Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Klimacamp in Lützerath

Das am Freitag startende Klimacamp findet in Erkelenz-Lützerath statt. Das gaben die Veranstalter jetzt bekannt.

Rund 1000 Umweltschützer werden erwartet. Sie wollen gegen die Zerstörung von Dörfern und der Umwelt durch die Braunkohleförderung demonstrieren. mehr...

Hilfe für Mechernich

Gut drei Wochen nachdem ein schweres Unwetter über Mechernich hinweg gezogen ist, bekommen die betroffenen Haushalte jetzt Unterstützung vom Land NRW.

Bis zu 2500 Euro werden jeweils bereitgestellt. Neben Haushalten stellt NRW auch kleinen Gewerbetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben Soforthilfe bereit für Schäden von mindestens 10.000 Euro. mehr...

Aachener Wald hat sich vergrößert

Der Aachener Wald hat sich in den letzten 10 Jahren um eine Fläche von etwa 12 Fußballfeldern vergrößert.

Das hat jetzt eine Untersuchung des Aachener Forstamtes ergeben. Den größten Anteil machen dabei Laubbäume aus. Dazu kommt das Forstamt zu dem Fazit, dass es den Bäumen qualitativ gut geht. Etwa alle 10 Jahre werden die Bäume gezählt und die Qualität der Bewaldung überprüft. mehr...

Tihange 1 wieder am Netz?

Nachdem die Wiederinbetriebnahme des Atomreaktors Tihange 1 in dieser Woche schon zweimal verschoben wurde, gibt es jetzt einen neuen Termin.

Wie der Betreiber ENGIE Electrabel mitteilt, soll der Atomreaktor in der kommenden Nacht um 3 Uhr wieder ans Netz gehen. Eigentlich sollte Tihange 1 schon Ende Juli wieder hochgefahren werden. Es habe allerdings immer wieder Feinheiten, die geklärt werden musssten, so der Betreiber ENGIE Electrabel. mehr...

Alsdorfer Energeticon soll bald mit Erdwärme beheizt werden

Das Energie-Museum Energeticon in Alsdorf soll bald mit Erdwärme aus einem ehemaligen Grubenschacht geheizt werden.

Dazu soll Grubenwasser aus der stillgelegten Steinkohlezeche Anna benutzt werden. Das Wasser in dem Schacht ist nämlich 26 Grad warm. Die Arbeiten an der Erdwärme-Heizung haben in dieser Woche begonnen, in spätestens einem Jahr soll sie in Betrieb gehen. mehr...

Bericht zum Konflikt am Tagebau Hambach

Die Polizei aus Aachen, Düren und dem Rhein-Erftkreis will sich am Mittag zur Situation rund um den Braunkohletagebau Hambach äußern.

Seit Jahren kämpfen Umwelt-Aktivisten gegen die Ausweitung des Tagebaus und das Abholzen des Waldes. Die Polizei will mitteilen, wie sie ihre Zuständigkeit für den Hambacher Forst neu geregelt hat. Bisher waren die örtlichen Polizeibehörden zuständig. mehr...

Jod-Tabletten für die Bevölkerung im 100'5 Revier voraussichtlich ab Oktober

Die Städteregion Aachen arbeitet daran, Jod-Tabletten an die Bevölkerung zu verteilen. Im Fall einer Katastrophe im Kernkraftwerk im belgischen Tihange können die Tabletten vor Schilddrüsenkrebs schützen.

Dazu müssen sie aber zum richtigen Zeitpunkt eingenommen werden. Die Verteilung der Jodtabletten könnte im Oktober starten, sagte Städteregionsrat Helmut Etschenberg gestern Abend bei einer Info-Veranstaltung.

Bis Ende des Jahres will die Städteregion außerdem eine Info-Broschüre für den Notfall herausgeben. mehr...

EU-Komission verspricht mehr Informationen zu Tihange 2

StädteRegionsrat Helmut Etschenberg hat gestern den EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Canete, getroffen.

Canete versprach Etschenberg, alle Unterlagen der EU-Kommission zum umstrittenen Atomreaktor Tihange 2 zur Verfügung zu stellen. mehr...

Vorsicht mit Tieren im Auto bei hohen Temperaturen!

Damit das Auto beim aktuellen, heißen Sommerwetter nicht zur tödlichen Falle für die eigenen Vierbeiner wird, gibt es Tipps vom Veterinäramt der StädteRegion Aachen.

Klar ist: man sollte Hunde und Katzen bei diesen Temperaturen grundsätzlich nicht im Auto zurückzulassen. Da kann es in der Sonne im Wagen Temperaturen bis zu 50 Grad und mehr geben.

Trotzdem passiert das immer wieder, sagen die Mitarbeiter des Amtes aus ihrer Erfahrung der vergangenen Tage. mehr...

EU-Kommissar sichert Unterstützung zu

Mehrere Bundestagsabgeordnete aus dem 100'5-Revier waren gestern in Brüssel zu Besuch.

Bei dem Trreffen mit dem EU-Kommissar für nukleare Sicherheit Miguel Arias Canete ging es um die Sicherheit der Reaktoren Tihange 2 und Doel 3. Canete sicherte den Politikern Unterstützung zu, sagte aber auch, dass jedes Land selbst für die Nutzung von Kernenergie verantwortlich sei. Der EU-Kommissar will die Sicherheit der Atomkraftwerke aber weiter innerhalb der EU-Kommission diskutieren. Das Thema sei außerordentlich wichtig, so Canete. mehr...