifflig

Frage 3:  Wo ist das süßeste Reh zu finden?

  • In der Medizin – bei der „Reh“animation
  • Im Drama/Fantasyfilm „Bambi“
  • In Jülich bei Kerstin Martensen

 

Bis heute war ich mir ziemlich sicher, dass es kein süßeres Reh als das aus dem Walt Disney Film „Bambi“ gibt. Doch dann war ich im 100´5 Revier unterwegs und hab Kerstin Martensen mit Ihrem Rehkitz „Bee“ kennengelernt. Kerstin wohnt in Jülich Barmen und zieht ein Rehkitz mit der Flasche auf. Doch wie es zu dazu gekommen?

Eigentlich hatte „Bee“ überhaupt keine Chance auf ein Rehleben hier auf Erden. Die Stolberger Polizei fand das Neugeborene Ende Mai an einem Gleisbett bei Stolberg und alarmierte den Jäger. Doch auch der hatte nicht viel Hoffnung. Das Rehkitz war viel zu schwach um aufzustehen, wog nur ein knappes Kilo und auch Mama-Reh war nicht aufzufinden, obwohl alle auf ein Zeichen von ihr warteten.

Eine junge Polizistin erinnerte sich an ihre gute Bekannte die sich liebevoll um Tiere kümmert. Und schon wurde der Kontakt zu Kerstin Martensen hergestellt. Mit viel Glück und viel Geschick seitens der Polizei und der Leihmama, hat „Bee“ dann doch noch überlebt.

Heute springt das Rehkitz vergnügt durch den Garten in Barmen. Und als ich Kerstin und Ihren Sprößling besucht habe, hatte ich sogar das Glück, dass ich Bee streicheln durfte. Ein kleiner Schritt für das Reh – ein großes Erlebnis für mich als Reporter :-)

 

 

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