Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Internationaler Kongress zu Tihange

Im ostbelgischen Eynatten haben am Abend eine Reihe von Experten über die Atomkraftwerke Tihange und Doel informiert.

Die EU-Abgeordneten Sabine Verheyen aus Deutschland und Pascal Arimont aus Belgien hatten zu der Tagung eingeladen. Anschließend einigten sich die Mitglieder der christdemokratischen Parteien der Euregio auf einen gemeinsamen Beschluss, sagte Pascal Arimont im 100'5-Inteview: "Die Meiler sollen runtergefahren werden, so lange die Zweifel zur Sicherheit nicht ausgeräumt sind. Das ist natürlich ein sehr schwieriger Weg." Der Beschluss soll jetzt im Europäischen Parlament weiter behandelt werden.

Die Atomaufsichtsbehörde FANC und die mehr...

Starkes Erdbeben im 100'5-Revier möglich

Die Gefahr für starke Erdbeben ist im 100'5-Revier größer als bisher vermutet. Der Erdbebenforscher Christoph Grützner hat zusammen mit seinem Team bei Ausgrabungen in Düren Spuren eines schweren Erdbebens vor zweieinhalb bis neuntausend Jahren gefunden.

Möglich sei demnach ein ähnlich schweres Beben bei uns. Grund zur Panik bestehe aber nicht, so Grützner im 100'5-Interview.

Die schlechte Nachricht sei, dass schwere Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7 auf der Richterskala eintreten können. "Die gute Nachricht ist aber auch, dass wir herausgefunden haben, dass mehrere zehntausende Jahre vergehen zwischen zwei solcher Beben", sagte uns der mehr...

Neue Termine zum Thema Tihange

Das umstrittene belgische Atomkraftwerk Tihange macht weiter Schlagzeilen. Am Wochenende wurde bekannt, dass der Betreiber im Fall einer Atomkatastrophe mit höchstens 1,2 Milliarden Euro haften würde. Das berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf die Bundesregierung.

1,2 Milliarden Euro wären schon erreicht, wenn allein jeder, der in Deutschland im äußersten Fall von einem atomaren Unfall in Tihange betroffen wäre, 1.000 Euro geltend machen würde. Zum Vergleich: Das französische Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit hat ausgerechnet, dass die Schäden einer Atomkatastrophe in Mitteleuropa im dreistelligen Milliardenbereich liegen könnten. mehr...

Bäume in Geilenkirchen-Teveren sollen gekürzt werden

Im Einflugbereich der Nato-Air-Base in Geilenkirchen-Teveren sollen in der nächsten Zeit wieder Bäume gekürzt oder ganz gefällt werden. Das hat der Kreis Heinsberg mitgeteilt.

Der Kreis und die Stadt Geilenkirchen seien dazu vom Luftfahrtamt der Bundeswehr aufgefordert worden, weil die Bäume die Flugsicherheit im Einflugbereich beeinträchtigen würden.

Das betreffe vor allem die Eichenallee an der Kreisstraße 3, aber unter anderem auch eine Fläche im Naturschutzgebiet. In den kommenden Tagen sollen die Bauhöfe von Stadt und Kreis und der Bundesforst mit den Arbeiten beginnen. mehr...

Klage gegen Tihange jetzt offiziell beschlossene Sache

Die Städteregion Aachen zieht gegen das belgische Atomkraftwerk Tihange vor Gericht. Das hat der Städteregionsausschuss am Abend in einer Sondersitzung einstimmig beschlossen.

Vor dem höchsten belgischen Verwaltungsgericht soll gegen die Wiederaufnahme des Betriebsvon Tihange 2 geklagt werden. Ziel einer weiteren Klage ist, dass der Block generell stillgelegt wird. Außerdem will sich die Städteregion an einer weiteren Klage von Greenpeace Belgien beteiligen.

Auch das NRW-Umweltministerium hat die Absicht, die Städteregion zu unterstützen. Dazu müssen aber erst einmal die rechtlichen Möglichkeiten geprüft werden.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft mehr...

Nur mit grüner Plakette in die Aachener Innenstadt

Ab heute gilt in Aachen die Umweltzone. Deshalb dürfen Autofahrer nur noch mit grüner Plakette in die Innenstadt.

Die Grenze der Umweltzone entspricht in etwa dem Außenring. Wer ohne den grünen Aufkleber am Wagen erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen. Dazu kommen noch Gebühren, insgesamt also ein Betrag von knapp über 100 Euro.

Auskünfte zu möglichen Ausnahmegenehmigungen gibt es bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Aachen. mehr...

Bundesumweltministerin zu Gespräch über Tihange in Brüssel

Wegen der umstrittenen belgischen Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 fährt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute nach Brüssel.

Dort will sie mit dem belgischen Innenminister Jan Jambon über die Sorgen der Menschen im deutschen Grenzgebiet sprechen. Außerdem soll es um die Informationspolitik gehen, denn eine Liste mit Fragen an die belgische Atomaufsicht ist bis heute unbeantwortet geblieben.

Am Elisenbrunnen in Aachen rufen Atomkraftgegner für heute Abend zu einer Mahnwache auf. Die Veranstalter fordern unter anderem Tihange 2 und Doel 3 endgültig abzuschalten. Los geht es um 7 Uhr. mehr...

StädteRegion Aachen will gegen Atomreaktor Tihange klagen

Die StädteRegion Aachen will gegen den umstrittenen Atomreaktor Tihange 2 klagen. Das hat StädteRegionsrat Helmut Etschenberg am Nachmittag bekanntgegeben. Helmut Etschenberg will "alle Wege nutzen" um gegen den Pannenreaktor vorzugehen.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: So soll beim belgischen Staatsrat und vor einem ordentlichen Gericht in Brüssel gegen den Weiterbetrieb von Tihange 2 geklagt werden. Außerdem will die StädteRegion klären, ob die Betreiber des Kraftwerks die Sicherheitsstandards einhalten. Auch verlangen die Politiker vor Gericht mehr Informationen über den Reaktor.

Unterstützt bei den Klagen wird die StädteRegion von der Stadt mehr...

StädteRegion lässt rechtliche Möglichkeiten zu Tihange prüfen

Die StädteRegion Aachen lässt die rechtlichen Rahmenbedingungen zu den belgischen Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 prüfen.

Das Verfahren konkretisiere sich, teilt die StädteRegion jetzt mit. Eine Anwaltskanzlei in Düsseldorf und Fachanwälte für Energierecht in Brüssel seien beauftragt worden. Es gehe besonders um eine Prüfung der Informations- und Auskunftsansprüche gegen den Betreiber und die belgischen Genehmigungsbehörden. Das soll für mehr Transparenz sorgen. In drei Wochen sollen die nächsten konkreten Schritte vereinbart werden.

Die Mitglieder des Städteregionstages hatten sich im Dezember einstimmig mit einer Resolution gegen die mehr...

Pannen-Atom-Meiler Tihange 2 wieder hochgefahren

Der belgische Atomreaktor Tihange 2 ist trotz Protesten auch aus dem 100'5-Revier gestern Abend wieder hochgefahren worden. Das teilte der Betreiber Electrabel mit.

In den vergangenen Tagen war das Anschalten von Tihange 2 mehrfach verschoben worden. Der Meiler war mehr als anderhalb Jahre vom Netz - wegen tausender Haarrisse im Reaktorbehälter. mehr...