Politik

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Jodtabletten nicht mehr in diesem Jahr

In diesem Jahr wird es keine Vorverteilung von Jodtabletten in der Region Aachen geben. Das hat die Stadt Aachen jetzt mitgeteilt.

Stadt und Städteregion haben gemeinsam mit den Kreisen Heinsberg, Düren und Euskirchen Notfallschutzpläne für einen Reaktorunfall erarbeitet. Zu den Konzepten seien nur noch kleinere Fragen offen. Zur Verteilung der Jodtabletten müsse das Land NRW aber noch bundesrechtliche Fragen klären, deshalb würde es in diesem Jahr keine mehr geben. Jodtabletten sollen nach einem Reaktorunfall vor Schilddrüsenkrebs schützen. Die Notfallschutzpläne sind mit Blick auf die umstrittenen belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel erarbeitet mehr...

DG stellt Position zum Freihandelsabkommen CETA klar

Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens hat ihre Position zum CETA-Abkommen klar gestellt.

Die DG werde CETA zustimmen, wenn auch die Wallonie und die Region Brüssel das tun. Das ist bekanntlich bisher nicht der Fall. Die Regierung der DG hofft aber, dass man sich innerhalb Belgiens bald einigt in Sachen Ceta. mehr...

Herzogenrath bietet Wegweiser für Flüchtlinge an

Die Stadt Herzogenrath will neu ankommenden Flüchtlingen mit einem Wegweiser helfen, sich einzuleben. Das Heft beantwortet viele Fragen.

Zum Beispiel, wo Ärzte zu finden sind und wann die Kinder zur Schule müssen. Bisher gibt es den Wegweiser auf Deutsch. Gerade wird an einer arabischen Übersetzung gearbeitet. mehr...

Sachverständiger überprüft asbesthaltigen Putz in Kitas und Schulen

Die Stadt Aachen hat mehrere Schulen und Kitas darüber informiert, ob asbesthaltiger Putz in ihren Gebäuden verbaut worden ist. Die Gebäude werden zur Zeit von einem Sachverständigen untersucht. Betroffene Einrichtungen sollen die Informationen jetzt an alle Mitarbeiter und die Eltern weitergeben.

Der belastete Putz wurde in vielen Häusern in Aachen benutzt, die nach dem Krieg bis 1993 gebaut worden sind. Gefährlich für die Gesundheit ist der Putz nach Angaben der Stadt nicht, weil die Asbestfasern darin fest gebunden seien. mehr...

Wieder Vergabe von Altkleidersammelerlaubnis

Für das nächste Jahr vergibt die Stadt Aachen neue Sondernutzungserlaubnisse zum Aufstellen von Altkleidercontainern. Die Anträge können ab jetzt bis Mitte des Monats gestellt werden - es entscheidet dann das Los.

Die Stadt hat seit dem vergangenen Jahr ein Standortkonzept für die Container. Es gibt 100 Standorte, dort darf dann nur ein Anbieter, der die Erlaubnis bekommt, Altkleider sammeln. Letztes Jahr hatten die Deutschen Textil-Recycling-Werke aus Hessen die Erlaubnis bekommen. Das Deutsche Rote Kreuz in Aachen hatte sich dagegen vor Gericht gewehrt - eine Entscheidung dazu vom Oberverwaltungsgericht Münster steht noch aus. Das DRK will sich dieses Jahr mehr...

Kosten der Müllentsorgung in Aachen sollen gerechter verteilt werden

Der Rat der Stadt Aachen hat eine neue Müllgebührenordnung beschlossen. Dadurch wird sich Einiges ändern in Sachen Müll in Aachen.

Die Kosten für dessen Entsorgung sollen insgesamt fairer verteilt werden. Restmüll wird nur noch alle 14 Tage oder einmal im Monat abgeholt. Gleiches gilt für den Bioabfall.

Außerdem wird es künftig 15 Euro kosten, Sperrmüll anzumelden. All das gilt ab dem 1.1.2017. mehr...

Polizei sucht Unfallflüchtige

Nach einem Unfall gestern Abend auf der Reinhardstraße sucht die Aachener Polizei nach der Verursacherin.

Eine blonde Frau am Steuer eines Mini Cooper soll einen Jogger angefahren haben. Laut Polizeiangaben könnte sie an der vorderen linken Fahrzeugseite einen Schaden am Auto haben. mehr...

Kaiserplatz in Düren: Bürger sind gefragt

Wie soll der Kaiserplatz in Düren in Zukunft aussehen?

Mit dieser Frage beschäftigen sich ab heute Architekten und Stadtplaner. Sie beziehen dafür das Bürgerbüro der Stadt Düren. Dort können ab heute Abend 6 Uhr Bürger Ideen zur Umgestaltung des Kaiserplatzes einbringen. Die Aktion läuft bis Donnerstag. Anschließend sollen die Anregungen für einen Entwurf genutzt werden. Der Kaiserplatz könnte dann frühestens in 2 Jahren umgebaut werden. mehr...

Landesunterkunft in Linnich soll geschlossen werden

Die Bezirksregierung Köln will die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Linnich zum Ende des Jahres schließen.

Sie ist in der ehemaligen Polizeischule eingerichtet worden. Weil die Flüchtlingszahlen zurückgegangen sind, werden nicht mehr so viele Plätze gebraucht, teilt die Bezirksregierung mit. Wie die Gebäude danach weiter genutzt werden sollen, ist noch nicht endgültig beschlossen. Im Gespräch ist aber eine Fortbildungseinrichtung für die Landesfinanzverwaltung. mehr...

Widerstand gegen Neubau der Gesamtschule in Würselen

Anwohner in Würselen wehren sich gegen den Neubau der Gesamtschule an der Krottstraße.

Sie haben Städteregionsrat Helmut Etschenberg gebeten, die Entscheidung des Würselener Rates dazu zu prüfen.

Die Bürger glauben, dass ein Neubau zu teuer wäre und es Verkehrsprobleme geben könnte. Sie fänden es besser, wenn die Schule in der Tittelstraße in Würselen renoviert wird. mehr...