Wirtschaft

Aktuelle Meldungen zum Thema Wirtschaft & Entwicklung bzw. Veränderung von Unternehmen im 100'5-Revier.

Stadt will ehemalige Panzerkaserne kaufen

Die Stadt Düren hat sich den Ankauf der ehemaligen Panzerkaserne am Burgauer Wald gesichert.

Sie will das Gelände im kommenden Jahr vom bisherigen Eigentümer, einem Investor, übernehmen. Die Unternehmen, die dort angesiedelt sind, sollen weiter Mieter dort bleiben. Der Kauf soll auch einen Beitrag dazu leisten, dass die Arbeitsplätze dort langfristig erhalten werden. mehr...

Cinram verliert weiteren Kunden

Für Cinram in Alsdorf gibt es kurz nach der Schließung der Produktion noch eine schlechte Nachricht.

Wie uns die Kanzlei des Insolvenzverwalters bestätigte, hat ein weiterer Kunde angekündigt, seine Zusammenarbeit mit Cinram zum Ende Januar nächsten Jahres zu beenden. Der Betrieb des Unternehmens soll aber im vollen Umfang weitergeführt werden - und es werde weiter mit potenziellen Investoren gesprochen.

Erst in dieser Woche war die Produktion am Standort Alsdorf geschlossen worden. Rund 330 Mitarbeiter hatten die Kündigung bekommen. Laut Gewerkschaft IGBCE sind rund 215 von ihnen in eine Transfergesellschaft gewechselt. Die Bereiche Distribution, mehr...

Etwas mehr Arbeitslose im 100'5 Revier

Die Arbeitsagentur Aachen Düren hat heute die aktuellen Arbeitslosenzahlen fürs 100'5 Revier bekannt gegeben.

Demnach waren im Juli in der Region etwas mehr Menschen ohne Job als noch im Juni. Das liege aber vor daran, dass viele in dieser Zeit mit der Schule fertig geworden sind oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und jetzt einen Job suchen. Die Arbeitslosenquote im 100'5 Revier liegt aktuell bei 7,2 Prozent. mehr...

Santander-Bank will in Gladbach Stellen streichen

Der spanische Bankkonzern Santander will in Deutschland rund 100 Filialen schließen.

Dabei fallen etwa 600 Stellen weg, wie das Unternehmen mitteilte. Die Rheinische Post berichtet, dass davon rund 100 in der Santander-Zentrale in Mönchengladbach gestrichen werden. Angestrebt wird, die Maßnahmen ab dem 1. April nächsten Jahres umzusetzen. Vorstandschef Ulrich Leuschner kündigte an, unverzüglich Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufzunehmen, um eine sozialverträgliche und einvernehmliche Lösung für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. mehr...

Offene Lehrstellen

Kurz vor Ausbildungsbeginn sind im 100'5 Revier noch rund 2.600 Ausbildungsplätze frei.

Davon sind zum Beispiel im Kreis Heinsberg mehr als 570 Plätze noch frei. Oft passe es einfach nicht zwischen Bewerber und Unternehmen oder die Bewerber sollen sich nicht für einen Ausbildungsplatz entscheiden können. Bei den offenen Lehrstellen handelt es sich meist um kaufmännische Berufe im Büro oder Einzelhandel, aber auch Softwareentwickler im dualen Studium werden gesucht. Die Agentur für Arbeit rät auch jetzt noch kurzfristig Bewerbungen abzuschicken. mehr...

Größeres Industriegebiet

Die Industriezone Rovert in Raeren wird ausgebaut.

Laut Medienberichten hat die Wallonische Region jetzt zugestimmt auf knapp sieben Hektar Land neue Baugrundstücke zu schaffen. Das soll bis zu 130 Arbeitsplätze bringen. Interessenten gibt es unter anderem aus dem Handwerksbereich und dem Gartenbau. Knapp 2 Millionen Euro kostet der Ausbau. Die gemeine Raeren beteiligt sich an den Kosten mit mehr als 500.000 Euro. Im September soll der Ausbau beginnen. mehr...

Mehr Lohn für Tagesmütter in Heinsberg

Der Kreis Heinsberg hat beschlossen, ab August Tagesmütter besser zu bezahlen.

Kindertagespflege ist eine verantwortungvolle Arbeit ist, so der Kreis Heinsberg. Deswegen sollen Tagesmütter statt 3,30 Euro ab nächsten Monat 5,10 Euro die Stunde bekommen. Nach einer abgeschlossenen Qualifzierung bekommen sie 5,90 Euro die Stunde. Außerdem kann pro Kind ein Zuschuss beantragt werden, um spezielle Ausstattungen zu kaufen. Bezahlt werden die Tagesmütter vom Jugendamt während die Eltern der Kinder einen Elternbeitrag zahlen. mehr...

Transfergesellschaft für entlassene Cinram-Beschäftigte

Die Cinram GmbH in Alsdorf hat heute Morgen den Sozialplan für rund 330 Beschäftigte vorgestellt, die entlassen werden.

Sie können bis Ende des Monats in eine Transfergesellschaft wechseln. Die soll ihnen neue Jobs vermitteln und sie bei Bedarf fortbilden. Außerdem erhalten sie darin noch ein halbes Jahr lang bis zu 77 Prozent ihres bisherigen Lohns.

Ob sie auch eine Abfindung bekommen, wird sich erst zeigen, wenn das Insolvenzverfahren bei Cinram abgeschlossen ist. Das kann aber Jahre dauern.

Mehr als 100 Mitarbeiter stehen allerdings ohne weitere Regelung da, weil sie nur befristete Verträge hatten, die jetzt auslaufen. Cinram muss Stellen mehr...

Niedrigste Juni-Arbeitslosigkeit im 100'5 Revier seit 25 Jahren

Im Bezirk der Arbeitsagentur Aachen Düren ist die Arbeitslosigkeit im Juni wieder zurückgegangen.

Der Arbeitsmarkt in der Region sei stabil, sagt die Agentur - es sei die niedrigste Juni-Arbeitslosigkeit seit 25 Jahren. Ausbildung sei der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Demnach waren im Jahr 2016 laut Arbeitsagentur Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung fünfmal häufiger arbeitslos als Ausgebildete. mehr...

Eventueller Stellenabbau beim Pharmaunternehmen Grünenthal

Das Pharmaunternehmen Grünenthal möchte sich auch an den Standorten Aachen und Stolberg neu strukturieren.

Nach einer Analyse sollte das Unternehmen bis zum Jahr 2022 einen Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro verzeichnen können. Weil das nur durch eine Umstrukturierung des Unternehmens funktionieren kann, muss an einigen Standorten in Deutschland die Belegschaft verkleinert werden. Weltweit sind zwischen 250 bis 350 Stellen bei Grünenthal gefährdet. 70 davon in Deutschland. Die Grünenthal Mitarbeiter in Aachen und Stolberg wurden gestern schon informiert. Ob sie jedoch auch vom Stellenabbau betroffen sein werden ist noch unklar. mehr...