Alemannia: Viele Kilometer für viele Punkte

"Für uns war es wichtig nach dem Sieg gegen Essen auch Auswärts nachzulegen, uns Step-by-Step nach oben zu bewegen und vor allem den Anschluss nach oben zu halten - da wo wir hin wollen. Deswegen bin ich mit dem Engagement meiner Jungs und der Art und Weise wie wir uns Auswärts präsentiert haben sehr zufrieden", freute sich Alemannia-Trainer Fuat Kilic nach dem Sieg beim SV Rödinghausen.

Etwa 300 Kilometer trennen den Aachener Tivoli vom Häcker Wiehenstadion, dem Spielort der Partie zwischen dem SV Rödinghausen und der Alemannia. Der elfte Spieltag bot somit die weiteste Auswärtsfahrt für die Elf von Fuat Kilic und verhältnismäßig wenige Fans, die teils auf den vollen Autobahnen steckenblieben. Doch das Spiel entschädigte für viele Strapazen. Die erste Halbzeit zeigte zwei spielerisch gute Mannschaften und den einzigen Treffer der Begegnung durch Dominik Ernst, der wie in der Vorwoche als Matchwinner gefeiert wurde. In der zweiten Spielhälfte nahm die Dramatik deutlich zu. So verloren die Gastgeber gut 20 Minuten vor Abpfiff ihren Torhüter nach einer roten Karte, hatten zuvor jedoch bereits ihr Wechselkontingent ausgeschöpft und mussten somit einen Feldspieler zwischen die Pfosten stellen. Doch es kam noch härter: Mit gelb-rot verlor Rödinghausen noch einen weiteren Spieler, nahmen aber nochmal alles zusammen und rannte mit voller Kraft gegen die Aachener Defensive an. Doch an dieser war nicht vorbeizukommen. Voll konzentriert und ohne jede Aufregung hielten die Alemannen die Führung. Einen Wermutstropfen gab es dennoch. In der letzten Spielminute verwies Schiedsrichter Schütter noch einen dritten Spieler des Feldes, diesmal mit Tobias Mohr jedoch einen Aachener.

Eine kompakte Zusammenfassung des Spiels gibt es hier zum Nachhören.

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