Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

FANC kritisiert Electrabel

Der Chef der Atomaufsichtsbehörde in Belgien, FANC, hat den Betreiber der Atomkraftwerke in Tihange und Doel kritisiert.

Wie jetzt bekannt wurde, schickte Jan Bens zwei Briefe an Electrabel. In denen bemängelt er die Sicherheitsvorkehrungen in den Werken. Der Brandschutz und das Risiko einer Kernschmelze werde zu locker behandelt. Das habe eine Untersuchung im August ergeben. Jan Bens war selbst fast 30 Jahre für den Betreiber der Atomkraftwerke tätig und ist jetzt der Leiter der belgischen Atomaufsichtsbehörde. mehr...

DG-Parlament fordert Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3

Das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens fordert, die beiden Pannenreaktoren Tihange 2 und Doel 3 in Belgien sofort abzuschalten.

Dazu hat das Parlament eine Resolution beschlossen. Die DG-Regierung will die belgische Zentral-Regierung und die anderen Regional-Regierungen von ihrer Forderung überzeugen. mehr...

Kleineres Erdbeben im 100'5 Revier

Im 100'5-Revier hat heute Vormittag die Erde gebebt.

Das Beben war um 10 nach 10 in knapp 14 Kilometern Tiefe bei Nörvenich im Kreis Düren. Laut der Erdbebenstation in Bensberg hatte es eine Stärke von 2,8.

Die Station hat in diesem Jahr schon fast 20 Beben in unserer Region gemessen. Das heute war aber das erste, das auch zu spüren war. mehr...

Drastische Studie zu potentiellem Atomunfall in Tihange vorgestellt

Bei einem Gau im Atomreaktor Tihange 2 könnte es auch zu drastischen Folgen im 100´5 Revier kommen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% wäre die Stadt Aachen bei einem solchen Reaktorunfall nachher unbewohnbar.

Das bestätigt eine Studie, die die Städteregion Aachen in Auftrag gegeben hatte. Es gehe dabei nicht um Panikmache, sagt die StädteRegion, sondern darum, ihre Klage gegen Tihange 2 zu unterstützen. Untersucht wurde bei der Studie im Detail, wie sich die Radioaktivität bei einem Gau in Tihange von dort aus ausbreiten würde. mehr...

Friedlicher Protest gegen Abholzung

Mit einer Menschenkette haben gestern Umweltschützer dagegen protestiert, dass der Hambacher Forst weiter abgeholzt wird, um dem Braunkohletagebau Platz zu machen.

Rund 1000 Teilnehmer bildeten eine rote Linie an der alten A4, um dem Tagebau eine symbolische Grenze zu setzen. Laut Polizei verlief die angemeldete Demonstration friedlich, es gab aus polizeilicher Sicht keine Vorkommnisse. mehr...

Große Protestaktion im Hambacher Forst

Im Hambacher Forst findet heute eine große Protestaktion statt.

Dazu aufgerufen haben wieder einmal Braunkohlegegner. Im Rahmen eines Waldspaziergangs wollen sie ein Zeichen setzen gegen die weitere Rodung des Forsts. Teilnehmer sind aufgefordert, sich rot anzuziehen und rote Fahnen, Bänder oder ähnliches mitzubringen. So sollen sie eine rote Linie entlang der Trasse der ehemaligen Autobahn 4 bilden. Die Aktivisten fordern, dass die Rodung des Waldes diese Grenze nicht überschreiten soll.

Der Spaziergang beginnt um 12 Uhr im Hambacher Forst. Wer sich nur an der Roten Linie beteiligen möchte, kann um 2 Uhr direkt zum Parkplatz Manheimer Bürge bei mehr...

Beschwerde über Windpark im Münsterwald abgelehnt

Ein Eilantrag gegen den Windpark im Münsterwald in Aachen ist ohne Erfolg geblieben. Das Aachener Verwaltungsgericht hat ihn abgelehnt.

Die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW hatte den Antrag gestellt, weil sie befürchtet, dass die sieben Windanlagen geschützte Tiere gefährden würden. Das sei aber nicht so, entschied das Gericht. mehr...

Alemannia plant Aktion gegen AKW in Tihange

Die Alemannia will ein Zeichen setzen gegen das umstrittene belgische Kernkraftwerk in Tihange. Das Heimspiel der Aachener am 12. November gegen die U 21 des 1. FC Köln soll unter dem Motto «Stop Tihange» stattfinden.

Die Spieler werden ein Sondertrikot tragen, für die Fans werden T-Shirts angeboten. Außerdem gibt es Karten für das Spiel zum Preis von fünf Euro.

Das Geld, was der Verein mit dem Ticketverkauf verdient, soll nachher an eine Initiative gegen das AKW in Tihange gehen. mehr...

Hilfsorganisationen bitten um Spenden nach Verwüstung durch Hurrikan „Matthew“ in Haiti

Nach dem Hurrikan Matthew helfen zahlreiche internationale und deutsche Organisationen den Menschen in Haiti. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur verteilt etwa die Hilfsorganisation Care in besonders stark betroffenen Regionen Trinkwasser, Nahrungsmittel sowie Decken und Hygiene-Pakete.

Auch World Vision bringt Decken und Hygiene-Sets, Wasserkanister und Tabletten zur Aufbereitung von Trinkwasser zu den Betroffenen. Der Arbeiter-Samariter-Bund hilft mit rund 30 Mitarbeitern vor Ort. Das Aachener Hilfswerk Misereor hat schon am Freitag eine erste Soforthilfe von 50.000 Euro angekündigt. Welche zusätzlichen Hilfen nötig seien, werde derzeit ermittelt, mehr...

Vermehrt tote Amseln durch Virus-Erkrankung

In fast ganz Deutschland sterben in diesem Jahr Vögel am Usutu-Virus.

Nach Angaben des Bernard-Nocht-Institut für Tropenmedizin sind viele Amseln im Dreiländereck Deutschland - Niederlande - Belgien im Raum Aachen betroffen. Der Naturschutzbund Deutschland hat dazu aufgerufen, tote Tiere über seine Internetseite zu melden und nach Möglichkeit einzuschicken.

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