Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

50.000 Teilnehmer bei Menschenkette gegen Tihange

Im 100'5-Revier hat heute Nachmittag die bisher größte Protestaktion gegen die belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel stattgefunden.

Nach Angaben der Veranstalter bildeten dabei 50.000 Teilnehmer eine Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen. Sie kamen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden und forderten, die beiden Tihange 2 und Doel 3 sofort stillzulegen.

In den Reaktordruckbehältern der beiden Meiler wurden tausende Risse entdeckt. Experten halten das für ein großes Sicherheitsrisiko. Trotzdem hat die belgische Atomaufsicht den Weiterbetrieb genehmigt. mehr...

Atomkraftgegner bekommen Einladung

Die Organisatoren der Menschenkette gegen Tihange am Sonntag haben nach eigenen Angaben eine Einladung des Kraftwerksbetreibers Engie zu einem Dialog bekommen.

Um so ein Gespräch bemühen sich die Atomkraftgegner schon seit fünf Jahren, sagt das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie. Trotzdem wird wohl nichts aus dem Treffen: Es soll nämlich am Sonntag stattfinden, genau zu dem Zeitpunkt also, an dem ja auch die Menschenkette ist. mehr...

Hohe Ozonwerte im 100'5 Revier

Mit den hohen Temperaturen steigen im 100'5-Revier auch wieder die Ozonwerte.

Wie die StädteRegion Aachen mitteilt, wurden in Aachen-Burtscheid und Simmerath auffällige Werte gemessen. Besonders bei empfindlichen Menschen können hohe Ozonwerte zu Kopfschmerzen und Schleimhautreizungen führen. Sie sollten auf Sport und Ähnliches im Freien besser verzichten - oder es morgens tun. mehr...

Hohe Waldbrandgefahr im 100'5 Revier

Im 100'5 Revier ist die Gefahr von Waldbränden aktuell hoch.

Nach Einschätzung des Regionalforstamtes Rureifel-Jülicher Börde bedeuten die hohen Temperaturen enormen Stress für den Wald, außerdem gibt es dort viel trockenes Gras und Äste. Im Wald ist es deshalb momentan verboten und hochgefährlich zu rauchen, Feuer zu machen oder zu grillen. Auch in der Nähe von Wäldern sollte man das nicht tun, weil der Wind die Funken weitertragen kann. mehr...

Land NRW verkauft indirekte Beteiligungen an AKW in Tihange und Doel

Das Land NRW hat seine umstrittenen Anteile an zwei französischen Energiekonzernen verkauft. Das hat das NRW-Finanzministerium der Aachener Zeitung bestätigt.

Über die Wertpapiere war Nordrhein-Westfalen indirekt am Betreiber der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel finanziell beteiligt. Deshalb hatte es Kritik am Land wegen dieser Anleihen gegeben. mehr...

Belgien bestätigt neu entdeckte Risse in Tihange 2

Im belgischen Atomreaktor Tihange 2 haben Experten bei neuen Kontrollen weitere Risse entdeckt.

Im Hochdruckkessel seien 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion 2014 gefunden worden. Das antwortete der belgische Innenminister Jan Jambon auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Nach Medienangaben erklärte Jambon, die Sicherheit des Reaktors sei damit nicht infrage gestellt. Die 70 zusätzlichen Risse habe man entdeckt, weil die Kamera bei der neuen Untersuchung anders positioniert worden sei, sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga.

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Atom-Kommission trifft sich

In Bonn kommt heute zum ersten Mal die deutsch-belgische Atom-Kommission zusammen. Ziel des Treffens ist ein besserer Informationsaustausch.

Im Dezember hatten beide Länder ein Nuklearabkommen beschlossen. Darin wurde festgehalten, dass sich Deutschland und Belgien besser austauschen wollen. Themen wie die nukleare Sicherheit, der Strahlenschutz und die Entsorgung radioaktiver Abfälle sollen abgestimmt werden. In den ersten Treffen heute und morgen geht es um die umstrittenen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3. Kritik kommt währenddessen von den Grünen, für sie muss sich die deutsche Bundesregierung klarer für die Abschaltung der Reaktoren einsetzen. mehr...

Blickfänger gegen Tihange

In den Bürofenstern im Haus der StädteRegion in Aachen hängen ab sofort 100 Plakate mit der Aufschrift "Stop Tihange".

Auch viele Geschäfte und Unternehmen haben sich bereits an der Aktion beteiligt. Die StädteRegion protestiert damit gegen den umstrittenen Atommeiler Tihange 2. mehr...

Badeseen im 100'5-Revier sind sauber

Die Wasserqualität in den Badeseen im 100'5-Revier ist gut bis sogar ausgezeichnet.

Das zeigt ein neuer Testbericht der EU. Darin bekommen der Effelder Badesee im Kreis Heinsberg, der Blausteinsee und der Eiserbachsee in der StädteRegion sowie die Badeseen in Echtz und Düren jeweils Bestnoten. mehr...

Land NRW soll indirekt an Kernkraftwerken in Doel und Tihange beteiligt sein

Das Land NRW beteiligt sich offenbar indirekt mit Steuergeldern an den umstrittenen Kernkraftwerken in Tihange und Doel.

Die tagesschau berichtet , dass der Pensionsfonds des Landes mehrere Millionen Euro in den französischen Energiekonzern ENGIE investiert hat. Der wiederum ist Betreiber der Kernkraftwerke in Tihange und Doel. Städteregionsrat Helmut Etschenberg findet diese indirekte Beteiligung wörtlich "unfassbar". Er forderte gegenüber der tagesschau, dass das Land aus diesen Fonds aussteigt. mehr...