Anti-Atom-Gespräch in Tihange: Ernüchterndes Ergebnis für Atomkraftgegner

In Belgien haben heute zum ersten Mal Gespräche zwischen Atomkraftgegnern und dem Management der Kernkraftwerke in Doel und Tihange stattgefunden. Es ging vor allem um Sicherheitsbedenken und um die Interessen der Gesellschaft. Nach dem Gespräch sei man enttäuscht gewesen, sagte uns Walter Schumacher vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie im 100'5-Interview.

Der Betreiber habe Informationen zurückgehalten und es hätten sich während des Gesprächs zwei Fronten aufgebaut, teilte Schumacher mit. Die Aktivisten hatten sich beispielsweise Informationen zum Zustand der Atommeiler und zu Beschädigungen gewünscht. Diese würden aber nur Experten nach dem Unterzeichnen einer Verschwiegenheitserklärung vorgelegt. Das teilten die Gesprächsteilnehmer auf einer abschließenden Pressekonferenz der Atomkraftgegner mit.

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