Politik

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Die Grundschule in Kesternich soll doch geschlossen werden

Die Grundschule in Simmerath-Kesternich wird nun doch geschlossen.

Das hat der Stadtrat am Abend beschlossen. Damit ist der erste Einwohnerantrag in der Stadt gescheitert. 1300 Unterschriften hatte die IG Schwalbenschule gesammelt, um die Grundschule fortzuführen; das waren fast doppelt so viele wie nötig. Trotzdem blieb der Stadtrat bei seinem Entschluss - dank der Mehrheit von CDU und Grünen. Das heißt, schon ab dem nächsten Schuljahr werden in Kesternich keine Erstklässler mehr angenommen. Als Begründung nennen die Politiker zu wenige Schüler. Die Bürger bezweifeln das, und werfen dem Rat vor, aktuelle Entwicklungen nicht zu berücksichtigen. Sie wollen mehr...

Ab Morgen startet das Rahmenprogramm zum diesjährigen Karlspreis.

Obwohl die Verleihung an Papst Franziskus in Rom stattfindet, soll es ein Fest für die Aachener sein.

Mehr als 40 Veranstaltungen gibt es, u.a. mit verschiedenen Politikern unter anderem mit Kurt Beck von der SPD, Renate Künast von den Grünen, Gregor Gysi von der Linken, Wolfgang Kubicki FDP, und dem Astronauten Thomas Reiter. Prominente geben sich beim Rahmenprogramm die Klinke in die Hand, so Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. mehr...

Richterich macht Platz für Flüchtlinge

In Aachen Richterich ist ab heute Platz für 190 weitere Flüchtlinge. In einem alten Logistikzentrum wurden ehemalige Büroräume zu Schlafzimmern umgebaut.

Ab nächster Woche können die Flüchtlinge dort einziehen. Schon in einem ersten Bauabschnitt kamen im November 40 Flüchtlinge in den Aachener Stadtteil. Durch die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes können jetzt die Turnhallen in Aachen wieder für die Schulen freigegeben werden. In ihrer neuen Unterkunft können die Flüchtlinge dann zusammenleben, kochen und auch Wäsche waschen. mehr...

NRW übernimmt Wegberger Flüchtlingsunterkünfte

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab April die Flüchtlingsunterkünfte in Wegberg-Petersholz.

Dann ist der Kreis Heinsberg nicht mehr dafür verantwortlich und kann Personal für andere Aufaben bereitstellen. Außerdem wird das angemietete Verpflegungszelt abgebaut. Stattdessen wird die Mensa in einem dazu umgebauten Schulgebäude untergebracht. Finanziell ändert sich für den Kreis Heinsberg aber nichts, weil das Land die Kosten auch bisher schon übernommen hat. mehr...

Aachen erwartet weiter viele Flüchtlinge

Trotz gesperrter Balkanroute und des EU-Abkommens mit der Türkei erwartet die Stadt Aachen nicht, dass die Zahl der Flüchtlinge hier bald sinken wird.

Für dieses Jahr rechnet die Verwaltung mit etwa 280 Neuankömmlingen pro Monat. Sollte die Prognose stimmen, müsste Aachen bis Ende Dezember bis zu 1.400 weitere Plätze für Flüchtlinge schaffen. Dann könnten auch wieder Turnhallen belegt werden, die gerade erst frei werden. mehr...

Heinsberg kurz vor Bürgerentscheid

Im Kreis Heinsberg wird ein Bürgerentscheid über die Zukunft der Schulen in Porselen, Kempen und Unterbruch immer wahrscheinlicher.

Die notwendigen 2400 Unterschriften sind dafür gesammelt worden. Und es sollen noch mehr werden, um die Politiker vom Weiterbetrieb der Schulen zu überzeugen, sagt Elke van Hengel von der Interessengemeinschaft Schulretter im 100'5-Interview. Die Unterschriften seien innerhalb von 10 Tagen gesammelt worden - jetzt müssen sie noch rechtlich auf Vollständigkeit geprüft werden.

Der Stadtrat muss anschließend entscheiden, ob eine Abstimmung noch sinnvoll ist oder ob sie direkt einem Weiterbetrieb der Schulen zustimmt. mehr...

Interessengemeinschaft Schulretter bereitet erstes Bürgerbegehren in Heinsberg vor

20.01.16 - Die Interessengemeinschaft Schulretter hat in Unterbruch über das erste in Heinsberg geplante Bürgerbegehren informiert.

Auch Bürgermeister Dieder und mehrere Mitglieder des Heinsberger Stadtrates waren mit dabei.

Die Schulretter wollen verhindern, dass die Grundschulen in Porselen, Kempen und Unterbruch geschlossen werden. Für ein solches Bürgerbegehren müssen sie gut 2400 Unterschriften sammeln.

Dann würden alle Heinsberger darüber abstimmen, ob die drei Schulen geschlossen werden oder nicht. mehr...

Nur 150 Teilnehmer bei erster Pegida-Demo in Aachen

Zur ersten Pegida-Demo in Aachen sind gestern nur 150 Teilnehmer zum Tivoli-Vorplatz gekommen.

Anders sah es bei den Gegen-Veranstaltungen aus: 500 Menschen stellten sich den Pegida-Aktivisten direkt vor Ort in den Weg, mehrere 100 weitere zeigten in der Aachener Innenstadt Flagge gegen Rechts. Sechs Gegen-Demonstranten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, weil sie Böller gezündet hatten, so die Polizei. Ansonsten gab's keine Zwischenfälle. mehr...

Gegenwind für erste Pegida-Demo in Aachen am Sonntag

Die für Sonntag geplante erste Demo der fremdenfeindlichen Pegida in Aachen bekommt weiter heftigen Gegenwind. Insgesamt sind mittlerweile ein Dutzend Gegendemos angemeldet.

Die Rassisten dürfen nur vor dem Tivoli bleiben, weil alle größeren Plätze in der Innenstadt belegt sind. Darunter auch der Friedrich-Wilhelm-Platz am Elisenbrunnen, wo ab 13 Uhr die zentrale Gegenveranstaltung vom "Runden Tisch gegen Rechts" stattfinden wird. Nach einleitenden Worten von Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Helmut Etschenberg soll dort mit mehreren Chören und Musikgruppen und möglichst vielen Aachenern und Aachen-Besuchern ein Zeichen für Toleranz gesetzt mehr...

Marcel Philipp meldet sich im Kita-Streik zu Wort

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp appelliert im Kita-Streik an beide Seiten. In einer Stellungnahme hat Aachens OB jetzt von einer großen Belastung für die betroffenen Kinder und Eltern geschrieben. Er schreibt von hunderten Briefen und Mails, die Eltern ihm geschickt haben.

"Der Streik in unseren 57 städtischen Kindertagesstätten in Aachen ist eine sehr große Belastung für die betroffenen Kinder und Eltern - er stellt zahlreiche Familien vor große Herausforderungen", Marcel Philipp (in Briefen an den Ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske und den Präsidenten der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Thomas Böhle.) mehr...