Umwelt

Meldungen zum Thema Umwelt im und um's 100'5-Revier.

Neue Busse für weniger dicke Luft

Im Kreis Heinsberg soll Busfahren jetzt umfreundlicher werden.

Für mehr als 2,5 Millionen Euro hat das Unternehmen WestVerkehr zehn neue Busse gekauft, die in den kommenden Tagen zum ersten Mal eingesetzt werden sollen. Sie sind nicht nur modern ausgestattet, zum Beispiel mit Videokameras und Haltestelleninformationen, sondern erfüllen auch die Abgasnorm "Euro 6". Damit stoßen sie deutlich weniger Treibhausgase aus als ältere Busse. Im nächsten Jahr möchte die WestVerkehr in Erkelenz auch den kleinen ErkaBus durch eine elektrische Variante ersetzen. Dafür müssen aber noch Fördergelder bewilligt werden. mehr...

Grüne messen Schadstoffwerte im 100'5 Revier

Wegen des Diesel-Skandals sind hohe Stickoxid-Werte aktuell ein großes Thema - schon allein, weil sie zu Fahrverboten führen könnten.

In der StädteRegion haben die Grünen gemessen, wie viel Stickstoffdioxid in Aachen, Eschweiler, Herzogenrath und Würselen in der Luft liegt. Die Werte liegen demnach zum Teil nur knapp unterhalb der Grenzwerte. Zu hoch - finden die Grünen. Sie fordern, dass die Bundesregierung Druck auf die Autoindustrie macht - damit die für Hardware-Nachrüstungen an Dieselautos sorgt. mehr...

Tihange: Reaktor bleibt bis Ende November abgeschaltet

Reaktorblock 1 des umstrittenen belgischen Kernkraftwerks Tihange bei Lüttich bleibt voraussichtlich noch bis Ende November abgeschaltet.

Das hat der Betreiber von Tihange Electrabel mitgeteilt. Der Meiler war in der vergangenen Woche manuell heruntergefahren worden, um einen Defekt an einer Pumpe zu beheben. Jetzt sollen noch weitere Wartungsarbeiten an Tihange 1 durchgeführt werden. mehr...

Neues Gewächshaus

In Jülich steht ein neues Forschungs-Gewächshaus.

In dem gläsenernen Labor wollen Forscher in Zukunft Pflanzen entwickeln, die mit weniger Dünger auskommen und extrem nassen oder trockenen Wetter trotzen können. Das Gewächshaus kostete rund 4 Millionen Euro und wurde vom Bund gefördert. mehr...

Protestaktion gegen Braunkohle ist beendet

Die Polizei hat eine zufriedenstellende Bilanz ihres Einsatzes rund um die Tagebaue am Wochenende gezogen. Szenarien, wie etwa die Stürmung von Garzweiler 2, vor zwei Jahren, hätten verhindert werden können.

Verhindern konnten die Beamten allerdings nicht, dass am Sonntag hunderte Kohlegegner sechs Stunden lang die sogenannte Nord-Süd-Kohlebahn blockierten. Die Aktivisten werteten diese Aktion als „riesigen Erfolg". Außerdem ketteten sich Demonstranten am Sonntag an ein Förderband im Tagebau Hambach. Andere besetzten einen Bagger im Tagebau Garzweiler, der allerdings nicht mehr betrieben wurde. Gewalttätige Auseinandersetzungen blieben zum Glück die große mehr...

Viele Polizeieinsätze rund um Proteste von Braunkohlegegnern im Rheinischen Revier

Die Polizei hat in der Nacht und am frühen Morgen Blockaden von Braunkohlegegnern am rheinischen Tagebau Hambach beendet.

Etwa 300 Menschen besetzten bis zum gestrigen Abend die Hambachbahn zwischen den Kraftwerken Niederaußem und Neurath, wie die Polizei mitteilte. Zeitgleich versuchten rund 600 Braunkohlegegner, in direkter Nähe eine weitere Blockade zu errichten. Polizisten nahmen Hunderte Demonstranten in Gewahrsam. Vorher hatten Braunkohlegegner friedlich mit einer Menschenkette für einen deutschlandweiten Kohleausstieg protestiert. Einen unschönen Vorfall gab es aber auch: Ein Einsatzwagen der Polizei wurde mit Schleudern und Feuerwerkskörpern beschossen mehr...

Umweltverbände fordern bei Protestaktion schnellen Kohleausstieg in Deutschland

Umweltverbände haben heute Mittag bei einer Protestaktion im Rheinischen Braunkohlrevier einen schnellen Kohleausstieg in Deutschland gefordert.

Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz, Weiger, sagte zu einer Menschenkette am Tagebau Hambach, Bemühungen zum Erreichen von Klimaschutzzielen müssten verstärkt werden.

In der Nacht gab es bei den Protesten auch einen Zwischenfall: Ein Mannschaftswagen der Polizei wurde am Tagebau Hambach mit Schleudern und Feuerwerkskörpern beschossen. Dabei wurden nach Angaben der Polizei keine Menschen verletzt, aber ein Polizeiwagen beschädigt. mehr...

Umwelthilfe fordert Dieselfahrverbot in Düren und Mönchengladbach

Nach Aachen droht nun zwei weiteren Städten im 100'5-Revier eine Klage der Deutschen Umwelthilfe.

Auch in Mönchengladbach und Düren sei die Luft so schlecht, dass die Umwelthilfe ein Fahrverbot für Dieselautos fordert. Beide Städte überschreiten die zulässigen Stickstoff-Dioxid-Grenzwerte. Innerhalb von vier Wochen sind die Städte angehalten, Maßnahmen zu treffen. Ansonsten will die Deutsche Umwelthilfe klagen. mehr...

Ruhe vor dem Sturm im Protestcamp?

Zum Auftakt der angekündigten Protest-Tage von Braunkohle-Gegnern hat es noch keine Aktionen gegeben.

Es sei alles ruhig, sagte ein Sprecher der Polizei Aachen am Morgen. Mehrere Initiativen hatten angekündigt, bis nächsten Dienstag Infrastruktur wie Schienen, Zufahrten oder Bagger zu blockieren. Sie fordern den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle, um das Klima zu schützen. Die Polizei erwartet bei den Aktionen auch Straftaten. mehr...

Straftaten in Erkelenz erwartet

Ab heute Nacht rechnet die Polizei mit Straftaten wie Hausfriedensbruch rund um das Klimacamp bei Erkelenz.

Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" hat dem Betreiber der Kohlekraftwerke RWE ein Ultimatum gestellt. Bis 2 Uhr heute Nacht sollen die Kraftwerke abgeschaltet werden, sonst wollen die Demonstranten selbst dafür sorgen, sagt Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach:

Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach zu den Straftaten

Für die mehr...