Tihange

Atomkraftwerk in Tihange wieder abgeschaltet

Das Belgische Atomkraftwerk in Tihange musste mal wieder abgeschaltet werden.

Es gab einmal mehr technische Probleme. Offenbar ist ein Ventil defekt. In der kommenden Nacht soll Tihange wieder hochgefahren werden. mehr...

Anti-Atom-Gespräch in Tihange: Ernüchterndes Ergebnis für Atomkraftgegner

In Belgien haben heute zum ersten Mal Gespräche zwischen Atomkraftgegnern und dem Management der Kernkraftwerke in Doel und Tihange stattgefunden.

Es ging vor allem um Sicherheitsbedenken und um die Interessen der Gesellschaft. Nach dem Gespräch sei man enttäuscht gewesen, sagte uns Walter Schumacher vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie im 100'5-Interview. Der Betreiber habe Informationen zurückgehalten und es hätten sich während des Gesprächs zwei Fronten aufgebaut, teilte Schumacher mit. mehr...

Atomkraftgegner treffen Tihange-Management

Eine Delegation von Atomkraftgegnern aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden trifft am Wochenende Vertreter der umstrittenen belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel.

Es ist das erste Mal, dass die Aktivisten mit Mitgliedern des Managements sprechen können. Sie hatten im Juni eine Menschenkette mit 50.000 Teilnehmern gegen die Kraftwerke organisiert. Ausgerechnet für diesen Zeitpunkt hatte der Betreiber Electrabel ihnen ein Gespräch angeboten. Das findet jetzt am kommenden Sonntag in Tihange statt.

Die Atomkraftgegner werfen dem Betreiber mangelnde Transparenz vor und wollen weitere Unterlagen verlangen. mehr...

Risse in Tihange 2 und Doel 3 sollen schon lange bekannt sein

Die Haarrisse in den belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 sind nach einem Bericht des Spiegel schon in der Bauphase Mitte der Siebzigerjahre entdeckt worden.

Das meldet das Magazin unter Berufung auf interne Sitzungsprotokolle und Analysen, die die belgische Atomaufsicht FANC der deutschen Grünen-Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl zur Verfügung gestellt habe. Demnach wurden schon ab April 1975 Risse in Bauteilen für die Druckbehälter der beiden Reaktoren festgestellt. In den Behältern befinden sich unter anderem die nuklearen Brennstäbe. mehr...

Tihange: Reaktor bleibt bis Ende November abgeschaltet

Reaktorblock 1 des umstrittenen belgischen Kernkraftwerks Tihange bei Lüttich bleibt voraussichtlich noch bis Ende November abgeschaltet.

Das hat der Betreiber von Tihange Electrabel mitgeteilt. Der Meiler war in der vergangenen Woche manuell heruntergefahren worden, um einen Defekt an einer Pumpe zu beheben. Jetzt sollen noch weitere Wartungsarbeiten an Tihange 1 durchgeführt werden. mehr...

Belgien bestätigt neu entdeckte Risse in Tihange 2

Im belgischen Atomreaktor Tihange 2 haben Experten bei neuen Kontrollen weitere Risse entdeckt.

Im Hochdruckkessel seien 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion 2014 gefunden worden. Das antwortete der belgische Innenminister Jan Jambon auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Nach Medienangaben erklärte Jambon, die Sicherheit des Reaktors sei damit nicht infrage gestellt. Die 70 zusätzlichen Risse habe man entdeckt, weil die Kamera bei der neuen Untersuchung anders positioniert worden sei, sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga.

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Ungeplante Notabschaltung des Atomreaktors Tihange 1

Der seit mehr als einem halben Jahr abgeschaltete Atomreaktor Tihange 1 ist wieder angefahren worden - war allerdings nur für wenige Stunden in Betrieb.

Es gab eine ungeplante Notabschaltung wegen eines Problems mit einem Wasserfilter, teilte Betreiber Electrabel mit. Das sei aber nicht im nuklearen Bereich des Reaktors gewesen. Wenige Stunden später konnte Tihange 1 demnach aber schon wieder angefahren werden. Der Meiler war seit September vom Netz, weil bei Bauarbeiten ein Nebengebäude beschädigt worden war. mehr...

Kernkraftwerk Tihange 1 darf nächste Woche wieder ans Netz

Der belgische Reaktorblock 1 im Kernkraftwerk von Tihange soll kommende Woche wieder ans Netz.

Das teilte die belgische Atomaufsichtbehörde mit. Das umstrittene Kraftwerk stand seit September vergangenen Jahres still, weil Bauarbeiten ein Nebengebäude beschädigt hatten. Diese sollten eine längere Betriebszeit bis 2025 gewährleisten. Die Schäden seien nun behoben sagt der Betreiber Engie Electrabel, sodass ein Betrieb ab nächster Woche wieder möglich sei.

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Belgische Atomaufsichtsbehörde mit Persilschein für Tihange 2

Die Risse im Reaktorbehälter des belgischen Atommeilers Tihange 2 haben sich nicht verändert. Das habe sich bei neuen Untersuchungen gezeigt, hat die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC mitgeteilt.

Der Reaktor sei in den letzten Wochen untersucht worden. Dabei habe es keine Hinweise darauf gegeben, dass die Risse größer geworden seien oder sich neue gebildet hätten. Die FANC hat deshalb keine Einwände dagegen, Tihange 2 wiederanzufahren. mehr...

Externe Experten werden ins Kernkraftwerk in Tihange geholt

Zwei Experten für Kernenergie aus Frankreich sollen dabei helfen, Sicherheitsprobleme im umstrittenen belgischen Atomkraftwerk Tihange zu lösen. Der Betreiber hat die beiden engagiert.

Einer war früher Chef der französischen Atomaufsichtsbehörde, der andere Manager bei einem Stromkonzern.

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