News

Tätersuche mit Phantombild nach Raubüberfall in Hückelhoven

Mit einem Phantombild hofft die Polizei, den brutalen Wohnungsraub vom letzten Freitag auf der Straße Ochsenbend in Hückelhoven-Rurich aufzuklären.

Zwei Männer hatten dort abends an einer Haustür geklingelt, die Bewohnerin niedergeschlagen und gefesselt und waren dann mit ihrem Geld geflüchtet. Beide Männer sollen schlank und etwa 30 Jahre alt sein.

Sie sprachen Deutsch mit Akzent. Einer trug weiße, knöchelhohe Chucks mit grünen Streifen an den Sohlen. Von einem der Täter gibt es inzwischen ein Phantombild.

mehr...

Papst Franziskus erhält den Karlspreis 2016

Der Karlspreis 2016 geht an Papst Franziskus. Das haben das Karlspreisdirektorium und die Stadt Aachen heute Mittag bekannt gegeben.

Zur Begründung hieß es, der Papst sei eine Stimme des Gewissens, die mahne, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Er sei auch einer der Ersten gewesen, die angemahnt haben, Verantwortung für Flüchtlinge zu übernehmen. Die Verleihung des Karlspreises soll – anders als üblich – nicht in Aachen stattfinden, sondern in Rom. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Der Karlspreis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen. Papst Franziskus ist der 58. Träger des nach Karl dem Großen mehr...

Prozess um Überfall auf Aachener Juwelier hat begonnen

Fast zwei Jahre nach dem filmreifen Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Aachener Innenstadt muss sich ab heute einer der Täter vor dem Landgericht verantworten.

Der Raubüberfall am Holzgraben ereignete sich im Februar 2014 und war äußerst professionell geplant. Mit zwei Autos, die schon lange davor in Düsseldorf und Bonn gestohlen worden waren, fuhren die Täter vor dem Geschäft vor. Mit einem der Wagen versperrten sie die Zufahrt, dann stürmten mehrere bewaffnete und maskierte Männer in den Laden. Ohne ein Wort zu sagen bedrohnten sie Kunden und Angestellte, zerschlugen Vitrinen und nahmen unter anderem wertvolle Uhren mit.

Gerade einmal drei mehr...

Stationäre Grenzkontrollen sind beendet

Es gibt eine gute Nachricht für viele Pendler im 100'5-Revier. Die Bundespolizei hat die stationären Grenzkontrollen heute Nachmittag beendet. Sie waren vor gut einem Monat, nach den Terroranschlägen von Paris, eingeführt worden.

Seitdem gab es vor allem auf der A 44 von Belgien kommend in Richtung Aachen immer wieder lange Staus. Das dürfte sich jetzt ändern. Die Bundespolizei setzt auf eine neue Strategie, weil sie vermutet, dass sich Kriminelle mittlerweile auf die Situation eingestellt haben. Die Grenzen werden auch weiter verstärkt überwacht, aber mobil. Bei den Kontrollen wurden im 100'5-Revier zwar keine Terrorverdächtigen gefasst, aber die Bundespolizei mehr...

Zug rammt Auto in Nörvenich

In Nörvenich-Binsfeld ist es heute Morgen zu einem schweren Unfall gekommen.

Ein Auto wurde von einem Zug erfasst. Wie die Polizei uns sagte, ist der Autofahrer an dem unbeschrankten Bahnübergang auf die Gleise gefahren. Ob der 77-Jährige in der Dunkelheit den Güterzug übersehen oder gar nicht erst darauf geachtet hat, ist nicht klar. Das Gleis wird nur selten genutzt, und wenn ein Zug hier fährt, muss er vor dem Übergang erst anhalten. Wie ein Zeuge berichtet, hat sich der Lokführer auch diesmal daran gehalten.

Trotzdem erfasste die Bahn den Wagen, nachdem sie wieder angefahren war, und schob ihn auf eine Wiese. Der Autofahrer wurde schwer verletzt. mehr...

Fahndung im Zusammenhang mit Spielhallenüberfällen

Die Polizei Köln sucht nach einem mutmaßlichen Räuber, der sich möglicherweise in Aachen aufhält.

Der 31-jährige Verdächtige wird mit Haftbefehl gesucht, weil er in der Kölner Innenstadt vier Spielhallen überfallen haben soll. Die Überfälle liefen immer ähnlich ab und geschahen immer in den frühen Morgenstunden. Unter Anwendung von Gewalt drohte der Täter den Angestellten und entwendete die Tageseinnahmen oder das Bargeld aus den Automaten. In drei von vier Fällen flüchtete er mit der Beute in unbekannte Richtung.

Verdächtig ist ein 31-jähriger wohnsitzloser Mann, der sich überwiegend in den Stadtgebieten Aachen, Köln und Düsseldorf aufhalten soll. Die mehr...

Schusswaffen und Drogen in Wohnung in Eschweiler entdeckt

Die Polizei hat vor einer Woche in einer Wohnung in Eschweiler Waffen und Drogen gefunden.

An der Durchsuchung waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Spezialkräfte beteiligt. Sie seien einem konkreten Hinweis nachgegangen. In der Wohnung stießen sie auf mehrere Revolver und Langwaffen. Außerdem wurde eine Rohrbombe gefunden. Drei Männer wurden vorläufig festgenommen - zwei von ihnen seien noch in Untersuchungshaft, der dritte sei unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Hintergründe seien noch unklar.

Es gebe keine Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund - und auch eine Verbindung zur Rockerkriminalität wird bisher mehr...

Vermisstensuche in Würselen

Seit Montag wird der 60-jährige Walter Johannes Pütz aus Würselen vermisst.

Er verließ seine Wohnung und ist seitdem nicht auffindbar. Die Suchmaßnahmen seiner Familie und der Polizei blieben bisher erfolglos. Pütz ist ca. 1,85 Meter groß, hat eine normale Statur und längeres weißes Haar. Er trägt eine schwarze Jacke, eine bordeaux-farbene Hose und einen blauen Pullover. Wer einen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort geben kann wird gebeten, sich bei der Polizei unter einer der folgenden Nummern zu melden.

PP Aachen, KK 12 - Vermisstenstelle, 0241-9577 31201. PP Aachen Kriminaldauerdienst, 0241-9577-34210 (außerhalb der Bürostunden). mehr...

Pannen-Atom-Meiler Tihange 2 wieder hochgefahren

Der belgische Atomreaktor Tihange 2 ist trotz Protesten auch aus dem 100'5-Revier gestern Abend wieder hochgefahren worden. Das teilte der Betreiber Electrabel mit.

In den vergangenen Tagen war das Anschalten von Tihange 2 mehrfach verschoben worden. Der Meiler war mehr als anderhalb Jahre vom Netz - wegen tausender Haarrisse im Reaktorbehälter. mehr...

Verkleidet und mit Armschiene 22.000 Euro erbeutet

Mit einer sehr dreisten Masche hat ein Dieb in Aachen einen hohen Geldbetrag erbeutet. Die kuriose Geschichte passierte schon Anfang September, wie die Polizei heute mitteilt.

Der Unbekannte hatte einem Versicherungsangestellten in dessen Büro das Portemonnaie gestohlen. Zuerst machte er eine Kontoabfrage und stellte dabei fest, dass das Konto gut gefüllt war. Verkleidet und mit einer Armschiene ausgerüstet hob er dann wenig später mit der EC-Karte des Opfers über 22.000 Euro von dessen Konto ab. Die Armschiene gehörte offensichtlich zum Trick, um am Schalter Abweichungen bei der Unterschrift zu erklären.

Die Kripo hofft jetzt, mit der Hilfe von Bildern mehr...