Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

BUND klagt gegen Rodungen im Hambacher Forst

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz will weitere Rodungen in einem Wald am Tagebau Hambach juristisch verhindern.

Dazu hat der BUND nach eigenen Angaben einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Ein Gutachten belege, dass der Hambacher Wald alle Kriterien für eine Ausweisung als europäisches Schutzgebiet erfülle, was die NRW-Landesregierung aber bisher nicht getan habe. Der BUND findet: Restbestände der Eichen-Hainbuchenwälder im Hambacher Forst gehören zu den hochwertigsten Vorkommen dieser Art im Nordwesten Deutschlands. Umweltverbände haben für Samstag zu einer Menschenkette am Tagebau Hambach aufgerufen. mehr...

Jodtabletten ab nächster Woche

Im 100'5-Revier werden ab nächster Woche Jodtabletten ausgegeben. Rund 600.000 Menschen dürfen nach einem Online-Antrag die Tabletten in ausgewählten Apotheken abholen.

Sie sollen bei einer atomaren Katastrophe verhindern, dass sich radioaktives Jod in der Schilddrüse ansammelt. Personen zwischen 16 und 45 Jahren dürfen die Jodtabletten beantragen und einnehmen. Schwangere sind von der Regelung nicht betroffen.

Die Tabletten können über die Webseite der Stadt Aachen hier beantragt werden (Achtung erst ab 1. September freigeschaltet!). mehr...

Protestcamp in Erkelenz friedlich gestartet

Rund 1000 Braunkohlegegner haben am Wochenende beim Klimacamp Rheinland in Erkelenz protestiert. Bisher verliefen die Aktionen friedlich.

Für Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach soll es auch in den nächsten Tagen so bleiben. Für ihn dürfe es keine Verletzten geben, die Rolle der Polizei müsse respektiert werden. Er wünscht sich "Tage von Gesprächen und Austausch". Die Polizei Aachen will am Vormittag ihre Maßnahmen zum Klimacamp vorstellen.

Bis zu 6000 Aktivisten werden in den kommenden Tagen rundum Erkelenz erwartet. Ein Teil davon hat Gesetzes-Überschreitungen angekündigt.

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Klimacamp der Braunkohlegegner beginnt

Heute beginnt in Erkelenz das Klimacamp der Braunkohlegegner.

Bis zu 7.000 Umweltaktivisten werden erwartet. Von nächster Woche Donnerstag an sind dann auch Protestaktionen gegen den Braunkohleabbau geplant, zum Beispiel in Form einer Menschenkette. Der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach rief die Umweltaktivisten dazu auf, friedlich zu demonstrieren. mehr...

Erste Braunkohlegegner im Klimacamp eingetroffen

In Erkelenz sind die ersten Braunkohlegegner zu ihrem Klimacamp eingetroffen. Bis zu 7.000 Umweltaktivisten werden erwartet.

Dort finden ab Freitag mehrere Infoveranstaltungen über Klimagerechtigkeit oder den Braunkohleausstieg statt. Ab dem 24.08. soll es dann Protestaktionen gegen den Braunkohleabbau geben, um die Infrastruktur an Tagebauen zu blockieren, z.B. in Form einer Menschenkette. Das zentrale Klimacamp liegt in Erkelenz, ein zweites gibt es am Tagebau Hambach. Wegen dieses Camps sind die Bewohner von Kerpen-Buir und Manheim heute zu einem Infoabend der Polizei eingeladen. Los geht es um 6 Uhr in der Aula der Grundschule im Park in Kerpen-Buir. Einen mehr...

Bund der Steuerzahler vergleicht Müll- und Abwassergebühren 2017

Der Bund der Steuerzahler hat wieder die Kosten der Müll- und Abwasserentsorgung in NRW verglichen.

Der Bund möchte die Verbraucher informieren und hat dafür die Städte und Gemeinden in NRW befragt, um herauszufinden, in welchen Städten die Entsorgung von Müll und Abwasser am teuersten und günstigsten ist. Bei den teuersten Kommunen was den Abfall betrifft sind auch die Städte Aachen, Würselen und Stolberg dabei. Am preiswertesten ist die Müllentsorgung in mehreren Gemeinden in der Eifel. Beim Abwasser ist die Stadt Monschau auf dem zweiten Platz der teuersten Kommunen und in Heinsberg gab es die größte Steigerung bei den Abwassergebühren seit dem vergangenen mehr...

Fischsterben in Angelsee

In Mönchengladbach-Peel macht starkes Wasserlinsenwachstum dem Anglerverein dort schwer zu schaffen.

Im Peeler Feldchen See sind nach Schätzungen des Vereins schon mehr als 150 Fische gestorben, weil der Sauerstoffgehalt im Wasser durch den grünen Teppich darauf so niedrig ist. Vermutet wird, dass die Wasserlinsen wegen starker Düngung auf den umliegenden Feldern so sehr wuchern. Der Verein hat einen Biologen eingeschaltet und eine Absaugpumpe bestellt. Gesucht werden auch noch Freiwillige, die helfen, den See von dem Bewuchs zu befreien. Infos dazu findet Ihr hier .

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Verteilung von Jodtabletten startet am 1. September

Die Verteilung von Jodtabletten als Schutz im Fall eines Reaktorunfalls startet im 100'5-Revier am ersten September.

Der Grund ist unsere Nähe zum umstrittenen belgischen Kernkraftwerk Tihange. Die Tabletten sollen verhindern, dass im Fall eines Reaktorunfalls die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt, was zu Krebs führen kann.

Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg haben gemeinsam ein Verteilungskonzept für ihre Bürger ausgearbeitet. Über ein Onlineportal, das bald freigeschaltet werden soll, kann man einen Bezugsschein beantragen, mit dem man die Tabletten vom 1. September bis Ende November bei allen teilnehmenden mehr...

Dieselverbot und höhere Parkgebühren in Aachen?

An mehreren Stellen in Aachen ist die Luft noch immer zu stark mit Schadstoffen belastet - trotz der Umweltzone, die seit einundhalb Jahren im Zentrum gilt.

Deshalb muss die Stadt weitere Maßnahmen prüfen. Zur Zeit sind mehrere denkbar. Ganz oben auf der Liste steht eine Erhöhung der Parkgebühren an den Straßenrändern in der Innenstadt, um Autos fernzuhalten. Bisher sind die Gebühren in Aachen nach Ansicht der Bezirksregierung Köln zu niedrig.

Diese hat die Stadt auch gebeten, ein mögliches Verbot von Dieselautos zu prüfen. Um so ein Verbot durchzusetzen, fehlt bisher allerdings die rechtliche Grundlage.

Kritik daran kommt auch schon von der mehr...

Braunkohlegegner wollen Tour nutzen

Braunkohlegegner wollen die Durchfahrt der Tour de France am kommenden Sonntag nutzen, um im Rheinischen Braunkohlerevier zu protestieren.

Das Bündnis "Zukunft statt Braunkohle" ruft zum Protest auf. Die Botschaft der Braunkohlegegner ist eindeutig: Kohle tötet. Sie wollen auf die Folgen des Tagebaus für Mensch und Natur aufmerksam machen. Für sie gehe es darum den Zuschauern vor dem Fernseher zu zeigen, dass die Tour nicht durch blühende Landschaften fährt. Stattdessen verlaufe die 2. Etappe über mehrere Kilometer parallel zur Abbaukante des Tagebaus Garzweiler. Stören wollen die Braunkohlegegner die Tour aber nicht. mehr...