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Ärger um Bürgerentscheide in Heinsberg

Der Heinsberger Stadtrat will heute Abend eine Satzung beschließen, die regeln soll, wie in Zukunft Bürgerentscheide ablaufen werden.

Der Entwurf der Verwaltung sorgt aber schon im Vorfeld für Ärger. Er sieht vor, dass bei Bürgerentscheiden nur per Briefwahl abgestimmt wird. Kritiker befürchten aber, dass auf diese Weise viel weniger Stimmen zusammenkämen als bei einer Urnenwahl, zumal Interessierte die Unterlagen auch noch selbst anfordern müssten. Sie werfen der Verwaltung vor, mit ihrem Vorschlag die Beteiligung der Bürger erschweren und Demokratie im Keim ersticken zu wollen.

SPD, FDP und Freie Wähler wollen dagegen, dass der CDU-dominierte Stadtrat mehr...

Gladbacher Polizei fahndet nach Vergewaltiger

Die Polizei Mönchengladbach fahndet nach einem Mann, der gestern Abend am Platz der Republik eine 15-Jährige vergewaltigt hat.

Davor war er gleichzeitig mit ihr in Lürrip in einen Bus der Linie 017 in Richtung Hauptbahnhof gestiegen. Darin belästigte er die Jugendliche schon und verfolgte sie auch nach dem Aussteigen, bis er sie schließlich um kurz nach 19 Uhr angriff. Der Täter ist nach eigenen Angaben 19 Jahre alt, soll etwa 1,70 m bis 1,80 m groß und schlank sein, mit schwarzem Undercut-Haarschnitt, kurzem Vollbart und gebräuntem Gesicht. Er sprach mit einem ausländischen Akzent und trug eine auffällige goldene Halskette und einen hellgrünen Parka mit Kapuze mehr...

Turnhallen in Düren gesperrt

Die Stadt Düren hat aus Sicherheitsgründen 19 Turnhallen vorsorglich gesperrt.

Möglicherweise sind die Decken nicht gut befestigt. Der Hintergrund: Im vergangenen Sommer hatten sich in einer Turnhalle in Bochum Teile der Decke gelöst. Auf Empfehlung des Landes Nordrhein-Westfalen hin nahmen die Bauaufsichtsbehörden deshalb alle städtischen Hallen unter die Lupe.

In Düren stellte sich bei der Überprüfung heraus, dass in sieben Hallen die Decken besser gesichert werden müssen. In zwei Fällen müssen sie dazu erst völlig demontiert werden. 12 weitere Hallen haben ähnliche Decken, deshalb wurden auch sie fürs Erste geschlossen.

Wann sie wieder mehr...

Geldautomaten in Aachen gesprengt

In Aachen waren heute Morgen wieder Geldautomatensprenger am Werk.

Sie schlugen gegen 4.15 Uhr in einer Bankfiliale in der Nähe des Audimax zu. Im Vorraum leiteten sie Gas in zwei Geldautomaten und sprengten sie so auf. Die Explosion war so stark, dass dabei auch zwei Kontoauszugsdrucker, die Eingangstür und die Fensterfront stark beschädigt wurden. Sogar in einem Nachbargeschäft kam es zu einem Wasserschaden. Experten prüfen noch, ob auch die Bausubstanz des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Polizei fahndet grenzüberschreitend nach vier Männern, die mit einem dunklen Audi RS 6 mit dem deutschen Kennzeichen BN - Z 910 geflüchtet sind, den mehr...

Polizei vermutet Brandstiftung nach Hafenbrand in Wessem

In der Nacht zu Samstag hat im Jachthafen im niederländischen Wessem eine Halle mit 15 Jachten gebrannt. Nach ersten Erkenntnissen vermutet die Polizei Brandstiftung und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sie bittet Zeugen, sich zu melden. Besonders mit einem Jogger, der in der Nähe des Brandortes gesehen wurde, würde die Beamten gern sprechen. Der Mann war dunkel gekleidet in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Nähe des Hafens unterwegs.

Im vergangenen Jahr hatte es in der niederländischen Grenzregion eine Serie von Brandstiftungen in Jachthäfen gegeben. Auch Wessem war damals betroffen. Ob es einen Zusammenhang zu dem Brand vom Wochenende geben mehr...

Stadt informiert zur Umweltzone in Aachen

Die Vorbereitungen für die Umweltzone in Aachen laufen. An rund 50 Zufahrtsstraßen werden jetzt Schilder aufgestellt.

Ab dem 1. Februar dürfen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Zone fahren. Grenze dafür ist im Großen und Ganzen der Außenring. Die Stadt will in den nächsten Wochen verstärkt informieren und auch mit belgischen und niederländischen Medien sprechen.

Denn auch Gäste aus dem benachbarten Ausland brauchen die Plakette. Alle Infos gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Aachen laufend aktualisiert. mehr...

Belohnung für Hinweisgeber zu Brandserie

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt eine Belohnung ausgelobt, um die Serie von Autobränden in Maastricht aufzuklären. Bis zu 5000 Euro soll es geben, wenn Hinweise zum Täter führen.

Seit April 2015 sind in Maastricht 50 Autobrände gezählt worden, die vermutlich gelegt wurden. Um den Brandstiftern auf die Spur zu kommen, bittet die Staatsanwaltschaft um die Hilfe der Bürger. Im Stadtgebiet liegen Flyer aus und hängen Plakate, die über die Brandserie informieren und auf denen um Tipps gebeten wird.

Die Hoffnung ist, dass zum Beispiel späte Spaziergänger etwas beobachtet haben. Oder vielleicht wertvolle Tipps über soziale Medien im Internet den Weg zur mehr...

Gute Stimmung bei den Unternehmen im 100'5-Revier

Die Unternehmen im 100'5 Revier starten überwiegend optimistisch ins neue Jahr - laut Konjunkturumfrage der Industrie und Handelskammer Aachen.

Dabei gibt es einige Besonderheiten in den Regionen: Im Kreis Düren sind die Betriebe mit ihrer Situation überwiegend zufrieden, viele erwarten aber, dass das nicht so bleibt.

In der Städteregion Aachen haben die Unternehmen die höchsten Erwartungen für ihre Zukunft: 28 Prozent erwarten, dass ihre Lage sich positiv entwickelt. mehr...

Falsche Stadtmitarbeiter in Alsdorf

Die Stadt Alsdorf warnt vor Trickbetrügern im Stadtgebiet. Die versuchen in Einfamilienhäuser zu kommen und geben sich dazu als Mitarbeiter der Stadt oder des Energieversorgers EWV aus.

Sie behaupten am Telefon, das Haus sei nicht richtig gedämmt. Dann wollen sie einen Termin ausmachen, um vor Ort nach Energiesparmöglichkeiten zu suchen. Das ist aber offenbar nur ein Trick, um ins Haus zu gelangen.

Die Stadt weist darauf hin, dass es sich weder um Stadt- noch um EWV-Mitarbeiter handelt. Besonders Anwohner aus Hoengen und der Broicher Siedlung haben solche verdächtigen Anrufe in den letzten Tagen bekommen. mehr...

StädteRegion lässt rechtliche Möglichkeiten zu Tihange prüfen

Die StädteRegion Aachen lässt die rechtlichen Rahmenbedingungen zu den belgischen Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 prüfen.

Das Verfahren konkretisiere sich, teilt die StädteRegion jetzt mit. Eine Anwaltskanzlei in Düsseldorf und Fachanwälte für Energierecht in Brüssel seien beauftragt worden. Es gehe besonders um eine Prüfung der Informations- und Auskunftsansprüche gegen den Betreiber und die belgischen Genehmigungsbehörden. Das soll für mehr Transparenz sorgen. In drei Wochen sollen die nächsten konkreten Schritte vereinbart werden.

Die Mitglieder des Städteregionstages hatten sich im Dezember einstimmig mit einer Resolution gegen die mehr...