Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Klimacamp der Braunkohlegegner beginnt

Heute beginnt in Erkelenz das Klimacamp der Braunkohlegegner.

Bis zu 7.000 Umweltaktivisten werden erwartet. Von nächster Woche Donnerstag an sind dann auch Protestaktionen gegen den Braunkohleabbau geplant, zum Beispiel in Form einer Menschenkette. Der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach rief die Umweltaktivisten dazu auf, friedlich zu demonstrieren. mehr...

Erste Braunkohlegegner im Klimacamp eingetroffen

In Erkelenz sind die ersten Braunkohlegegner zu ihrem Klimacamp eingetroffen. Bis zu 7.000 Umweltaktivisten werden erwartet.

Dort finden ab Freitag mehrere Infoveranstaltungen über Klimagerechtigkeit oder den Braunkohleausstieg statt. Ab dem 24.08. soll es dann Protestaktionen gegen den Braunkohleabbau geben, um die Infrastruktur an Tagebauen zu blockieren, z.B. in Form einer Menschenkette. Das zentrale Klimacamp liegt in Erkelenz, ein zweites gibt es am Tagebau Hambach. Wegen dieses Camps sind die Bewohner von Kerpen-Buir und Manheim heute zu einem Infoabend der Polizei eingeladen. Los geht es um 6 Uhr in der Aula der Grundschule im Park in Kerpen-Buir. Einen mehr...

Bund der Steuerzahler vergleicht Müll- und Abwassergebühren 2017

Der Bund der Steuerzahler hat wieder die Kosten der Müll- und Abwasserentsorgung in NRW verglichen.

Der Bund möchte die Verbraucher informieren und hat dafür die Städte und Gemeinden in NRW befragt, um herauszufinden, in welchen Städten die Entsorgung von Müll und Abwasser am teuersten und günstigsten ist. Bei den teuersten Kommunen was den Abfall betrifft sind auch die Städte Aachen, Würselen und Stolberg dabei. Am preiswertesten ist die Müllentsorgung in mehreren Gemeinden in der Eifel. Beim Abwasser ist die Stadt Monschau auf dem zweiten Platz der teuersten Kommunen und in Heinsberg gab es die größte Steigerung bei den Abwassergebühren seit dem vergangenen mehr...

Fischsterben in Angelsee

In Mönchengladbach-Peel macht starkes Wasserlinsenwachstum dem Anglerverein dort schwer zu schaffen.

Im Peeler Feldchen See sind nach Schätzungen des Vereins schon mehr als 150 Fische gestorben, weil der Sauerstoffgehalt im Wasser durch den grünen Teppich darauf so niedrig ist. Vermutet wird, dass die Wasserlinsen wegen starker Düngung auf den umliegenden Feldern so sehr wuchern. Der Verein hat einen Biologen eingeschaltet und eine Absaugpumpe bestellt. Gesucht werden auch noch Freiwillige, die helfen, den See von dem Bewuchs zu befreien. Infos dazu findet Ihr hier .

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Verteilung von Jodtabletten startet am 1. September

Die Verteilung von Jodtabletten als Schutz im Fall eines Reaktorunfalls startet im 100'5-Revier am ersten September.

Der Grund ist unsere Nähe zum umstrittenen belgischen Kernkraftwerk Tihange. Die Tabletten sollen verhindern, dass im Fall eines Reaktorunfalls die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt, was zu Krebs führen kann.

Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg haben gemeinsam ein Verteilungskonzept für ihre Bürger ausgearbeitet. Über ein Onlineportal, das bald freigeschaltet werden soll, kann man einen Bezugsschein beantragen, mit dem man die Tabletten vom 1. September bis Ende November bei allen teilnehmenden mehr...

Dieselverbot und höhere Parkgebühren in Aachen?

An mehreren Stellen in Aachen ist die Luft noch immer zu stark mit Schadstoffen belastet - trotz der Umweltzone, die seit einundhalb Jahren im Zentrum gilt.

Deshalb muss die Stadt weitere Maßnahmen prüfen. Zur Zeit sind mehrere denkbar. Ganz oben auf der Liste steht eine Erhöhung der Parkgebühren an den Straßenrändern in der Innenstadt, um Autos fernzuhalten. Bisher sind die Gebühren in Aachen nach Ansicht der Bezirksregierung Köln zu niedrig.

Diese hat die Stadt auch gebeten, ein mögliches Verbot von Dieselautos zu prüfen. Um so ein Verbot durchzusetzen, fehlt bisher allerdings die rechtliche Grundlage.

Kritik daran kommt auch schon von der mehr...

Braunkohlegegner wollen Tour nutzen

Braunkohlegegner wollen die Durchfahrt der Tour de France am kommenden Sonntag nutzen, um im Rheinischen Braunkohlerevier zu protestieren.

Das Bündnis "Zukunft statt Braunkohle" ruft zum Protest auf. Die Botschaft der Braunkohlegegner ist eindeutig: Kohle tötet. Sie wollen auf die Folgen des Tagebaus für Mensch und Natur aufmerksam machen. Für sie gehe es darum den Zuschauern vor dem Fernseher zu zeigen, dass die Tour nicht durch blühende Landschaften fährt. Stattdessen verlaufe die 2. Etappe über mehrere Kilometer parallel zur Abbaukante des Tagebaus Garzweiler. Stören wollen die Braunkohlegegner die Tour aber nicht. mehr...

50.000 Teilnehmer bei Menschenkette gegen Tihange

Im 100'5-Revier hat heute Nachmittag die bisher größte Protestaktion gegen die belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel stattgefunden.

Nach Angaben der Veranstalter bildeten dabei 50.000 Teilnehmer eine Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen. Sie kamen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden und forderten, die beiden Tihange 2 und Doel 3 sofort stillzulegen.

In den Reaktordruckbehältern der beiden Meiler wurden tausende Risse entdeckt. Experten halten das für ein großes Sicherheitsrisiko. Trotzdem hat die belgische Atomaufsicht den Weiterbetrieb genehmigt. mehr...

Atomkraftgegner bekommen Einladung

Die Organisatoren der Menschenkette gegen Tihange am Sonntag haben nach eigenen Angaben eine Einladung des Kraftwerksbetreibers Engie zu einem Dialog bekommen.

Um so ein Gespräch bemühen sich die Atomkraftgegner schon seit fünf Jahren, sagt das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie. Trotzdem wird wohl nichts aus dem Treffen: Es soll nämlich am Sonntag stattfinden, genau zu dem Zeitpunkt also, an dem ja auch die Menschenkette ist. mehr...

Hohe Ozonwerte im 100'5 Revier

Mit den hohen Temperaturen steigen im 100'5-Revier auch wieder die Ozonwerte.

Wie die StädteRegion Aachen mitteilt, wurden in Aachen-Burtscheid und Simmerath auffällige Werte gemessen. Besonders bei empfindlichen Menschen können hohe Ozonwerte zu Kopfschmerzen und Schleimhautreizungen führen. Sie sollten auf Sport und Ähnliches im Freien besser verzichten - oder es morgens tun. mehr...