Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Beschwerden gegen Zeelink Gaspipeline

Die Stadt Aachen hat Beschwerde gegen den Verlauf der Gaspipeline Zeelink eingereicht.

Damit ist Aachen nicht allein: 190 weitere Kommunen, Unternehmen oder andere öffentliche Institutionen asu der Region haben sich beschwert und können das auch noch bis zum 18. Dezember tun. Beschwerden von Privatpersonen wurden bis Anfang November entgegengenommen; 290 sind da allein in der Aachener Region eingegangen. Die Meisten stört es, dass die Pipeline zu nah an ihrem Grundstück verlegt werden soll und sie beim Bau durch Lärm und Dreck belästigt werden. Diese Beschwerden sind auch schon an die Pipelinebetreiber gegangen, die den Verlauf direkt umplanen können. Im Mai mehr...

Neue Auseinandersetzungen im Hambacher Forst

Gerodet wird im Hambacher Forst ja aktuell wieder nicht. Aber: Ärger gabs dort auch gestern trotzdem.

Die Polizei meldet, dass Mitarbeiter des RWE-Sicherheitsdienstes mit Steinen beworfen wurden - getroffen wurden sie aber nicht. Auch wurden von Aktivisten gestern wohl wieder so genannte Krähenfüße ausgelegt und Barrikaden aufgebaut. Bei einem Gespräch mit Aktivisten soll ein Polizist bespuckt und auch geschlagen worden sein, schrieb die Polizei Aachen. mehr...

Ab 18 Uhr stoppen die Rodungen im Hambacher Forst

Die Rodungen im Hambacher Forst müssen erst mal wieder aufhören – um 18 Uhr.

Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Der Grund: Die Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz B.U.N.D hatte gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Köln Beschwerde eingereicht. Bis das Oberverwaltungsgericht darüber entschieden hat, darf RWE keine Bäume mehr fällen.

Den ganzen Tag hatte die Aachener Polizei es nicht einfach mit dem Umweltaktivisten im Hambacher Forst. Die Beamten wurden beschuldigt Pfefferspray gegen die Aktivisten eingesetzt und sie von einer Böschung geschubst zu haben. Aber auch die Beamten selbst werden von den mehr...

Schnelle Hilfe für Kommunen nach Dieselgipfel zugesagt

Kanzlerin Merkel hat den Kommunen nach einem Sofortprogramm für bessere Luft noch weitere Hilfen in Aussicht gestellt.

Erstmal soll es aber jetzt Geld aus dem Fördertopf von einer Milliarde Euro geben. Die Städte sollen damit schnell etwas dafür tun, dass die Luft in den Innenstädten besser wird. Denn Fahrverbote drohen, weil zu viele Stickoxide in der Luft sind. Das betrifft auch Aachen - Oberbürgermeister Philipp war deshalb auch bei dem Treffen dabei. Der Stadt Aachen wurde dabei eine Förderung für vorzeitige Maßnahmen versprochen. Beispielsweise soll ein Lotse der Stadt bereitgestellt werden, der die Anforderungen zur Luftverbesserung inidviduell auf die mehr...

Rodungen haben begonnen

RWE fällt seit dem Vormittag wieder Bäume im Hambacher Forst. Die Polizei ist mit mehreren Hundertschaften vor Ort, um die Aktion abzusichern.

Denn es ist damit zu rechnen, dass Anti-Kohle-Aktivisten versuchen werden, die Rodungen zu stoppen. Aktuell wohnen etwa 200 Braunkohlegegner permanent im Hambacher Wald.

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Neue Windräder für Eschweiler

In Eschweiler steht seit heute ein neuer Windpark.

Auf einem ehemaligen Gelände des Tagebaus Inden wurden 13 Windräder aufgestellt. Dafür wurde das Gelände befestigt und mit Kies aufgeschüttet. Sie sollen erneuerbaren Strom erzeugen für bis zu 30.000 Haushalte. Insgesamt haben die Windanlagen gut 60 Millionen Euro gekostet; die Dauer des Baus der Windräder betrug ca. ein Jahr. mehr...

Jugend fordert Ende der Kohle

Eine Jugendorganisation hat heute Morgen am Braunkohletagebau Hambach ein Riesen-Protestbanner gegen die Kohle ausgerollt.

Es liegt an uns, es im Boden zu lassen – stand auf englisch darauf. JunepA – so heißt die Organisation – fordert damit einen schnellen und konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle. Erst im vergangenen September wurde JunepA für seine Aktionen mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

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Auch AKW Tihange betroffen: Energiestudie sorgt für Debatte über Atomausstieg in Belgien

Während sich in der Region Aachen aus Sorge um das Atomkraftwerk in Tihange Zehntausende mit Jodtabletten versorgen, wird der schon geplante Atomausstieg in Belgien wieder infrage gestellt.

Eigentlich wollte das Land im Jahr 2025 aus der Kernkraft aussteigen. Es gibt jetzt aber eine neue Energiestudie. Darin ist davon die Rede, dass es eine "beispiellose Herausforderung" sei, alle sieben AKW in Belgien dann abzuschalten. Wenn einige länger am Netz bleiben würden, wäre der zusätzliche Strombedarf nicht mehr ganz so groß und Belgien hätte mehr Zeit, für die Zukunft danach zu planen. mehr...

Kostenlose Jodtabletten: heute endet Antragsfrist

Mehr als 123.000 Menschen in der Aachener Region haben sich bisher mit kostenlosen Jodtabletten versorgt.

Nach Angaben der Behörden hat damit etwa jeder Fünfte, der einen Anspruch hat, das Angebot genutzt. Heute, am Mittwoch ist die letzte Gelegenheit, auf den Online-Portalen der Stadt und Städteregion Aachen und der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen Bezugsscheine zu beantragen. Bis zum 30. November können sie in den Apotheken gegen Jodtabletten eingetauscht werden. Rechtzeitig nach einem Atomunfall eingenommen, sollen die Tabletten vor Schilddrüsenkrebs schützen. mehr...

Kostenlose Verteilung von Jodtabletten endet

Seit zweieinhalb Monaten werden in der Aachener Region kostenlos Jodtabletten verteilt, um im Falle eines möglichen schweren Unfalls im belgischen Atomkraftwerk in Tihange wenigstens irgendetwas tun zu können.

Wer noch Tabletten beantragen möchte, sollte das bis morgen tun. Danach sind die nämlich nicht mehr kostenlos.

Und so funktioniert das: Auf den Onlineportalen der Stadt Aachen, der Städteregion und der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen könnt ihr einen Bezugsschein beantragen. Der wird in der Apotheke gegen kostenlose Jodtabletten eingetauscht. mehr...